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Mittwoch, 21. November 2012

Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn ...


Als ich hörte, Deutschland möchte Raketen an die Türkische Grenze zu Syrien senden ... ich zitiere aus der Bild-Zeitung,Von HANNO KAUTZ

"Die Türkei hat sich am Dienstag mit den Nato-Mitgliedstaaten auf eine Bereitstellung von Patriot-Abwehrraketen an der Grenze zu Syrien geeinigt.
Die Verhandlungen über die Patriots seien „in die letzte Phase getreten”, zitierte die Nachrichtenagentur Anadolu den türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu. Ein offizieller Antrag werde demnach bald gestellt.
Neben den USA und den Niederlanden verfügt in der Nato nur die Bundeswehr über die modernste Version des Raketenabwehr-Systems.
Es wird ein Einsatz an der derzeit wohl heißesten Grenze der Welt!

Deutschland wird voraussichtlich zum Jahreswechsel mindestens 200 Bundeswehrsoldaten in die Türkei schicken. Ihr Auftrag: die Grenze des Nato-Partners Richtung Syrien sichern."

... musste ich an das Gedicht von Erick Kästner denken:
Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn
Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!
Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn
in den Büros, als wären es Kasernen.

Dort wachsen unterm Schlips Gefreitenknöpfe.
Und unsichtbare Helme trägt man dort.
Gesichter hat man dort, doch keine Köpfe.
Und wer zu Bett geht, pflanzt sich auch schon fort!

Wenn dort ein Vorgesetzter etwas will
- und es ist sein Beruf etwas zu wollen -
steht der Verstand erst stramm und zweitens still.
Die Augen rechts! Und mit dem Rückgrat rollen!

Die Kinder kommen dort mit kleinen Sporen
und mit gezognem Scheitel auf die Welt.
Dort wird man nicht als Zivilist geboren.
Dort wird befördert, wer die Schnauze hält.

Kennst Du das Land? Es könnte glücklich sein.
Es könnte glücklich sein und glücklich machen?
Dort gibt es Äcker, Kohle, Stahl und Stein
und Fleiß und Kraft und andre schöne Sachen.

Selbst Geist und Güte gibt´s dort dann und wann!
Und wahres Heldentum. Doch nicht bei vielen.
Dort steckt ein Kind in jedem zweiten Mann.
Das will mit Bleisoldaten spielen.

Dort reift die Freiheit nicht. Dort bleibt sie grün.
Was man auch baut - es werden stets Kasernen.
Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!


Jörg Sabel_pixelio.de

Dienstag, 20. November 2012

Der Tod gehört zum Leben? ...



... und die ARD hat eine Themenwoche "Sterben" aufgelegt, für alle Sender der ARD. Damit kann man die  Menschen in eine Depression treiben. Es tut mir leid aber ich kann mich für dieses Thema und diesen Satz: "Der Tod gehört zum Leben" nicht anfreunden. Für mich gehört der Tod nicht zum Leben, sondern er beendet das Leben, auch wenn ich weiß, er ist unumgänglich, ich bin mir dessen bewusst. Mir gefallen die Verse von Mascha Kaléko: "Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben." Ja, und das finde ich sehr schlimm, denn ich spüre den Schmerz am eigenen Leib, habe keine Hoffnung diesen Menschen jemals wieder zu begegnen ... ihm nie mehr für etwas Abbitte leisten zu können, nie mehr seine Liebe spüren, ihm niemals mehr sagen dürfen, wie sehr ich ihn geliebt habe ... da liegt meine Angst vor dem Tod.  Vor meinen eigenen Tod muss ich mich nicht fürchten, denn ich werde die Einzige sein, die ihren eigenen Tod nicht erlebt, nicht weiß, dass sie Tod ist, keinen Schmerz und keine Trauer empfindet. Nur für das Sterben erbitte ich mir Gnade, keine Schmerzen.
Deshalb meide ich in der Regel diese Themen, möchte mir mein Leben nicht mit Gedanken an das Nichtsein beschweren. Nicht der Tod belastet den Menschen, sondern die Vorstellung, nie wieder ...


In Gedenken an meine Mutter, die im November Geburtstag hätte ... 


