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Donnerstag, 12. März 2015

Einen Sonnentag haben wir heute ...

Einen Sonnentag haben wir heute, die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, kleine weiße Wölkchen sind nur zu sehen. Mein Herz pocht ein Frühlingslied, ich summe dazu und finde die Welt wunderschön. Meine Welt ... sie ist klein aber ich sehe, träume und erlebe sie täglich ... 
Heute habe ich Lust, Gedichte aufzuschreiben, aus Zeiten der Vergangenheit und dem Heute. 



Wer mit dem Kopf handelt

Wer mit dem Kopf handelt,
mit dem Bauch fühlt,
mit den Augen, die Blicke deutet,
mit dem Herzen spricht,
mit der Seele entscheidet
und es schafft mit seinem Handeln
keinen Menschen zu verletzen,
der besitzt Charakter.

Unbekannt




Ostergedanken - Ostergedicht

Ostern ist nicht ganz so prächtig
wie das Weihnachtsfest es war,
dennoch freuen sich die Menschen
auf dies zweite Fest im Jahr.

Oftmals streichelt uns zu Ostern
schon ein linder Frühlingshauch,
die Forsythien leuchten golden
und die Kornelkirsche auch.

Erste Tulpen recken Köpfe
durch die harte Rasennarbe
und bezaubern uns durch ihre
Lebenskraft und Farbe.

Kinder suchen draußen Eier,
die der Osterhase brachte,
(eigentlich war’s ja der Opa,
dem das große Freude machte).

Alles regt sich und wird munter,
Menschen, Tiere, die Natur -
Ostern hat es wirklich in sich
und ist Auferstehung pur!

Renate Eggert-Schwarten



Glücklich, wenn
die Tage fließen
wechselnd zwischen
Freud und Leid,
zwischen Schaffen
und Genießen,
zwischen Welt
und Einsamkeit.

Johann Wolfgang von Goethe




Unbeschwert

Mein Falke in Gedanken
flieg ich dir hinterher.
Befreie mich von Schranken
kenn´ keine Schwere mehr.

Ich werfe ab die Sorgen
lös´ mich vom Alltagsgrau.
Will hoch hinauf dir folgen
ins weite Himmelsblau.

Und komme ich dann wieder
herunter auf die Erd´
dann setze ich mich nieder
und fühl´ mich unbeschwert.

©Anita Menger 




Niemand weiß

Am Abendhimmel leuchten Sterne.
Ich frage mich: „Was wird wohl sein
dort draußen in der Ferne?“
Geheimnisvoll umflirrt
ist alles Sein und alles Werden
im Weltall doch auch hier auf Erden.
Und niemand weiß was wird …

©Anita Menger 2009




Frühlingsträume 

Weit zieht der Winter sich zurück,
es grünen Busch und Bäume.
Das Lied der Nachtigall heißt Glück 
im Glanz der Frühlingsträume.

Natur uns schon erahnen lässt 
was wir bald nicht mehr missen 
und weisend auf das Osterfest 
blüh´n leuchtendgelb Narzissen.

©Anita Menger 2010



Kommentare:

  1. Das erste Gedicht gefällt mir am Besten, denn es beinhaltet sehr weise Worte. Oftmals muss man das Bauchgefühl für eine Entscheidung heranziehen, aber niemals darüber den Kopf verlieren. Und wenn man auch noch das Herz (die Herzlichkeit) mit einbezieht, dann ist man auch darauf bedacht niemand zu verletzen, sondern seine Entscheidung nach alle Seiten hin abzuwägen und dann hoffentlich die richtige Entscheidung zu treffen. Leider ist dies im Leben nicht immer alles so einfach, aber einen Versuch sollte es immer wert sein.
    LG
    Astrid

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    1. Guten Morgen Astrid und vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist auch mein Lieblingsspruch, nachdem ich täglich handle. Nur gibt es leider Menschen, die alles Missverstehen und Freundlichkeit als Strafe ansehen. Diese Abneigung oder falsche Entscheidung kann wirklich sehr weh tun.
      Dir wünsche ich, es möge dir niemand Schmerzen zufügen und für heute, einen wunderschönen Tag.
      Herzlichst Margot.

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  2. Liebe Margot.
    darunter sind Gedichte, die ich nicht kannte.
    Eine wunderschöne Auslese.
    Einen schönen Resttag wünscht dir
    Irmi

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    1. Liebe Irmi, danke für deine Worte. Es ist schön wenn ich Gedichte finde, die du noch nicht kennst. :-)
      Wünsche dir noch einen schönen Abend und sage gute Nacht.
      Liebe Grüße, Margot.

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  3. Hallo Margot,

    wie immer sehr schöne Gedichte, es zu schaffen mit seinem Handeln keinen Menschen zu verletzten ist schwer, wenn nicht fast unmöglich ^^

    Ich glaube ich habe es bisher noch nicht geschafft.

    Liebe Grüße
    Björn :)

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