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Montag, 9. September 2013

Heute keine Farben-Erklärung ...

... muss erst meinen Frust los werden, über Film und Fernsehen. Wie ich schon mal geschrieben habe, ich schaue nur noch wenig Fernsehen. Weil es nur noch Mord und Totschlag gibt, oder Science-Fiktion-Filme. Und wenn ich doch mal einen Film schaue, wie gestern am Abend im ZDF, dann habe ich "schlechte Gedanken" über den Erfinder der Filmmusik. Eigentlich war doch die Musik als Untermalung der Handlung gedacht. Was ich trotzdem schon immer blöd fand, denn in der Realität spielt auch keine Kapelle, wenn ein Mord passiert oder ich zum Bäcker gehe. Ich würde es noch akzeptieren, wenn die Musik wirklich nur zur Untermalung der Szenen dient, aber nicht, wenn ich mich anstrengen muss, um noch die Stimmen zu hören und zu verstehen. 
Keine Stimme zu verstehen
Die Technik ist so weit fortgeschritten, aber nicht für Film und Fernsehen.  Da glaubt man, wenn man so richtig "auf die Pauke haut", ist die Stimme unwichtig. Oder man hört das Schmatzen, Schnaufen, des Schauspielers und die Stimme geht unter. Und ich frage mich, bin ich die Einzige, die so denkt, oder sehe ich alles falsch. Nein, siehe Foto ... Es wird so viel Wert auf hohe Bild-Auflösung gelegt, warum nicht auch auf den Ton. Vor allem, dass er auch gut rüber kommt ...
Deshalb, ich muss gestehen, sehe ich mir lieber "alte Filme" an, wo ich noch die Stimmen verstehe und ich somit der Handlung folgen kann. (Kommt auf den Sender an.)

Und, was mich noch mehr nervt, wenn im TV von einem Beitrag, egal welcher Art, auf Werbung umgeschaltet wird. So schnell finde ich, vor Schreck, meine Fernbedienung nicht. Trotzdem angeblich ein Vertrag besteht, dass die Lautstärke der Werbung dem Beitrag angepasst wird.

Nie mehr zu laute Werbung - Lautstärke-Angleichung im TV
21.08.2012, 13:58 Uhr, ps

http://www.digitalfernsehen.de/Nie-mehr-zu-laute-Werbung-Lautstaerke-Angleichung-im-TV.90837.0.html


Pünktlich zum Start der diesjährigen IFA am 31. August 2012 sollen die Lautstärke-Unterschiede zwischen Fernsehprogramm und Werbeblöcken der Vergangenheit angehören. Auch untereinander wollen die großen Sender die Lautstärken gemäß EBU-R128 angleichen. DIGITALFERNSEHEN.de hat mit ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1 und VPRT über die Umstellung gesprochen.


Die Grundlage für den gemeinsamen Beschluss liefert eine neue internationale Empfehlung der EBU (European Broadcasting Union) zur „Lautheitsmessung und -Aussteuerung“, so die ARD. Die neue Generation von Messgeräten löst die bisher bekannte Spitzenpegelmessung ab. Dadurch kann der Sendebeitrag so produziert werden, dass die Lautstärke am Sendeausgang einen definierten Wert aufweist. (Computerbild)

Mein liebstes Fernsehbild ...
So, damit möchte ich die Bemerkungen, zu meinem Frust, beenden. Die Fernsehanstalten machen doch was sie wollen und nehmen keine Rücksicht. ARD und ZDF ist doch die GEZ-Gebühr sicher ...

Was ich aber noch bemerken möchte, die ARD hat die schlechteste Lautstärken-Einstellung aller Sender, jedenfalls habe ich es so bemerkt und empfinde es immer wieder so.

Gut, dass ich darüber reden durfte, wünsche euch eine wunderschöne Woche.


Kommentare:

  1. Nein, es geht nicht nur Dir so, Margot.
    Das ist mir auch schon aufgefallen. Gerade bei ganz neuen Kinofilmen.
    Ich hasse das auch, wenn ich nichts mehr verstehe außer Musik oder Soundeffekte. Die sind auch immer viel lauter als der Rest des Films.
    So, dass wir immer hin und herschalten mit der Lautstärke.
    Es hat mich schon mehr als einmal aufgeregt.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja es ist schön für mich, deine Worte zu lesen. Es gibt mir die Gewissheit, ich leide nicht an Einbildung. Was ich nicht verstehe, warum merken es nicht die Filmemacher oder die Sendeanstalten. Es spiegelt doch nicht die Realität wider und ... ich könnte mich schon wieder darüber aufregen.
      Nein, nein, ich rege mich nicht weiter auf. ;-)

      Wünsche dir noch einen schönen Tag.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Hallo Margot :)

    ich finde diese Tendenz kommt derzeit immer mehr zurück, was man ja eigentlich in der Stummfilmzeit zurücklassen hätte können. Wobei manchesmal, szenisch gekonnt eingesetzt, kann so etwas auch dem Film mehr Emotion verleihen - kommt immer auf die Art und Weise an.

    Ehrlich gesagt geht es mir gleichfalls so mit Musicals *lach* ich sage immer, ich springe ja auch nicht vom Bürostuhl auf und fange an zu singen ;)

    Lieben Gruß und guten Wochenstart
    Björn :)

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    1. Hallo Björn, ich habe nichts dagegen, wenn manchmal Musik eingesetzt wird. Nur sollte sie in angemessener Lautstärke eingesetzt werden. Ich habe einfach etwas dagegen, dass aus jedem Film ein Musikfilm gemacht wird. Die Stimme ist nur noch Nebensache.
      Schmatz-,und Schlürf-Geräusche sind für mich auch kein Ausgleich.:-)
      Bei einem Musical weiß ich aber, die Hauptrolle spielt die Musik, egal ob realistisch oder nicht.
      Darauf kann ich mich einstellen. :-)

      Wünsche dir auch eine schöne Woche.
      Liebe Grüße, Margot.

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  3. Hallo Margot

    Oh ja die nervigen Werbepause in einem spannenden Moment. Und bei richtig guten Filmen alle 15 Minuten, da kann einem der Spaß am Gucken vergehen. Und mittlerweile bleibt die Flimmerkiste öfters mal aus.
    Dann muss ich mich auch nicht mehr ärgern.
    Und auch das die Musik lauter als alles andere ist, braucht doch wirklich keiner. Wenn ich laut Musik hören will mach ich den CD Player an da kann ich regeln was ich möchte. Aber wenn ich einen Film sehen möchte, dann auch bitte den Film...

    Ein leidiges Thema
    Dir noch einen schönen Abend
    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Hallo Tina wegen der Werbung schaue ich nur noch ganz, ganz selten Privatsender. Die öffentlich, rechtlichen Sender zeigen wenigsten nach 20:00 Uhr keine Werbung. Nach meiner Meinung dürften sie zu keiner Zeit Werbung zeigen. Sie bekommen unsere GEZ-Zwangs-Gebühren und ich möchte nicht für Werbung zahlen. Und, diese blödsinnige Musik-Unterlegung bei den meisten Filmen ist eine Zumutung für den Zuschauer. Was soll ich noch sagen, du kennst es ja ... Danke für deinen Kommentar.

      Liebe Grüße, Margot.

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