Im warmen Zimmer sitze ich, blicke aus dem Fenster, 
höre die rauschenden Bäume die mir vom Herbst erzählen.
 Vom Herbst, mit seinen sonnigen und auch kühlen Tagen.
 Ich sehe die bunten Blätter fallen, die sich wie Steine auf mein Herz legen. Traurigkeit beschleicht mich, ich fühle Einsamkeit.
 Einsamkeit, die meinem Herzen wehtut, in meinen Augen zu sehen ist. 
Tränen füllen meine Augen, ich fühle Mitleid mit mir und der Welt, 
die grau und kalt vor mir liegt.

Es ist noch kein Winter, doch ich warte schon auf den Sommer,

 auf einen Sommer der mein Herz wärmt, 

der mich nicht in der warmen Stube frieren lässt.







Montag, 19. November 2012

Eine Reise in den Harz ...


Einbeck - Stadt der Brau- und Fachwerkkunst

Einige sehr interessante Möglichkeiten, die Reize Einbecks zu erleben, bieten die vielfältigen touristischen Erlebnisprogramme. Diese Angebote – ob Stadtführungen, Besichtigungen oder Bierprogramme – sind wie im Baukasten-System untereinander kombinierbar: Sie können sich also einzelne der nachfolgend vorgestellten »Erlebnisbausteine« auswählen und sich ein Programm nach Ihrem Wunsch zusammenstellen. http://www.einbeck-tourismus.de/einbeck-erleben.html
Persönlich war ich noch nie in dieser Gegend, aber wie ich mich erkundigt habe, ist es eine sehr reizvolle Stadt. Tourismus wird hier sehr groß geschrieben, Erlebnisprogramme sind sehr vielfältig. Als ich mich auf der Webseite über das Angebot eingelesen hatte, wäre ich am liebsten gleich losgepilgert. Was nicht ist, kann aber noch werden. Diese wunderschöne Stadt reizt mich, nicht wegen dem guten Bier aber auch ... trotzdem ich keine Biertrinkerin bin.
Wer einen erholsamen Urlaub sucht, ist mit diesem Fleckchen Erde gut beraten. Ein Besuch auf dieser Webseite der Stadt Einbeck lohnt sich auf alle Fälle.



Sonntag, 18. November 2012

Kurzweil ...


Schnauz und Miez

Ri-ra-rumpelstiez, 
wo ist der Schnauz, Wo ist die Miez? 
Der Schnauz, der liegt am Ofen 
und leckt sich seine Pfoten. 
Die Miez,  die sitzt am Fenster 
und wäscht sich ihren Spenzer. 
Rumpeldipumpel,  schnaufeschnauf, 
da kommt die Frau die Treppe rauf. 
Was bringt die Frau dem Kätzchen? 
Einen Knäul, einen Knäul,  mein Schätzchen, 
einen Knäul aus grauem Wollenflaus, 
der aussieht wie eine kleine Maus. 
Was bringt die Frau dem Hündchen? 
Ein Halsband,  mein Kindchen, 
ein Halsband von besondrer Art, 
auf welchem steht:  Schnauz Schnauzebart. 
Ri-ra-rumpeldidaus,  
und damit ist die Geschichte aus.

Christian Morgenstern



Bumerang


War einmal ein Bumerang; 
War ein weniges zu lang. 
Bumerang flog ein Stück, 
Aber kam nicht mehr zurück. 
Publikum - noch stundenlang - 
Wartete auf Bumerang.


Joachim Ringelnatz


Ich habe dich so lieb

Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen
Schenken

Ich habe dir nichts getan
Nun ist mir traurig zu Mut.
An den Hängen der Eisenbahn
Leuchtet der Ginster so gut.

Vorbei  -  verjährt  -
Doch nimmer vergessen.
Ich reise.

Alles,  was lange währt,  
Ist leise.


      
Die Zeit entstellt
Alle Lebewesen.
Ein Hund bellt. 
Er kann nicht lesen.
Er kann nicht schreiben.    
Wir können nicht bleiben. 
     
Ich lache.
Die Löcher sind die Hauptsache 
An einem Sieb.   
    
Ich habe dich so lieb.


Joachim Ringelnatz

Momente

Ich saß nur hier, habe nichts gedacht,
nur einfach diesen Spaß gemacht.
Ringelnatz & auch sein Co.
sie lachten, scherzten, waren froh,
und ich, ich bin es ebenso.
M.J.             

Samstag, 17. November 2012

Ist Werbung für Medikamente legal?


