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Dienstag, 5. Januar 2016

Beim Einkauf muss man Prioritäten setzen

So wie diesem Mann in der Erzählung geht es mir auch, wenn ich zum Einkauf gehe. Ich brauche nur eine Kleinigkeit und habe dann meine rollende Einkaufs-Tasche bis oben voll. Nein, vergessen habe ich noch nichts und auch nichts an die Wand gestellt, weil ich ja meistens nur Lebensmittel einkaufe. Die größeren Sachen lasse ich mir übers Internet anliefern. Es macht Spaß alles anzuschauen, aber nicht alles zu kaufen, dazu brauche ich, Willensstärke ... meistens habe ich sie, Gott sei Dank. Den Mann kann ich aber gut verstehen ... :-))




Beim Einkauf muss man Prioritäten setzen

Unser Wäscheständer für den Balkon hat sich ein Bein gebrochen, eine geschweißte Stelle ging auseinander. Natürlich dann, als ich die nasse Wäsche aufhängen wollte. Wann auch sonst ?

Bis mir das jemand schweißt, vergehen vielleicht Tage. Und sooo gut ist dies Modell auch nicht. Also will ich mal schauen, was ich bekommen kann und bin dann ein paar Kilometer zum nächsten Baumarkt gefahren. 
Ein Männerparadies ist sowas, liebe Frauen !!!!
Was die da alles haben !!! Na gut, das meiste kann ich zwar nicht brauchen und wüßte auch gar nicht, wie man das alles so verbaut... aber schon das schauen macht Spaß.

Eine Neonröhre brauchte ich auch, die fand ich ganz schnell.
Fand dann auch z.B. eine Sackkarre und rief erstmal meinen alten Vater an, ob er sowas für seine Gartenarbeit braucht. Nein, leider, er braucht keine. Na gut, dann stöber ich mal weiter durch den Laden.

In der allerhintersten Ecke finde ich auch einen Wäscheständer. Damit bin ich immerhin bis ca. 5 Meter vor die Kasse gekommen. Dort hatten irgendwelche Weihnachtsmänner Berge von tollen Stichsägen und Bohrmaschinen aufgebaut.
Nun muß man wissen, daß meine Bohrmaschine 1) schon 30 Jahre alt ist, 2) ein paar Macken hat und 3) nicht die Power hat, die bei bestimmten Betonsorten erforderlich ist.
Hab mich noch mit Dagmar abgesprochen. Schwiegermutter weiß ja nie, was sie mir zu Weihnachten schenken kann. Das wäre doch was !!!
Bin dann stolz und glücklich mit der Bohrmaschine in der einen und der Neonröhre in der anderen Hand zur Kasse marschiert und hab bezahlt. Zu Hause den Wagen eingeparkt, einige Schritte noch bis zur Wohnung... 
Peter, vergiß nicht, zunächst die nassen Sachen auf den Stä......


Bohrmaschine und Röhre im Flur abgestellt, zurückgefahren... der Wäscheständer stand noch an der Wand, wo ich ihn abgestellt hatte.

gefunden bei Peter Dörling 


Viele Leute geben das Geld aus, dass sie noch gar nicht haben, für Sachen, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.





Kommentare:

  1. Männer und der Baumarkt,
    davon könnte ich auch einige Geschichten erzählen. Wir machen ja immer einen Tagesausflug zum Baumarkt, wenn wir Urlaub haben, mal sehen, welcher in diesem Jahr dran ist!
    Hab mich köstlich amüsiert, liebe Margot,
    herzliche Grüße
    Regina

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    1. Liebe Regina, ich kann dich gut verstehen, so ein Baumarkt reizt ungemein. :-)
      Es freut mich, dass dir die Geschichte gefällt.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Oh, mein Mann geht auch so gerne in den Baumarkt. Dort stellt er dann fest, was er alles brauchen könnte. Er holt aber meist nur das, was er wirklich gerade benötigt.
    Wenn ich ohne Einkaufszettel losziehe, dann kann es schon mal passieren, dass ich alles Mögliche und Unmögliche eingekauft habe, aber das, was ich eigentlich wollte, vergessen habe. Naja, was man nicht im Kopf hat, muss man halt in den Beinen haben und nochmals losziehen.
    Lachende Grüße
    Astrid

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    1. Liebe Astrid es ist auch schön im Baumarkt, ich sehe da so viele Sachen die mir gefallen. Oh je, wenn ich das alles kaufen würde. :-) Deshalb gehe ich fast gar nicht mehr in den Markt.
      Astrid, vielen Dank für deine lieben Worte. Eine schöne Woche wünsche ich dir und sende liebe Grüße, Margot.

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