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Mittwoch, 25. Februar 2015

Das Beste kommt noch

Das Wetter ist zurzeit wie im April, jeden Tag muss ich meine Gefühle wechseln. Heute ist es sonnig, auch wenn Schnee und Regen angesagt wurden. Möchte meinen Beitrag schreiben, aber mein Blick geht ständig aus dem Fenster, um zu sehen, wie die Wolken wandern ... und die Sonne mit einem Strahlen zum Vorschein kommt.
Doch nun raffe ich mich auf und konzentriere mich auf meinen Beitrag, der zwar traurig ist, aber auch zum Lachen reizt.  Solche Worte wie, "behalten Sie ihre Gabel" habe ich auch schon gehört, nur, leider, habe ich nicht dieses Gottvertrauen. 

Das Beste kommt noch

Einer Frau wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Der Arzt sagte, sie hätte nur noch drei Monate zu leben. Sie fing also an, alles in Ordnung zu bringen und alles zu organisieren. Sie rief auch den Pastor an, und bat ihn zu ihr zu kommen, um ihre Wünsche für die Beerdigung abzusprechen. Sie sagte ihm, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Bibeltexte gelesen werden sollten und in welchem Kleid sie beerdigt werden wollte. Sie sagte auch, dass sie ihre Bibel in der linken Hand halten wolle.

Als der Pastor gehen wollte, erinnerte sich die Frau an ein wichtiges Detail, das sie vergessen hatte. „Herr Pastor, eins noch….", sagte sie aufgeregt. „Das ist auch noch sehr wichtig für mich! Ich möchte, dass ich eine Gabel in meiner rechten Hand halte, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde."

Dem Pastor fehlten buchstäblich die Worte. „Das überrascht Sie sicher." fuhr die Frau ruhig fort. „Oh ja!", stammelte der Geistliche.

Die Frau fing an zu erklären:
„In all den Jahren, in denen ich an den vielen Empfängen teilnahm, wurde ich immer mal wieder daran erinnert, meine Gabel zu behalten, wenn das Geschirr abgeräumt wurde. 'Behalten Sie ihre Gabel' – irgendeiner sagte es bestimmt. Und ich freute mich dann immer, denn ich wusste, dass noch etwas Besseres kommen würde! Leckere Schokoladendesserts, Kuchen, Apfelstrudel oder Eis. Irgend etwas wunderbares, was das große Mahl perfekt abrundete."

Der Pastor lächelte.

„Ich möchte", fuhr die Frau fort, „dass die Leute, die mich im Sarg sehen, sich wundern, warum ich die Gabel in der Hand halte. Und ich will, dass Sie ihnen sagen: 'Behalten Sie ihre Gabel – das Beste kommt erst noch!'"

Der Pastor fing beinahe an zu weinen , als er die Frau beim Abschied umarmte. Er wusste, dass es eines der letzten Male war, bevor sie sterben würde. Aber er wusste auch, dass die Frau eine bessere Vorstellung vom Himmel hatte, als er selbst. Sie WUSSTE und vertraute, dass noch etwas Besseres auf sie wartete.

An der Beerdigung gingen die Menschen an ihrem Sarg vorbei und sahen ihr schönes Kleid, ihre Bibel in der linken Hand und die Gabel in der Rechten! Und immer wieder hörte der Pastor die Frage: „Warum hat sie eine Gabel in der Hand?" und sein Lachen wurde größer und freudiger bei jedem Mal.

Während der Predigt, berichtete der Pastor von der Unterhaltung, die er vor kurzem noch mit der Frau hatte. Er erklärte, was die Gabel in der Hand sollte und was sie der Frau bedeutete, dass er nicht mehr aufhören konnte, an die Gabel zu denken und dass er hoffe, dass auch die Anwesenden die Gabel nie mehr vergessen würden.
(Verfasser unbekannt)


Kommentare:

  1. Was für eine Geschichte! Toll! Hoffen wir das sie Recht hat und uns noch etwas besseres erwartet.
    Wünsche dir einen schönen Tag, LGLore

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    1. Liebe Lore, ich würde mich freuen, wenn es so wäre. :-)

      Einen schönen, zufriedenen Tag wünsche ich dir. Liebe Grüße, Margot.

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  2. Oh ja... auch ich glaube ganz fest daran, dass noch etwas kommt... Es muss nicht besser sein, es darf auch genauso schön sein, denn ich bin glücklich.
    Ohne diesen Glauben, dass es nach unserem Tode noch etwas auf uns wartet, würde ich verzweifeln. Das könnte ich nicht ertragen, darum will ich es mir auch nicht vorstellen...

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja es wäre schön, wenn noch etwas käme und ja, es darf so sein wie es ist. Bitte verliere nicht diesen Glauben ...

      Einen schönen Tag wünsche ich dir. Liebe Grüße, Margot.

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  3. Liebe Margot,
    wenn man diese Geschichte hört, sollte man daran glauben.
    dass noch etwas kommt. Ich glaube auch dran - aber manchmal
    zweifele ich auch.
    Einen sonnigen Mittwoch wünscht
    Irmi

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    1. Liebe Irmi, mein Zweifel ist im Moment leider größer als mein Glaube. Es kann sich aber noch ändern. :-)
      Einen schönen Tag und liebe Grüße, Margot.

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