Jeger_pixelio.de
Heute muss ich einmal meine Gedanken zur TV-Werbung aufschreiben, besonders zur Werbung für Medikamente. Nicht nur wenn ich mal TV schaue und nebenbei Essen zu mir nehme kommen Krimis und das Blut fließt, nein, es kommt auch noch Werbung gegen harten Stuhlgang. Meine Gedanken sofort, was für ein Sch ... Thema. Als einmal ein neues Präparat, mit den Worten," Präparat sowieso... macht in nu einen weichen Stuhl" auf den Markt kam, habe ich tatsächlich überlegt, warum, wer oder wozu man einen weichen Stuhl braucht. Bis der wunderschöne Nachsatz kam: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Ich wusste gar nicht, dass wir Deutschen, laut Werbung, so hartleibig sind, gemessen an der vielen Medikamenten-Werbung im TV. Oder möchte die Pharma-Industrie nur Verbote gegen Schlankheitsmittel umgehen. Ich wollte mich darüber informieren und habe folgende Webseite und Frage gefunden.

Wer kennt sie nicht - Fernsehwerbungen, Plakate und Inserate, welche für Medikamente wirken. Welche gegen Übergewicht, welche gegen Kopfschmerzen, welche gegen Müdigkeit... Mir persönlich kommt das falsch vor. Was mich nun aber interessiert: Gibt es dafür eine Gesetzesgrundlage? Irgendeine Einschränkung? Oder Kontrollen, ob die Informationen nicht irreführend sind?

Antwort: geschrieben von:Ronald Senior Manager https://www.knowhowcompany.com/de/question/19035/Ist-Werbung-fuer-Medikamente-legal
Ja, Medikamentenwerbung ist legal, aber mit Einschränkungen. Selbstverständlich ist das alles reglementiert, sogar relativ strikt. Zum Beispiel im Heilmittelgesetz und vielen anderen entsprechenden Verordnungen.

Zuerst einmal muss aber unterschieden werden zwischen der Fach- und der Publikumswerbung. Letztere wendet sich an den Konsumenten und ist das, was wir im Normalfall auch nur zu sehen bekommen - und worauf sich die Frage auch vermutlich bezieht.


Wesentliche Elemente bzw. Einschränkungen gegenüber einer "normalen" Werbung, wie etwa für Waschmittel, sind:


Beworben dürfen nur freiverkäufliche Medikamente

Auch wenn freiverkäuflich, so darf trotzdem z.B. nicht für Medikamente zur Selbstbehandung von psychischen Störungen geworben werden
Die Aussagen müssen der Wahrheit entsprechen und dürfen nicht übertrieben dargestellt werden, sondern müssen sachlich informieren
Keine Verwendung von Testimonials oder Personen in berufsspezifischer Kleidung (z.B. im OP-Kittel)
Es muss immer als Pflichtangabe der Hinweis: "Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" erfolgen
Und noch vieles mehr.


Problematisch ist hierbei, dass trotz eigentlich recht strenger Vorgaben es häufig Interpretations- und Auslegungssache ist. Es dürf(t)en ja auch keine Vorher-Nachher Vergleiche verwendet werden, jedoch sieht man häufig - speziell bei Produkten zur Gewichtsreduzierung - entsprechende Bilder bzw. Aussagen. Dann ist halt immer die Frage, ob das beworbene Produkt als Arzneimittel im engeren Sinne gilt oder nicht....



Ich sehe, man kann alles drehen und wenden wie man möchte. Hauptsache der Profit stimmt.


Freitag, 16. November 2012

Pass auf, die Krankenkasse ...

Pass auf, Krankenkasse kommt
...
Fritz Zühlke_pixelio.de
Die Gesundheitsreform erlaubt gesetzlichen Krankenkassen, private Zusatzversicherungen zu vermitteln. Seitdem werden Versicherte von ihrer Kasse verstärkt mit zusätzlichen Leistungen im Krankenhaus und vielen weiteren Extras umworben. Seit 2004 ist das Sterbegeld komplett aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen worden. Bis zu diesem Datum erhielten gesetzlich Versicherte, zumindest noch einen Teil um die Bestattungskosten bezahlen zu können.
In 2003 wurde aufgrund der Gesundheitsreform beschlossen, dass es ab 2004 kein gesetzliches Sterbegeld mehr gibt.
Der Beschluss folgte damalig ohne Übergangsregelung. Das Sterbegeld wurde komplett aus dem Leistungskatalog gestrichen. Bis Ende 2003 zahlte die gesetzliche Krankenversicherung zumindest noch 1050,-- Euro bei Tod eines Versicherten Mitglieds und 525 Euro beim Tod eines mitversicherten Familienangehörigen."
http://www.sterbegeldversicherung-bestattungsvorsorge.de/gesetzliche-sterbegeldversicherung.php
Rainer Sturm_pixelio.de

