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Freitag, 4. März 2016

Pippi und Poppi bauen ein Haus

Gestern habe ich von einer faulen Frau gesprochen, heute habe ich das Gefühl sie haben von mir gesprochen. Das Wetter war scheußlich, es regnete, der Himmel war dunkel, und mein Einkauf viel mir sehr schwer. Ja, ich habe ein Gefühl von Faulheit gehabt und mich dafür geschämt.
Warum muss ich mich eigentlich schämen, waren meine Gedanken, Müdigkeit ist doch schon jedem untergekommen. Nun, ich habe an Pippi und Poppi gedacht, zwei Zwerge die ein schönes Haus bauen wollten, aber auch sie waren müde und schliefen erst einmal bis eine liebe Fee sie weckte.

Pippi und Poppi bauen ein Haus
von Sarah-Felicitas Peter

In einem großen dunklen Wald, in dem viele Tiere lebten, wohnten auch 2 Zwerge. Pippi und Poppi. Sie lebten schon seit vielen 100 Jahren unter einem Baum, tief unter der Erde. Doch dort hatten sie wenig Platz. Es war viel zu eng. Da kam ihnen die Idee ein kleines Häuschen über der Erde aus Ästen und Zweigen zu bauen. Doch Poppi, der jüngere Zwerg, war sehr faul und schlief lieber den ganzen Tag. Pippi dagegen machte die ganze Arbeit, doch er war am Abend immer sehr erschöpft und müde. Der Bau ging nur langsam voran. Nach wenigen Tagen verfiel Pippi in Tiefschlaf vor Erschöpfung. Er schlief und schlief und schlief. Das Häuschen war aber immer noch nicht fertig, nur 2 kleine Wände standen. Und Poppi, der faule Zwerg, hatte keine Kraft weiter zu arbeiten. Nach Tagen wachte Pippi aus seinem Schlaf auf. Die beiden Zwerge weinten nun nur noch. Beiden hatten keine Kraft, um weiter zu bauen. Was sollten sie machen? Nun fing es auch noch mit regnen an. Ihre alte Behausung unter der Erde wurde weggeschwemmt. Ihr Schlafplatz war somit auch weg. Doch plötzlich sahen sie von weitem einen hellen Blitz und der rief:
„Ihr kleinen Zwerge welches Leid bedrückt euch? Ich will euch helfen?“ Die Zwerge waren sprachlos und zeigten nur mit dem Finger auf ihr halbfertiges Haus. Jetzt erkannten sie, dass es eine Fee war. Diese zückte ihren Zauberstab, schwebte durch die Luft, drehte Kreise und rief: „Hoppi Hippi für Poppi und Pippi muss ganz schnell her ein Haus, sonst ist ihr Leben aus!“ Nach einem kurzen „Oh“ und „Ah“ stand es da, das neue Zwergenhaus für Pippi und Poppi, in dem sie zusammen mit der Fee noch viele glückliche Jahre lebten.


Eine Vorstellung die mir gefällt, mit einer lieben Fee in einem Haus zu leben. 



Kommentare:

  1. träum sie Dir!
    KOmm gerne gucken!
    P.

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    1. Danke Pippa, ja wenn ich träume, wird die Welt für mich schöner. Wenigstens für ein paar Stunden.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Eine süße Zwergengeschichte ist das, liebe Margot. Ein bisschen musste ich an diesen Spruch denken:
    Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
    LG
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, danke für deine lieben Worte. Ich mag Geschichten die positiv ausgehen, auch im Märchen.
      Und dein Satz, "Wenn du denkst es geht nicht mehr ..." finde ich treffend. Nicht nur in dieser Geschichte.
      Wünsche dir eine schöne Woche, herzlichst Margot.

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