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Donnerstag, 11. Juli 2013

Leere Tasse

... heute fühle ich mich wie eine leere Tasse ohne den Wunsch, dass sie gefüllt wird. Trotz Schlaftablette habe ich nämlich sehr wenig Schlaf gefunden. Somit könnte ich nicht viel Wissen aufnehmen, egal wie oft sie gefüllt würde, die Tasse. Im Vergleich zu dieser nachfolgenden Geschichte gesprochen. Noch eines wäre der Unterschied zu dieser Geschichte, ich würde meinen Mund nicht aufbekommen und es könnte als Unwissenheit gewertet werden aber als Aufmerksamkeit ... was ich wirklich nicht beabsichtigt hätte, aber der Tatsache entspräche. Egal wie ich es drehe und wende, doch erzählen möchte ich diese lehrsame Geschichte schon ...




Leere Tasse

Worte zum Nachdenken 

Eines Tages kam eine Schülerin zum Meister. Sie hatte schon so viel von dem weisen Mann gehört, dass sie unbedingt bei ihm studieren wollte. Sie hatte alle Angelegenheiten geregelt, ihr Bündel geschnürt und war den Berg hinauf gekommen, was sie zwei Tage Fußmarsch gekostet hatte.

Als die junge Frau beim Meister ankam, saß der im Lotussitz auf dem Boden und trank Tee. Sie begrüßte ihn überschwänglich und erzählte ihm, was sie schon alles gelernt hatte. Dann bat sie ihn, bei ihm weiterlernen zu dürfen.
Der Meister lächelte freundlich und sagte: "Komm in einem Monat wieder."

Von dieser Antwort verwirrt, ging die junge Frau zurück ins Tal. Sie diskutierte mit Freunden und Bekannten darüber, warum der Meister sie wohl zurückgeschickt hatte. Einen Monat später, erklomm sie den Berg erneut und kam zum Meister, der wieder Tee trinkend am Boden saß.
Diesmal erzählte die Schülerin von all den Hypothesen und Vermutungen, die sie und ihre Freunde darüber hatten, warum er sie wohl fortgeschickt hatte. Und wieder bat sie ihn, bei ihm lernen zu dürfen.
Der Meister lächelte sie freundlich an und sagte: "Komm in einem Monat wieder."

Dieses Spiel wiederholte sich einige Male. Es war also nach vielen vergeblichen Versuchen, dass sich die junge Frau erneut aufmachte, um zu dem Meister zu gehen. Als sie diesmal beim Meister ankam und ihn wieder Tee trinkend vorfand, setzte sie sich ihm gegenüber, lächelte und sagte nichts.

Nach einer Weile ging der Meister in seine Behausung und kam mit einer Tasse zurück. Er schenkte ihr Tee ein und sagte dabei: "Jetzt kannst du hier bleiben, damit ich dich lehren kann. In ein volles Gefäß kann ich nichts füllen."

(Quelle: unbekannt)




Hallo Perlas, herzlich willkommen auf meinem Blog. Würde mich freuen wenn etwas für Dich dabei ist. :-)

Kommentare:

  1. Ja, dieses Gefühl kenne ich sehr gut.
    Das ich randvoll bin mit irgendwelchen Dingen, oft unwichtigen Dingen, und ich nichts weiter aufnehmen kann oder mich auch nicht mehr konzentrieren kann.
    Nur wenn ich wirklich ruhig bin, kann ich auch etwas Neues entdecken und lernen.

    Aber nicht nur Wissen aufnehmen kann man besser, wenn man sich "leert". Alles geht besser, wenn man es mit Ruhe angeht. Ich sollte es mir selber öfter zu Herzen nehmen. Bei mir gibt es solche und solche Tage. Gestern war ich hektisch und heute bin ich ruhig. Also eine leere Tasse. ☺

    Ich hoffe, Margot, dass Du bald auch wieder etwas Schlaf finden kannst und Danke für diese Geschichte.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja vielen Dank für Deinen interessanten und lieben Kommentar. Ich habe mir auch aus dieser Geschichte viel mitgenommen. Sie hilft mir weiter auf dem Weg der Erkenntnis.
      Danke Dir für den lieben Wunsch, dass ich Schlaf finden möge ... und heute Nacht ging es etwas besser. :-)

      Wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.
      Liebe Grüße, Margot

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  2. Hallo Margot
    Was Du beschreibst kenne ich auch nur zu gut.
    Oft wenn ich Arbeiten muss nehme ich in Gedanken soviel mit nach Hause, dass ich nachts nicht schlafen kann. Der nächste Arbeitstag wird dann um so schlimmer. Ich bin total geändert, dass ich vor dem Kaffeeautomaten stehe eine Tasse in der Hand habe und mich frage... was mach ich hier grade. An solchen Tagen läuft die Tasse über dann ist sie nicht nur voll.
    dann geht gar nichts mehr und ich fühle mich vollkommen leer.
    Aber zum Glück gibt es dann wieder die anderen Tage... an denen alles gelingt und man sogar noch etwas lernt.
    Schlaf diese Nacht gut ;-)
    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Danke Tina für deinen lieben Kommentar. Ich wünsche dir, dass dir alles gelingen möge.
      Danke auch für deinen lieben "Schlafwunsch" an mich, diese Nacht war es schon besser. :-))

      Liebe Grüße, Margot

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