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Sonntag, 16. Februar 2014

Berg-Meditation ...

... gestern habe ich über Meditation geschrieben und heute möchte ich kein anderes Thema hervorsuchen. Möchte nur eine andere Meditation aufschreiben, vielleicht tut mir diese Meditation besonders gut ...


Kleine Berg-Meditation - Sitzen wie ein Berg


Die Jung-Bären tun es, die Katzen tun es, und natürlich können auch Kinder die Berg-Meditation tun. Wenn ihr wollt, fragt eure Eltern, ob sie Lust haben mitzumeditieren, ihnen tut die Bergmeditation ebenfalls gut. Sie ist besonders für Kinder gedacht.

Sie geht so:

Du musst sitzen wie ein Berg.
Dem Boden fest und sicher angepasst.
Die Ohren gespitzt, das Haupt erhoben wie der schneebedeckte Gipfel.

Wähle dir eine feste Zeit, vielleicht vor dem Hausaufgaben machen oder vor dem Ins-Bett gehen.
Setz dich im Schneidersitz an einen ruhigen Platz, am besten immer an den gleichen.
Je regelmäßiger du meditierst, desto leichter fällt dir das „Sitzen wie ein Berg“. 

Wenn du ein Kissen brauchst, besorg dir ein Kissen und setze dich darauf.
Lege die Hände entspannt auf die Oberschenkel, halte den Rücken schön gerade, und atme entspannt und ruhig aus und ein.

Spüre, wie dein Po den Boden oder das Kissen berührt, spüre, wie schön gerade dein Rücken ist, wie dein Kopf ruhig und entspannt ist, spüre deine Ohren und deinen Mund.
Spüre, dass dein Mund entspannt ist, vielleicht willst du ein kleines bisschen lächeln.

Du sitzt da wie ein Berg, unbeweglich, stark und groß, mächtig und entspannt.

Nichts kann dich umhauen. Absolut nichts.

Du spürst die Ruhe des Berges, die jetzt in dir ist, du fühlst, wie klar die Luft ist, die dich umgibt, und wie frei und frisch dein Kopf ist.

Jetzt spürst du deinen Atem.
Und zählst ruhig und entspannt jeden Atemzug bis 12, immer in der Ruhe des Berges, in der du sitzt.

Dann beginnst du wieder von vorne zu zählen.
Das tust du vielleicht dreimal, siebenmal oder zwölfmal, so lange es dir gefällt.

Wenn du dich ruhig wie der Berg fühlst, entspannt und stark, dann beendest du die Meditation und wendest dich wieder den Dingen zu, die du jetzt machen willst.

Und ich, ich wende mich jetzt wirklich den Dingen zu die ich erledigen wollte.

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