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Sonntag, 23. März 2014

Toll, Toll, Toll ...

... in eigener Sache, Rente. Vielleicht interessieren meine Worte auch andere Menschen, es würde mich freuen. 
Nun sind die Rentenerhöhungen für dieses Jahr herausgekommen und ich finde, oder besser gesagt, ich hätte im Osten bleiben sollen, wenn es um die Rente geht ... 

Erhöhung: Ostdeutschland holt bei den Renten weiter auf
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/renten-steigen-um-1-7-bis-2-5-prozent-a-959835.html

Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen vom 1. Juli an mehr Geld. Für die Rentner im Westen Deutschlands steigen die Bezüge um 1,67 Prozent, im Osten um 2,53 Prozent.

DDP
Berlin - Für die gut 20,5 Millionen Rentner steigen die Renten am 1. Juli in Ost und West erneut unterschiedlich: Im Osten Deutschlands um genau 2,53 Prozent, im Westen um 1,67 Prozent. Das gab das Bundesarbeitsministerium am Donnerstag in Berlin bekannt.

Das führt bei einer Monatsrente von 800 Euro zu einem Aufschlag von brutto 20,24 Euro im Osten und 13,36 Euro im Westen. Im vergangenen Jahr hatten Rentner im Osten 3,29 Prozent mehr bekommen, im Westen 0,25 Prozent. Schon 2012 waren die Rentenerhöhung im Osten höher als im Westen ausgefallen, allerdings nur geringfügig.

Der Anstieg fällt im Osten Deutschlands höher aus, weil sich dort die Löhne besser entwickelt haben und weil im Westen noch Rentenkürzungen der Vorjahre letztmalig nachgeholt werden. Angesichts einer erwarteten Preissteigerung in diesem Jahr von etwa 1,5 Prozent können die Rentner auf einen realen Einkommenszuwachs hoffen.
Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bezeichnete die Erhöhung als "gute Nachricht" für die Rentner. 

Und ich finde, was ist daran eine gute Nachricht? Dass wir nicht wieder 0,25 Prozent wie im vergangenen Jahr bekommen? 
Und wenn jemand sagen sollte, die Rentner/innen bekommen doch, auch ohne Erhöhung, eine gute Rente, dann frage ich, sind denn 792 € wirklich zu viel, für 45 Arbeitsjahre? Davon über 30 Jahre im 2-und 3-Schicht-System?  

Bundestagsabstimmung: Mehr Geld für die Parlamentarier

Dagegen möchte ich Frau Nahles nur die Diätenerhöhung im Bundestag vorhalten: 830 Euro mehr bekommen die Abgeordneten ab Januar 2015. Die Erhöhung steigt auf 9082 Euro im Monat. Der Bundestag hat eine Erhöhung der Diäten um rund zehn Prozent beschlossen. Sie brauchen sich keine Sorge um eine anständige Rente zu machen. Trotzdem angeblich kein Geld im Staat vorhanden ist.

Wie sagte Ursula von der Leyen,
ehemalige Bundesarbeitsministerin: "Gerechtigkeit betrifft immer zwei Seiten: den, der es bezahlt, und den, der es bekommt."

Und ich frage mich, meint sie jetzt die Rentner/innen oder sich selbst?

Kommentare:

  1. Ich wäre dafür, jeden PolitikerIn vor Antritt eines Amtes drei Monate lang überprüfbar auf Hartz-IV-Niveau leben zu lassen. Dann wüssten sie was es heißt mit so wenig Geld auskommen zu müssen und spürten hoffentlich den Hohn solcher Rentenerhöhungen. Da bleibt einem der Wunsch nach einem schönen Sonntag fast im Halse stecken, LG Claudia:

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    1. Liebe Claudia, vielen Dank für deine emotionalen Worte, nur aufregen lohnt sich nicht. Ich möchte es auch nicht, nur muss ich meinen Ärger los werden, und schreibe darüber. Dein Vorschlag für die Politiker wäre bestimmt lehrreich, aber leider nicht durchführbar. :-))
      Wünsche dir auch einen wunderbaren Sonntag. Liebe Grüße, Margot.

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  2. Hallo Margot :)
    hierüber möchte ich mich nicht wirklich äußern, ich selbst zahle keine Rentenversicherung aber ich kenne die Thematik von meinen Eltern :)
    Alles nicht so einfach. Ich denke man müsste dieses ganze System überdenken.
    Lieben Gruß und eine schöne Zeit
    Björn :)

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    1. Ja, Björn, das Rententhema ist eine unleidige Angelegenheit. Verändern kann man nichts, sich aber ein bisschen Luft machen. ;-)
      Wünsche dir eine schöne Woche, liebe Grüße Margot.

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