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Mittwoch, 28. Mai 2014

Der junge Pfarrer ...

Heute hat es schon wieder geregnet und ich schaue in die trübe Wetter-Suppe. Im Moment habe ich das Fernsehen an und muss mir anhören, wie über das Zölibat gesprochen wird. Nein, nicht dass es mich interessiert aber es erinnert mich an eine nette Kirchen-Geschichte. Sie kann ich jetzt erzählen ... es geht um einen jungen, netten und neuen Pfarrer.


Der junge neue Pfarrer und die etwas andere Messe


Der neue Pfarrer war so nervös, dass er bei der ersten Messe fast nicht sprechen konnte. 

So fragte er den Bischof nach Rat. Dieser sagte, dass er vor der ersten Messe zwei Tröpfchen Wodka in ein Glas Wasser gebe und wenn er dieses zu sich nehme, sei er nicht mehr nervös. 

Nachdem er das getan hatte, ging es ihm so gut, dass er sogar während einem Sturm die Ruhe nicht verloren hätte. Als der Pfarrer aber in die Sakristei zurückkehrte, befand sich ein Zettel dort vom Bischof: 

Geschätzter Pfarrer! 

Ich gebe Ihnen einige Angaben und Feedback zu Ihrer ersten Messe, und hoffe auch, dass sich diese Angelegenheiten in der nächsten Messe nicht wiederholen werden: 



- Es ist nicht nötig Zitronen an den Kelchrand zu stecken.
- Der Kasten neben dem Altar ist der Beichtstuhl und nicht das W.C.
- Die Gebote sind deren 10 und nicht 12.
-  Die Anzahl der Apostel waren 12 und nicht 7 - Keiner der Apostel war ein          Zwerg und auch keiner hatte ein Käppchen auf
-  Jesus und die Apostel benennen wir nicht mit "J.C. & the Gang"
- David besiegt Goliath mit einem Stein durch die Steinschleuder - er fixte          ihn nicht zu Tode.
-  Wir benennen Judas nicht mit "Hurensohn" und der Papst ist nicht "El                Padrino"
- Bin Laden hat nichts mit dem Tod von Jesus zu tun.
-  Das Weihwasser ist zum Segnen da und nicht um den Nacken zu                        erfrischen.
- Weshalb Sie den Messwein in einem Zug leer getrunken, dann Salz                    geleckt und anschließend in die Zitrone gebissen haben, ist mir auch                  unklar!
- Niemals sollten Sie beten, indem Sie sich auf die Stufen vor dem Altar              setzen und den Fuß auf die Bibel legen.
- Die Hostie ist nicht zum Aperitif mit dem Wein, sondern für die Gläubigen
- Bitte nehmen Sie den Satz: "Brechet das Brot, und verteilt es unter den            Armen" nicht wörtlich; es war nicht nötig, sich zu übergeben um die                  Schweinerei dann noch unter den Achselhöhlen zu verteilen
-  Die Aufforderung zum Tanz ist nicht schlecht, aber in der Polonaise                    durchs Kirchenschiff... - Nein!
- die Tussi mit den kleinen Möpsen war die Jungfrau Maria; stützen Sie sich          nicht mehr auf der Statue auf, noch weniger müssen Sie sie umarmen              und bitte auch nicht küssen
- der Freak im Kirchenschiff ist übrigens Jesus, er hängt da auch nicht rum,          sondern ist ans Kreuz genagelt
- Jener in der Ecke des Chores, welchen Sie als Schwulen, ja sogar als  Transvestiten mit Rock benannten, das war übrigens ich.


Das nächste Mal geben Sie bitte einige Tröpfchen Wodka ins Wasser und nicht umgekehrt. 

Herzlichst,
Ihr Bischof



Kommentare:

  1. Das ist genial!!!! Absolut genial!!!
    Ich habe mich so was von weggeschmissen!!!
    Einfach nur herrlich die Geschichte. Ein Pointe besser als die andere!

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Liebe Sonja, deine Freude erheitert meinen ganzen Tag.
      Deshalb gehe ich gerne durchs Internet, wegen solcher
      schönen Geschichten. Vielen Dank. :-)
      Liebe Grüße, Margot.

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