Das ist die Rechtslage, nun frage ich mich, warum darf meine Krankenkasse die NOVITAS für die ERGO-Versicherung in puncto Sterbegeld werben? Was ist Sterbegeld für eine Zusatzleistung zu den Leistungen der Krankenkasse? Warum wirbt die NOVITAS verstärkt für diese Versicherung? Sind die ärztlichen Kunstfehler angestiegen und man sollte unbedingt die Hinterbliebenen versorgen? Nicht nur die Versicherung regt mich durch ständige Belästigung auf, nein, jetzt auch noch die Krankenkasse. Trotzdem ich schon lange eine Sterbegeld-Versicherung habe, werde ich weiterhin belästigt. Es könnte ja für die Hinterbliebenen nicht genug übrig bleiben und so wird auch gleich etwas gegen die Altersarmut getan ... denkt sich der Gesundheitsminister? Ich denke mir, so langsam aber sicher was viele mich können... die Gedanken sind frei und wo bin ich nur gelandet. Ich bekomme ein Gefühl wie vor dem Mauerfall ... es war ein Gefühl der Auflehnung.


Donnerstag, 15. November 2012

Frei(e)-Fahrt für Politiker ...


Mit einer kostenlosen Netzkarte durch Deutschland zu reisen wie unsere Politiker, finde ich nicht schlecht. Ich gönne es ihnen, auch wenn Peer Steinbrück mit Benutzung dieser Karte wieder ins Gerede gekommen ist.Nur finde ich es nicht so tragisch, denn ich frage mich, ob die "Bild-Zeitung" nicht Wahlkampf für Kanzlerin Merkel betreibt. Jede Kleinigkeit zuungunsten der SPD wird ausgeschlachtet. Nein, nein, ich mag die SPD nicht, auch nicht Peer Steinbrück oder Schröder, wegen ihrer Politik gegen die Mehrzahl ihrer Bürger, doch sollte man die Kirche nicht im Dorf lassen? 
Bei "Focus-Online" und der "Bild-Zeitung" kann man folgendes lesen, ich zitiere:
"Zu seinen hochdotierten Vorträgen fuhr Peer Steinbrück anscheinend mit einer Gratis-Karte der Bahn in der ersten Klasse. Die „NetzCard First“ für Parlamentarier darf eigentlich nur für die Abgeordnetentätigkeit genutzt werden – und nicht für sonstige berufliche Zwecke..."
"Auf die Frage:Hätte Steinbrück wie jeder normale Kunde Tickets kaufen müssen?
Steinbück hätte demnach für seine Fahrten zu den Vorträgen wie jeder normale Bahnkunde ein Ticket kaufen müssen, berichtet „Bild“. Staatsrechtler Joachim Wieland verweist hingegen auf das im Grundrecht verankerte Recht, alle staatlichen Verkehrsmittel frei zu nutzen: „Steinbrück durfte seine Abgeordneten-Bahncard auch dann einsetzen, wenn es eine Fahrt zu einer bezahlten Veranstaltung war“, sagte Wieland zu „Bild“...."
So weit, so gut, zu diesem Artikel, doch dieser Artikel lässt mich fragen, warum gibt es keine Netzkarte für Hartz IV Empfänger, Rentner und Gering-Verdiener? Es muss doch nicht für das ganze Jahr sein. Wenigstens für jeden Monat einen Freifahrt-Schein. Es wäre doch machbar, die Kosten nicht zu hoch, und die Menschen kämen mal auf eine kleine Reise. Laut: http://www.wer-zu-wem.de/firma/deutsche-bahn.html ist die Deutsche Bahn ein Staatsunternehmen. Hier steht geschrieben ...
"Bislang ist die Deutsche Bahn ein Staatsunternehmen, obwohl der von 1999 bis 2009 amtierende Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn alles auf einen Börsengang und eine damit einhergehende zumindest teilweise Privatisierung ausgerichtet hatte. Auch auf Grund seiner Rolle als Staatsunternehmen bekommt der Konzern jährlich große Summen für Unterhalt und Ausbau der Infrastruktur vom deutschen Staat."
Ich weiß, in einigen Regionen Deutschlands gibt es wenigstens ein Sozialticket. Warum nicht in ganz Deutschland? Was ich nie verstehen werde, warum jedes Land oder Ländle schalten und walten kann, wie es möchte.
Demokratie ist gut, sogar sehr gut, aber wenn es in einer Diktatur schon viel bessere Ergebnisse gab, da werde ich doch nachdenklich ...


