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Dienstag, 15. September 2015

Der Weg zum Frieden

Wieder fing der Tag mit leichtem Regen an, ging zum Sonnenschein über, um danach in einen kräftigen Regen überzugehen. Was für eine komische Welt der Gegensätze dachte ich. So ist die Welt und mit ihr auch der Mensch.

Worte von Gerd Hase von Feierabend.de fielen mir ein und ich möchte sie euch erzählen, sie ähneln meinen Gedanken.

Der Weg zum Frieden


In diesem Moment hungern viele Menschen, in diesem Moment vielleicht beendet jemand sein Leben, in diesem Moment kämpfen viele für die Demokratie und Gerechtigkeit, in diesem Moment werden vielleicht viele zu Unrecht verurteilt, in diesem Moment werden vielleicht viele wegen ihrer Religion, Politik und ihrem Glauben verfolgt, wir bekommen Angst, wenn wir darüber nachdenken. 

Wir sind schockiert und verstehen die Welt nicht mehr. Überall Krieg, Macht und Gewalt. Warum nur ? 

Aber in diesem Moment geht auch die Sonne wieder auf, in diesem Moment wird vielleicht ein kleines Mädchen oder Junge geboren. In diesem Moment vielleicht reichen sich Menschen die Hände, Feinde werden zu Freunden. In diesem Moment vielleicht, haben Menschen Ihren Sinn des Lebens gefunden. In diesem Moment vielleicht verhandeln, diskutieren und demonstrieren Menschen in Frieden miteinander. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, wissen wir nicht, wie schwer es ist in unserem kleinen Familienkreis in Frieden zu leben. Wie oft sind wir neidisch auf den anderen, wie oft wollen wir unseren eigenen Kopf durchsetzen. Wie oft verletzen wir die, die wir lieben. Wie oft nehmen wir keine Rücksicht auf die Gefühle der anderen. Wie oft schlucken wir aus Stolz Tränen herunter. Wie oft sprechen wir Worte aus, ohne darüber nachzudenken. Wie oft verletzen wir andere mit unserem Ehrgeiz, mit unserem Angeben, mit unserer Selbstsicherheit. Wie oft ergibt ein Wort das andere, wie oft wollen wir Recht behalten und die Meinung anderer nicht akzeptieren. Wir alle kennen diesen Streit, das aus dem Weg gehen, nicht miteinander reden. Dabei können wir soviel für den Frieden tun,
den ersten Schritt gehen, jeder für sich damit trotz dieser Finsternis die Sonne in unserem Herzen wieder aufgeht und wir alles Erdenkliche tun. Damit die Liebe und Wärme nicht einfach ausradiert wird. Und das es für die Fairness und das Miteinander nicht zu spät ist und wir unseren Schritt gehen um uns in Frieden damit auseinander zusetzen. 


Gerd Hase

Solche Gedanken habe ich sehr oft und lasse es bei diesen Gedanken sein. In meinem Umfeld achte ich darauf, dass ich keinen Streit anfange, und versuche alles zu verstehen. Es ist für mich der einzige Weg, Frieden zu halten. Doch dieser Weg, ich weiß es, ist klein aber für mich effektiv.



Kommentare:

  1. Liebe Margot, diese Betrachtung zum Thema Frieden gefällt mir gut. In diese Richtung gehen auch meine Gedanken. Nur finde ich es auch wichtig zu streiten. https://de.wikipedia.org/wiki/Streitkultur
    Es ist eine Kunst, zu streiten ohne sein Gegenüber zu verletzen, ich übe es, LG ClauDia.

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    1. Liebe Claudia, danke für deine Worte, sie gefallen mir.
      Ja, eine vernünftige Streitkultur ist wichtig, aber ich empfinde das Leben schöner ohne Streit.
      Wünsche dir einen wundervollen Tag.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Liebe Margot,
    vielleicht sollte man nicht von Streit sprechen, sondern von friedlichen Diskussionen, denn die bringen uns weiter.
    Ansonsten finde ich es richtig, wenn jeder in seinem Umfeld darauf bedacht ist Frieden zu leben. Auch wenn dies jeweils nur ein kleiner Schritt ist, ergeben doch viele kleine Schritte auch eine beträchtliche Wegstrecke. Deshalb: Im Kleinen anfangen das Große zu bewirken. So sind jedenfalls meine Gedanken.
    LG
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, das Wort Streit ist nicht schön und mag ich auch nicht. Die Worte "friedliche Diskussion" sendet Frieden aus und gefällt mir besser, da hast du recht. Je älter man wird, um so weniger habe ich aber die Möglichkeit friedliche Diskussionen zu führen, oder Streitgespräche, es ist niemand da, der mit mir solche Gespräche führt. Und, ich finde es in Ordnung.
      Vielen Dank für deinen guten Kommentar. Herzlichst Margot.

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