Seiten

Dienstag, 27. Januar 2015

Auf der Suche

Es ist ein müdes Wetter, es regnet den ganzen Tag, gemischt mit ein paar Schneeflocken, die mich erinnern, es ist noch Winter. Meine Gedanken sind nicht auf Winter ausgelegt, sie sind unruhig und möchten in alle Ecken kriechen. Da kommen mir die Gedichte von Annegret Kronenberg recht, sie lassen mich aus dieser Stimmung entfliehen. Vielleicht kann ich euch mitnehmen ... in eine Welt schöner Worte. Ich habe heute Sehnsucht nach Wärme, nach Sommer ...





Auf der Suche

von Annegret Kronenberg

Meine Seele irrte auf
dem Weg der Einsamkeit.
Dort fand sie einen Stein,
einen kostbaren Edelstein.
Sie fand dich.




Fröhlichkeit ins Herz holen

von Annegret Kronenberg

 Wenn die dunklen Tage anbrechen,
das Herz mir so schwer wird,
bestecke ich den großen Krug
mit grünen Kiefernzweigen,
zünde eine große Kerze an
und lausche der Musik
aus früheren Zeiten.
Erinnerungen an schöne Jahre
erwachen, schenken meinem
Herzen wieder Fröhlichkeit





SZENENWECHSEL

von Annegret Kronenberg

Endlich hat das Leid seinen
schwarzen Samtmantel abgelegt.
Aber das Glück hat
sich verändert.
Es strahlt nicht mehr
wie einst, sondern verteilt
 jetzt bedingungslos Liebe.




RÄTSEL

von Annegret Kronenberg

 Jeden Tag gibst du mir
neue Rätsel auf.
Anfangs machte es mir Spaß,
sie zu lösen.
Heute ist es mir zu anstrengend geworden.




EIN NICHTSNUTZIGER TAG
von Annegret Kronenberg

Einen nichtsnutzigen Tag
gibt es gar nicht.
Etwas bringt jeder Tag
und sei es eine Versöhnung
mit uns selbst.




VERTRÄUMTE ZEIT

von Annegret Kronenberg

 Schließe einfach einmal
die Augen und träume.
Das entspannt die Seele
und sie kann Kraft und Freude
schöpfen, um den Forderungen
des Lebens wieder Stand zu halten
und die gesetzten Ziele zu erreichen.



Kommentare:

  1. Das letzte Gedicht gefällt mir heute am Besten. Ich schließe die Augen und Träume :)
    LG Eva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke liebe Eva, es ist auch ein Gedicht zum träumen. :-)

      Liebe Grüße, Margot.

      Löschen
  2. Das letzte Gedicht gefällt mir auch am meisten, denn ich kann es nur bestätigen.
    Ich mache das öfter. Wann immer ich irgendwo in Ruhe sitze, einfach mal die Augen schließen und träumen. Es tut tatsächlich immer wieder gut.

    Am liebsten träume ich in der Sonne vor mich hin. Was mich dann wieder zu Deinem Wunsch nach Wärme und Sommer führt, Margot. So sehr ich mich auch über den Schnee gefreut habe, so langsam treibt meine Sehnsucht doch immer mehr Richtung Frühling. Ich habe ihn auch schon in mein Haus geholt, in Form von einigen Frühblühern. Aber leider habe ich das Gefühl, es wird noch lange dauern...

    Liebe Grüße
    Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja Sonja, auch mir gefällt das Gedicht am besten. Gestern habe ich auch die Augen geschlossen, meine Seele baumeln lassen und mich in eine Sommerwelt mit vielen Farben geträumt. Den Winter mag ich auch, aber ich liebe den Sommer. Danke für deinen wunderschönen Kommentar.

      Liebe Grüße, Margot.

      Löschen
  3. Hallo Margot,

    schöne Gedichte, mir machten die letzten Tage zu schaffen - die dauernden Wetterwechsel verursachten Schmerzen :( da kommen positive Momente, wie Du sie mit den Gedichten bringst, gerade recht :)

    Liebe Grüße
    Björn :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Björn, es freut mich, dass du es so siehst. Schmerzen sollst du keine haben. :-)

      Liebe Grüße, Margot.

      Löschen