Mittwoch, 14. November 2012

Land der Weisheit ...

  ... ist ein Land, was nicht mehr aus der Weltwirtschaft wegzudenken ist, ein modernes Land. Doch nicht die Waren der heutigen Zeit liebe ich, sondern die alten chinesischen Weisheiten. Einige davon möchte ich hier aufschreiben:

Fester Boden unter den Füßen ist kein Garant für ein sicheres Leben.
Sein Leben geniessen kann nur der, der vorher tüchtig war.


Probleme gibt es nur, wenn man eine Sache einseitig sieht.
Mit den ersten Sonnenstrahlen am Morgen kommt auch der Tatendrang.


Aussprachen können über Freundschaft und Glück entscheiden.
Die Natur kann man nicht geniessen, wenn es laut ist.



Die Weisheit kommt mit dem Alter. Und die Milde auch.
Nur eines ist im Leben planbar: morgens wird es hell.



Schlichte Streit in der Familie – Gewinner gibt es keine, Verlierer viele.

Wenn künftige Generationen auf unsere Zeit zurückblicken, wird es so sein, wie wenn wir auf die Vergangenheit blicken.

Dies ist eine chinesische Weisheit von Wang Xizhi (307 – 365).




Für heute soll es genug sein, denn Wissen sollte man, wie beim Essen, auch nur portionsweise zu sich nehmen.


Dienstag, 13. November 2012

Die Zeit der politischen Jecken ...

Vorgestern begann die 5. Jahreszeit," die Zeit der Narretei" für alle Jecken. Die Zeit der politischen Jecken geht ununterbrochen weiter. Leider haben wir, die Bürger, bei diesen Narreteien nicht viel zum Lachen. Wie schon am Samstag möchte ich auch heute auf die Verschwendungssucht der Regierung aufmerksam machen, durch Artikel von Focus-Online darauf hingewiesen. 

1,3 Millionen Euro für Altkanzler-Flotte: Staat zahlt Schröder und Kohl 13 Dienstwagen 
- weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/staat-zahlt-altkanzlern-autos-schroeder-hat-sieben-dienstwagen-helmut-kohl-sechs_aid_858213.html

Die Bundesrepublik Deutschland lässt ihre Altkanzler nicht hängen. Allein Gerhard Schröder darf sieben Dienstfahrzeuge nutzen. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Altkanzler-Flotte offenbar auf 1,3 Millionen Euro.
Der Bund zahlte für alle Autos, die Altkanzlern zur Verfügung gestellt werden, „ab Inbetriebnahme bis heute rund 1,265 Millionen Euro für Instandsetzung, Reparatur, Unterhaltung, Betrieb etc.“, heißt es beim Bundesinnenministerium. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in der am Montag erscheinenden Ausgabe.

Demzufolge verfügt Altkanzler Gerhard Schröder mit sieben Dienstwagen über die größte Flotte, darunter mehrere Mercedes-Limousinen und zwei VWT5. Helmut Schmidt nehme vier Autos in Anspruch. Zwei Mercedes 420 cdi seien mit je rund 94 000 Euro aber besonders teuer gewesen.

Kohl verfügt über drei bequeme Mercedes 600 SEL
Wert auf bequemeres Reisen legt offenbar vor allem Helmut Kohl. Er verfüge über drei schon etwas ältere Mercedes 600 SEL und drei kleinere Mercedes-Modelle, hieß es in der Meldung. Das zuständige Bundeskriminalamt begründete die Notwendigkeit der Ausstattung für die Altkanzler mit „Personenschutzmaßnahmen“.
 ps
In letzter Zeit macht sich für meine Verhältnisse  Gerhardt Schröder zu viel von sich reden. Nun meine Befürchtung, er hält sich für ein Ministeramt bereit, falls Peer Steinbrück Kanzler wird. Gehen meine Gedanken auf Abwege? Ich glaube nicht ... mögen aber meine Gedanken nicht zur Wahrheit werden.




