Seiten

Donnerstag, 23. Januar 2014

Japanische Weisheiten 3. Teil

... heute setze ich die Japanischen Weisheiten mit dem 3. Teil fort. Sie, die Sprüche, sind nicht langweilig und machen mir Spaß ... und ich hoffe, sie bringen auch euch Freude. 


 „mit freundlicher Genehmigung von Antjeca“ 





Gutes ist am besten gleich getan.


Der Scherz ist das Loch,
aus dem die Wahrheit pfeift.


Am Rausch ist nicht der Wein schuld,
sondern der Trinker.


Das Glück kommt gern in ein Haus,
wo Freude herrscht.


Bei allem was man mit ganzem Herzen tut,
sucht man nicht nach Helfern.


Sobald man davon spricht, was im nächsten 
Jahr geschehen wird, lacht der Teufel.


Die Robe allein macht den Priester noch nicht.


Wenn man den Kopf in den Sand steckt, 
bleibt doch der Hintern zu sehen.


Erst wenn man eigene Kinder hat, weiß man,
wie groß die Liebe der Eltern war.


Die Güte des Vaters übersteigt die Höhe der Berge,
die Güte der Mutter geht tiefer als das Meer.


Die größte Kulturleistung eines Volkes
sind die zufriedenen Alten.


Eine einzige Kerze einer armen Frau wiegt schwerer
als zehntausend eines Reichen.


Wenn der Mann krank ist, verfällt das Haus;
wenn die Frau krank ist, die Liebe.


Der Baum der im Frühling nicht aufblüht,
trägt im Herbst keine Frucht.


Zuerst hat man die Kinder auf dem Arm,
dann auf dem Schoß und schließlich auf dem Rücken.


Alles Unglück kommt durch den Mund.


Armut macht zum Dieb, Liebe zum Dichter.


Mit diesem schönen Zitat möchte ich die 3.Folge japanischer Weisheiten beenden. Wie am Anfang schon geschrieben, sie gefallen mir alle sehr gut, besser als unsere deutschen Zitate, die ich auch mag.
Und diese nachkommende Weisheit  sagt mir, ich bin immer wieder aufgestanden, egal wie oft ich gefallen bin. Und ich werde es auch weiterhin so handhaben ...




"Sieben Mal hinfallen, achtmal aufstehen".







Kommentare:

  1. Mir geht es da genauso wie Dir. Mir gefallen auch die deutschen Weisheiten, aber die japanischen gefallen mir noch besser. Eben weil man ihren Sinn erst nach dem zweiten Blick erkennt und sie so tiefer nachhallen.

    Heute nehme ich für mich den Spruch mit:

    Der Scherz ist das Loch,
    aus dem die Wahrheit pfeift.

    Das geht mir auch oft selber so, wenn ich mich nicht direkt traue, jemanden etwas zu sagen. Meist, wenn ich mich über etwas geärgert habe, aber jetzt nicht unbedingt einen Streit vom Zaun brechen möchte. Dann sage ich oft etwas im Scherz oder in Ironie, dass schon darauf deuten lässt.

    Liebe Grüße
    Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Sonja, ich merke, der Mensch kann unterschiedlich von Gestalt sein, aber die gleichen Gedanken haben. So wie du es machst, so mache auch ich es. Ein Wort mit Witz gesagt, tut nicht weh ... oder nur ein bisschen.
      Danke und liebe Grüße, Margot.

      Löschen
  2. Hallo Margot

    Alles Unglück kommt durch den Mund.

    Das ist mein Motto für diesen Monat, denn mir sind diesen Monat einige unschöne Dinge entgegengebracht worden, von denen ich denke liebe Leute erst mal das Hirn einschalten bevor man den Mund sprechen lässt. Und das Schlimmste ist, die Menschen die es betrifft merken noch nicht einmal, dass sie mich mit dem Gesagten verletzen.

    Aber leider ist so die Welt geworden, auf sich selber fokussiert und nach rechts und links treten ohne darüber nachzudenken.
    So mag ich aber nicht sein.
    Ich besinne mich gerade momentan wieder sehr auf meine Caminozeit und rufe mir die innere Ruhe dieser Zeit zurück.

    wünsche Dir einen schönen Tag
    Liebe Grüße
    Tina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Tina, es ist so, wie du dieses Sprichwort interpretierst. Es wird zu viel gesagt, ohne nachzudenken ... es wird sich keine Zeit genommen über das gesprochene Wort nachzudenken und ob man den anderen Menschen damit verletzt. Bitte, lass dich nicht ärgern, du schenkst diesen Menschen zu viel Aufmerksamkeit. Ich gehe mit dir ein Stück Weg zum Camino mit, und lasse dir deine Gedanken ... ich merke, es tut auch mir gut.
      Ganz liebe Grüße, Margot.

      Löschen
  3. Hallo Margot,
    mein Favorit ist heute : Wenn man den Kopf in den Sand steckt bleibt dennoch der Hintern zu sehen.
    Ich kann mir dies gerade bildlich vorstellen ;)
    Lieben Gruß Björn :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Björn, über diese Weisheit musste auch ich herzlich lachen. :-)
      Vor allem, weil es stimmt.
      Dir einen lieben Gruß, Margot.

      Löschen
  4. Gutes ist am besten gleich getan.

    Also da habe ich mich sofort selbst wiedergefunden - so oft habe ich was machen wollen und dann doch letztendlich nicht getan weil - ja warum - ab jetzt aber sofort!

    Liebe Grüße - Monika mit Bente

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Monika, über deinen Vorsatz freue ich mich und wünsche dir, es möge gelingen. :-)

      Liebe Grüße, Margot.

      Löschen