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Montag, 27. Juli 2015

Philosophische Geschichte ...

Nach drei Wochen Abwesenheit kam Micha und erzählte eine philosophische Geschichte auf seinem Blog. Sie ist für mich nicht so einfach zu lesen, denn es sind Weisheiten verborgen. Nach dem Lesen dieser Geschichte, habe ich mich gefragt, wie würde ich handeln ...
Diese Geschichte erinnert mich an den Spruch von Martin Luther:

 "Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel."


Philosophische Geschichte ...

Es ging ein Mann im Syrerland mit einem Kamel durch die Steppe. Plötzlich wurde das Tier scheu riß sich los und verfolgte nun seinen Führer. Der wußte nicht wie ihm geschah und floh bis er endlich einen Brunnen gewahr wurde. Der Mann in seiner Verzweiflung sprang in den Brunnen. Noch im Fallen sah er einen Brombeerstrauch, der aus den Fugen desselben gewachsen war und ergriff ihn. Als er nach oben sah wurde er dem schnaubenden Kamel gewahr, blickte er aber nach unter sah er zu seinem Erschrecken in den Schlund eines Riesigen Feuer speienden Drachen. Zu seinem Unglück mußte er noch feststellen, daß an des Strauches Wurzel zwei Mäuse nagten. Zuerst eine weiße danach eine schwarze immer im Wechsel. Der Mann in Angst und Furcht und Not im Stand dies jammerhaften Schwebens, sah sich nach Rettung um - doch es gab keine.
Er blickte um sich und ward der reifen Beeren gewahr, welche an dem Strauch hingen. Ihn überkam die Lust und er aß die Beeren mit Vergnügen. Er sah nicht des Kameles Wut und nicht den Drachen in der Flut und nicht der Mäuse Tückespiel, als ihm die Beer´ ins Auge fiel.
Du fragst mich nun wer ist der törichte Mann der in dieser Gefahr Beeren ißt. So wisse ich würde dir gönnen du wärst es der so handelt.
Der Drache ist der drohende Tod, das Kamel verdeutlicht des Lebens Angst und Not. Die beiden die an Wurzeln nagen sind Tag und Nacht. Die weiße nagt von früh bis spät die schwarze wenn die Sonne sich längst verabschiedet hat. Und zwischen all diesem Unbehagen lockt dich die Sinneslust der Beeren - die du genießen mußt.


Vergiß nicht manche gute Beere zu genießen!



Kommentare:

  1. Liebe Margot,
    das ist wahrlich eine philosophische Geschichte. Sie gefällt mir und ich könnte ins Philosophieren geraten, aber mich verfolgt gerade das Kamel, denn ich befürchte, dies würde mich zu lange aufhalten, denn ich habe heute noch sehr viel zu erledigen. Alles Dinge , die keinen Aufschub dulden. Ich bin also in Zeitnot.
    LG
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt, aber lass dich nicht von diesem Kamel aufhalten. Was erledigt werden muss, das muss gemacht werden. :-) Lass dich nicht in Zeitnot drängen.
      Wünsche dir, dass du alles erledigen kannst.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Hallo Margot,

    eine sehr tiefgründige Geschichte und mir gefällt sie. Nun werde ich mich auf die Suche nach ein paar "Beeren" des Lebens machen - eine habe ich gerade besucht, Deinen Blog ;)

    Liebe Grüße und eine schöne neue Woche
    Björn :)

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    1. Hallo lieber Björn, ich danke dir recht herzlich für deine Nettigkeit. Deine Worte erfreuen mich, hab vielen Dank. :-)

      Wünsche dir auch eine schöne neue Woche und sende liebe Grüße, herzlichst Margot.

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  3. Ich liebe Brombeeren... und diese ganz besonders ;)

    Die Geschichte erinnert daran, über den alltäglichen Stress, den Sinn für das Schöne und Erfreuliche nicht zu vergessen.

    Ich wünsche Dir viele solcher Beeren.

    LG Eva

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    1. Liebe Eva,
      du hast den Sinn dieser Geschichte sehr gut erkannt, vielen Dank.
      Danke auch für die Beeren, die du mir wünscht.

      Liebe Grüße, Margot.

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