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Dienstag, 14. April 2015

Kluge Worte aus dem Buddhismus

Heute bin ich aufgewacht und meine Gedanken waren beim Nachdenken. Mir gefallen Religionen, davon ist der Buddhismus meine schönste und beste Religion, sie sagt, kümmere dich um dich selbst, ohne dich wichtig zu nehmen. 


Behauptet nur, dem Buddha nachzufolgen, sei unmöglich. Kehrt den Blick ins Herz und bald seid ihr Buddha. Im Außen findet Ihr ihn nicht.

Von der Art des Denkens hängt alles ab. Vom Denken geht alles aus, wird alles gelenkt und geschaffen. Wer schlecht redet oder handelt, dem folgt Leid wie das Rad den Hufen des Zugtieres.

Wer etwas für einen anderen tut, darf sich nichts darauf einbilden oder selbstgefällig werden. Nicht um Belohnung soll es ihm gehen, nur eins: das Glück des anderen sei seine ganze Leidenschaft.

Wo es Schönheit gibt, tritt auch Hässlichkeit hervor. Wo es Rechtes gibt, tritt auch Falsches hervor. 'Weisheit' und 'Ignoranz' bedingen sich, Illusion und Erleuchtung sind nicht zu trennen. Dies ist eine alte Wahrheit. 'Ich will dies, ich will das' ist nichts als Torheit. Ich sage Dir ein Geheimnis: 'Alle Dinge sind vergänglich!


Man ist sich selbst der größte Erlöser! Welchen anderen Erlöser soll es denn hier noch geben? Im wohlbeherrschten Selbst findet sich ein Erlöser, der anderswo kaum zu finden ist.

Nach Aussage des Buddha macht die Nächstenliebe die wahre Schönheit eines Menschen aus. Es ist die Güte, die wirklich dem Inneren eines Menschen hervorleuchtet. Dies ist einer der größten Beiträge, die wir zum Leben der Welt leisten können, denn unsere Haltung des Nichtverletzens bietet den Menschen um uns herum das Geschenk der Sicherheit und des Vertauens an. 
Joseph Goldstein.

Der Erwachsene ist ein Mensch, der die Anmut, die Frische, die Unschuld des Kindes verloren hat, der keiner reinen Freude mehr fähig ist, der alles kompliziert, der in alles Leiden hineinbringt, der sich fürchtet, glücklich zu sein, und der darüber hinaus gleich wieder einschläft, wenn es einmal besser geht. Der Weise ist ein glückliches Kind.
Arnaud Desjardins

Unser Kampf gegen das Leben hat verhindert, dass unser Herz sich öffnen konnte. Sobald wir jedoch den Kampf aufgeben und unser Herz für das öffnen, was ist, finden wir den Frieden im gegenwärtigen Augenblick - das ist das Alpha und Omega der spirituellen Praxis.
Jack Kornfield


„Ja“ oder „Danke“ geben dem Gegenteil unseres Egoismus Ausdruck. Wir werden die Auslöschung des Ego nur durch das Glück der Dankbarkeit erreichen.  Arnaud Desjardins

Kinder, Alte und Vagabunden lachen leicht aus vollem Herzen: Sie haben nichts zu verlieren und erhoffen wenig. In der Begegnung mit ihnen erfahren wir eine köstliche Atmosphäre der Einfachheit, des tiefen Friedens.   Matthieu Ricard

Großzügigkeit bringt die Eigenschaft der Nichthabgier zum Ausdruck; sie ist bereit zu geben, zu teilen, loszulassen. Wir fühlen uns durch ein liebendes Gefühl dazu inspiriert zu geben, und im Akt des Geben verspüren wir noch mehr Liebe.   Joseph Goldstein

Aufmerksamkeit auf die Fehler anderer entspringt immer der Unachtsamkeit auf sich selber.


Fehler werden eher aus Unwissenheit als aus Bosheit gemacht. Daher sind moralische Zeigefinger unangebracht.

Wir sind nicht böse auf den Stock, der uns einen Hieb versetzt, sondern auf den Menschen, welcher den Stock führt. Doch dieser Mensch wird seinerseits vom Hass geführt. Es ist also der Hass, den wir hassen sollten.

Alles Verstehen heisst alles verzeihen.

Mit diesen Zeilen möchte ich, die klugen Worte des Buddhismus für heute beenden. Zu viele Worte hintereinander, lassen viele Worte vergessen. 


Kommentare:

  1. Liebe Margot,
    ja Fehler geschehen aus Unwissenheit.
    Geschieht etwas aus Bosheit, dann ist es auch falsch, aber meines Erachtens auch Vorsatz. Dies bedeutet, dass es derjenige mit dem Wissen und dem Willen ausführt, Böses zu tun. Hier ist dann der moralische und mahnende Zeigefinger angebracht.
    LG
    Astrid

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    1. Guten Morgen liebe Astrid, deine erklärenden Worte gefallen mir. Es ist so wie du schreibst, Bosheit hat meistens einen Vorsatz und ich frage mich, warum? Warum will oder möchte man, einem anderen Menschen böses antun? Es würde mir keine Befriedigung geben, denn die Scham darüber, würde mich belasten. Ach, manchmal ist das Leben anstrengend ... :-)
      Einen schönen Tag und liebe Grüße, Margot.

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  2. Liebe Margot,
    du wachst auf und deine Gedanken sind beim Nachdenken .... das ist gut so, denn du erfreust uns mit dem, was das Nachdenken ausmacht - kluge Worte, die mir sehr gefallen!
    Herzliche Grüße und einen schönen Frühlingstag dir
    Regina

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    1. Liebe Regina, meine Worte sollen oder klingen lustig, aber es ist doch so, jedenfalls geht es mir so, ich weiß nicht mehr, wenn ich aufwache, wann ich nicht mehr denke oder nachdenke. :-)
      Du bekommst auch ein ... Ach ... von mir, denn das Leben mit seinem Nachdenken, ist wirklich anstrengend. :-))
      Dir wünsche ich auch einen schönen Frühlingstag und sende liebe Grüße. Herzlichst Margot.

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  3. Da sind wieder viele Weisheiten in den Sätzen.
    LG und schöne Woche
    Eva

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    1. Danke, liebe Eva, ich sehe es auch so. Es sind einfache, aber sehr kluge Worte.
      Wünsche dir einen schönen Tag. Herzlichst Margot.

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