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Donnerstag, 20. März 2014

Kakalinski

... kommt heute dran, denn es hat sich Monika von der Webseite bentelady.blogspot.de dafür interessiert. Es freut mich direkt, denn es ist ein, nein, mein Leibgericht, was ich so gerne esse. Nur muss es so schön braun sein, also an den Rändern von Backblech oder Bratpfanne ...
Ich werde mir wieder die Töpfchen, mit der fertig geriebenen Kartoffelmasse, kaufen. Nein, nicht die geriebene Kartoffelmasse im Plastik-Schlauch, sie ist für mich zu fein gerieben und auch zu trocken. 

Nun das Rezept, was für 4 Portionen gerechnet ist.

Kakalinski

Zutaten

2 kgKartoffel(n)
500 gZwiebel(n)
4 ScheibenSchweinebauch, frischer, magerer
150 gSchinken, gewürfelter
1 TL, gestr.Salz
 n. B.Pfeffer
Fett, für das Blech

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. / 

Die Kartoffeln schälen und grob raspeln. Die Zwiebeln abziehen und hacken, den Schweinebauch (ohne Schwarte) würfeln. 

In einer großen Schüssel Kartoffeln, Zwiebeln und Schweinebauch mit Schinkenwürfeln gut verkneten, mit Salz und Pfeffer würzen. Ein Backblech einfetten und die Kartoffelmasse darauf verteilen. 

Mindestens 1 Stunde bei 200°C im heißen Backofen backen, bis die Kartoffeln knusprig braun sind. Eine halbe Stunde auskühlen lassen, dann in Stücke schneiden. 

Dazu passt ein frischer Salat.


Oder auch dieses Rezept:

Eines der ältesten Rezepte aus Ostpreußen ist Kakalinski. Ursprünglich hieß es Kachalinski, es hat aber je nach Region unterschiedliche Namen. Der Name kam daher, dass man das fertige Gericht auf dem Blech geschnitten hat und es dann wie die Kacheln aussah, die an den alten ostpreußischen Feueröfen waren. Dazu kam dann die typische Verniedlichung des ostpreußischen Dialekts, so dass dann im Sprachgebrauch "Kachalinskes" daraus wurde.

Zutaten:
1 kg Kartoffeln
125 g Mehl,
2 große Zwiebeln,
2 Eier,
Pfeffer,
Salz,
2 EL Majoran,
200 g durchwachsener Speck (in Würfelchen geschnitten),
50 g Schweineschmalz

Zubereitung:
Kartoffeln und Zwiebeln schälen und reiben. Beides mit Mehl und Eiern vermischen und würzen mit Salz, Pfeffer, Majoran. Ein Backblech mit Schweineschmalz bestreichen, den Teig darauf verteilen und mit den Speckwürfelchen belegen. In dem auf 180 Grad vorgeheizten Backofen 60 Minuten backen. Noch heiß in Stücke schneiden und sofort servieren, dazu passt Salat.

Egal welches Rezept ihr wählt, beide schmecken vorzüglich. Ich sage wieder
"Guten Appetit"


Herzlichst Margot

Kommentare:

  1. Liebe Margot, ich würde, glaube ich, fast alles was aus dem alten Ostpreußen kommt essen. Kakalinski besonders gern, hmmmmmmm, das hast du so appetitlich rüber gebracht, danke schön, LG Claudia.

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    1. Liebe Claudia, du liebst die "Ostpreußische Küche", weil sie herzhaft ist. :-)) Ja, Kakalinski würde dir bestimmt schmecken, ich weiß es einfach.
      Danke für deine lieben Worte.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Ah - super!
    Ich esse die Kartoffeln dann vom Blech - mit Salat - und spare mir den Bauch :-)

    Dankeschön!


    Liebe Grüße - Monika mit Bente

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    1. Liebe Monika, ich kann dir nur guten Appetit wünschen, es wird
      dir schmecken. :-))

      Liebe Grüße, Margot.

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  3. Hallo Margot :)

    "Kakalinski" ^^ ich bin ganz ehrlich, davon hatte ich bisher noch nie gehört - wieder etwas weiter gebildet :)
    Lieben Gruß und einen tollen Abend
    Björn :)

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    1. Hallo Björn, dieses Gericht ist schnell zubereitet, wenn du die fertige Kartoffelmasse kaufst. Schinckenwürfelchen gibt es auch schon abgepackt, also probieren. Dir noch einen schönen Abend. :-)
      Liebe Grüße, Margot.

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  4. Das hört sich ja total lecker an und ist gut vorzubereiten, werde ich demnächst direkt mal ausprobieren.
    Vielen Dank liebe Margot und lieben Gruß
    Eva

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    1. Liebe Eva, ausprobieren solltest du es wirklich, es schmeckt.
      Jedenfalls mir ... ;-)

      Dir noch einen schönen Abend, liebe Grüße, Margot.

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  5. Margot, beide Rezepte hören sich gut an.
    Habe sie mitgenommen.
    Es ist schon spät - und ich könnte jetzt
    trotzdem eine Portion essen.
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Irmi

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    1. Liebe Irmi, danke für deine lieben Worte. Es freut mich,
      dass dir die Rezepte gefallen und ja, essen, könnte ich
      auch zu jeder Tageszeit.:-)
      Wünsche dir einen schönen Tag, liebe Grüße, Margot.

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  6. Das klingt wirklich gut. Muss ich auch mal probieren.
    Danke für das Rezept. -- Jutta Museus

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