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Freitag, 7. November 2014

Die Scheune der Witwe

Was ist das Leben ohne Lachen, nichts, so habe ich heute gedacht. Der Blick zum Himmel bestätigte meine Worte, denn er sah grau und mutlos aus. Doch ich, ich wollte den Tag nicht grau und mutlos beginnen, sah mich nach zwei schönen Geschichten um und fand sie auch. Die Sonne muss es gesehen und gehört haben ... sie zeigte sich weniger später und mein Tag war gerettet.


Die Scheune der Witwe

Hans fuhr mit seinem Freund Peter zum Skifahren. Nachdem sie den Kombi von Hans beladen hatten, fuhren sie südwärts. Mitten im Gebirge gerieten sie plötzlich in einen heftigen Schneesturm, der ihnen völlig die Sicht nahm. Sie entdecken gerade noch einen nahen Bauernhof und schafften es bis dorthin. Nachdem sie an der Haustür angeklopft hatten, öffnete ihnen eine sehr attraktive Frau. "Könnten wir heute Nacht hierbleiben?", fragen sie und erklären weiter: "Bei dem Schneesturm ist an Weiterfahren nicht zu denken." "Nun", sagte sie, "ich bin erst kürzlich verwitwet und die Leute werden über mich reden, wenn ich euch hier hereinlasse." "Kein Problem," meint Hans,
"wir können in der Scheune schlafen." So geschieht es denn.
Ein knappes Jahr später bekam Hans einen Brief vom Anwalt der Witwe. Als er ihn gelesen hatte, rief er sofort seinen Freund Peter an: "Peter, kannst du dich noch an die attraktive Witwe erinnern, bei der wir voriges Jahr übernachtet haben?" "Natürlich." "Kann es sein, daß du in der Nacht aufgestanden und zu ihr gegangen bist, und daß du mit ihr geschlafen hast?" "Ja, ich muß zugeben, das habe ich getan", sagte Peter. "Kann es auch sein, daß du ihr gegenüber meinen Namen benutzt hast?" Jetzt bekommt Peter ein ganz schlechtes Gewissen, und er sagt: "Nun ja, ich fürchte, ich habe deinen Namen benutzt." "Peter", sagt Hans, "ich danke dir. Die Witwe ist gestorben und hat mir ein großes Vermögen vermacht."


Die missratenen Kinder

Vier Kerle sitzen in einer verrauchten Bar und diskutieren übers Leben. Nach einiger Zeit ging einer auf die Toilette, die anderen blieben sitzen. Der erste sagte: "Ich war wirklich verängstigt, daß mein Sohn ein Verlierer wird. Er fing an, Autos zu waschen. Doch dann bekam er die Chance, Verkäufer zu werden und verkaufte dabei so viele Autos, daß er die Firma kaufen konnte. Er ist heute so erfolgreich, daß er sogar seinem besten Freund einen Mercedes zum Geburtstag schenken konnte." Der zweite berichtete: "Ich war ebenfalls in Sorge, daß mein Sohn ein Verlierer wird. Er war Hilfsgärtner für ein Maklerbüro. Dann kriegte er die Chance und wurde selbst ein so erfolgreicher Makler, daß er seinem besten Freund ein Haus zum Geburtstag schenken konnte." Der dritte antwortete: "Ich war anfangs ganz sicher, daß mein Sohn ein Verlierer wird. 
Er putze die Böden der Börse, bis er eines Tages die Chance bekam, selbst daran teilzunehmen. In kürzester Zeit verdiente er dabei soviel Geld daß er seinem besten Freund sogar 1 Million Dollar zum Geburtstag schenkte." 
Der Vierte kam von seinem Geschäft zurück. Die drei anderen erklärten ihm, daß sie sich über ihre Kinder unterhielten. Da sagte der vierte: "Mein Sohn ist leider ein Verlierer geblieben. Er begann vor 15 Jahren als Friseur und das ist er heute noch. Dann habe ich herausgefunden, daß er schwul ist und viele Boyfriends hat. Aber ich sehe auch eine gute Seite: Seine Boyfriends schenkten ihm einen Mercedes, ein Haus und 1 Million Dollar zum Geburtstag."

Wie schön das Leben sein kann, leider habe ich solche Freunde nie besessen ...



Kommentare:

  1. Hallo Margot,

    ohne Lachen ist alles nichts, aber leider hat man manchmal dann doch nix zu lachen - glücklicherweise gibt es Deinen Blog ;)

    Hier ist mittlerweile auch der Himmel grau.

    Liebe Grüße
    Björn :)

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    1. Lieber Björn, deine Worte sind ein Lobgesang für meine Ohren. :-)
      Hab vielen, vielen Dank für deine Zeilen.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Lachen ist ein Wundermittel für alles. Und das musste ich vor allen Dingen bei der letzten Geschichte. Auch wenn ich solche Freunde nicht hatte, da wäre ich gerne ein Verlierer gewesen.^^

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Sonja, ich freue mich, wenn dir eine Geschichte gefällt und du lachen musst. Es ist wunderschön. :-)
      Liebe Grüße, Margot.

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