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Sonntag, 27. Januar 2013

Man(n) kann es übertreiben ... Frau aber auch ...

... mit dem sehr plötzlich auftretenden Thema Sexismus in den Medien. Ich finde diese Verlogenheit der Medien, besonders dieser Journalistin einfach nur schrecklich. Es geht doch nur darum, den FDP-Politiker Brüderle ins falsche Licht zu setzen oder sogar als Menschen zu zerstören. Nein, ich mag die FDP nicht und wäre froh, wenn sie aus der Parteien-Landschaft verschwinden würde, wegen ihrer Politik, aber nicht so ... von hinten durch die Brust. 

Ich frage mich, warum diese Journalistin ausgerechnet erst jetzt, nach einem Jahr mit diesem Thema kommt. Einem Thema, was nicht der Rede wert ist, weil es tagtäglich vorkommt und zum Leben zwischen Mann und Frau dazugehört, Flirten. Ein Flirt, mehr ist dieser "Tatsachenbericht" zwischen Brüderle und dieser Journalistin in meinen Augen nicht, aber es ist ein gefundenes Fressen für die Presse und passt zum momentanen Thema, FDP. Egal ob Herr Brüderle es gewagt hat auf den Busen einer Frau zu schauen, egal ob er ein Politiker ist, zuerst ist er ein Mann. Und da gibt es zwischen den Geschlechtern eben Unterschiede, das sollte sich aber schon rumgesprochen haben ... Noch etwas, ich kenne auch Frauen, die auf die "Hose" eines Mannes schauen, soll jetzt wirklich darüber gesprochen werden? Haben wir keine anderen Sorgen? Noch etwas, egal ob Mann oder Frau wir haben einen Mund, und wenn uns etwas missfällt, dann können wir es unserem Gegenüber sagen ... gleich und nicht erst nach einem Jahr in der Öffentlichkeit. So, dass war wieder meine Meinung, egal ob sie jemand lesen möchte oder auch nicht. Toleranz gehört zu meinem Leben auch zwischen Mann und Frau und hat nichts mit dem Wort Sexismus zu tun.

Man kann unterschiedlicher Meinung sein und man kann alles von zwei Seiten sehen, aber man sollte Fair bleiben.
Aus meiner Sicht stimme ich diesen Zwei Leserbriefen zu:


Tobias Kaufmann im "Kölner Stadtanzeiger"
"Aber sie, (die Autorin Laura Himmelreich) übertritt einen ungeschriebenen Kodex im Politik- und Medienbetrieb. Man macht Dinge, die in persönlichen Gesprächen, an Bars oder in Hotellobbys, nicht zum Gegenstand von Berichterstattung. Denn sie gelten als privat – und auch Politiker haben ein Recht darauf, dass zwischen ihrem öffentlichen und ihrem privaten Dasein eine Grenze gezogen wird."


Margot Hirte auf Twitter
"Hätte Brüderle die Dame nicht beachtet, wäre sie empört gewesen und über die Arroganz der Politiker geschrieben."



Kommentare:

  1. Oh wie recht Du hast. Mir stößt dieser Blödsinn ganz schön auf, denn irgendwo muß auch mal eine Grenze gezogen werden. Jeder ist eben zuerst Mensch und dann erst Politiker.

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    1. Danke Jana für Deinen netten Kommentar. Es reicht wirklich ... die Medien sollten sich lieber überlegen, was das ist, wenn sie übers "Dschungel-Camp" schreiben ... oder ein "Nackedei-Foto" nach dem anderen zeigen.

      ... liebe Grüße, Margot.

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