Montag, 12. November 2012

Die 5. Jahreszeit ...

... hat gestern begonnen. Ich bin zwar keine große Freundin von dieser Lustbarkeit, jedenfalls nicht mehr, aber ich möchte ihr ein wenig Aufmerksamkeit schenken. Schon Wilhelm Busch, sogar Johann Wolfgang von Goethe war die Fastnacht ein paar Zeilen wert. Als Kind, nach dem Krieg, gab es auch in Erfurt noch Umzüge, die mir gefallen haben. Doch im Zeitalter des Fernsehens und den ständigen Übertragungen der Karnevals-Sitzungen ist mir diese Zeit des Tuschs und der Fröhlichkeit zur Belastung geworden ... trotzdem bin ich nicht Humorlos. :-))



Karneval

Auch uns, in Ehren sei's gesagt,
Hat einst der Karneval behagt,
Besonders und zu allermeist
In einer Stadt, die München heißt.
Wie reizend fand man dazumal
Ein menschenwarmes Festlokal,
Wie fleißig wurde über Nacht
Das Glas gefüllt und leer gemacht,
Und gingen wir im Schnee nach Haus,
War grad die frühe Messe aus,
Dann können gleich die frömmsten Frau'n
Sich negativ an uns erbau'n.
Die Zeit verging, das Alter kam,
Wir wurden sittsam, wurden zahm.
Nun sehn wir zwar noch ziemlich gern
Die Sach' uns an, doch nur von fern
(Ein Auge zu, Mundwinkel schief)
Durchs umgekehrte Perspektiv.
Wilhelm Busch



Fastnacht 1825

Da das Alter, wie wir wissen,
Nicht für Torheit helfen kann,
Wär es ein gefundner Bissen
Einem heitern alten Mann,
Dass am Rhein, dem vielbeschwommnen,
Mummenschar sich zum Gefecht
Rüstet gegen angekommnen
Feind, zu sichern altes Recht.
Auch dem Weisen fügt behäglich
Sich die Torheit wohl zur Hand,
Und so ist es gar verträglich,
Wenn er sich mit euch verband.
Selbst Erasmus ging den Spuren
Der Moria scherzend nach,
Ulrich Hutten mit Obskuren
Derbe Lanzenkiele brach.
Löblich wird ein tolles Streben,
Wenn es kurz ist und mit Sinn;
Heiterkeit zum Erdeleben
Sei dem flüchtigen Rausch Gewinn.
Häufet nur an diesem Tage
Kluger Torheit Vollgewicht,
Dass mit uns die Nachwelt sage:
Jahre sind der Lieb und Pflicht.
Johann Wolfgang von Goethe



Sonntag, 11. November 2012

Gestern Quarktorte, heute Schröder...

Josef Neumayerpixelio.de
... eine furchtbare Mischung für mich. Es ist wie ein Absturz ... Wenn ich an Schröder denke, denke ich an eine verfehlte Politik. Nein, nicht an Quark, sondern an Quak, Quak ... was hat dieser Mann als Kanzler alles erzählt? Was ist heraus gekommen, Sozialabbau, Hartz IV. Und die Nachfolger machen munter weiter ... Wie muss so ein Artikel, nachzulesen bei Focus-Online, nicht nur auf die Betroffenen sondern auf uns alle wirken. Für nichts ist Geld da, nur für den Selbstbedienungsladen Regierung. 

Luxusflotte für den Altkanzler: Bezahlt der Staat Gerhard Schröder sieben Dienstwagen?
- weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/luxusflotte-fuer-den-altkanzler-bezahlt-der-staat-gerhard-schroeder-sieben-dienstwagen_aid_856910.htmlfür 

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat beschlossen, die Privilegien von zukünftigen Ex-Staatschefs zu beschneiden. Grotesk erscheint vor diesem Hintergrund, welche Leistungen Altkanzler derzeit angeblich bekommen.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am Donnerstag, dass Kanzler und Präsidenten nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt künftig nur noch maximal vier Mitarbeiter in ihren Berliner Büros bezahlt bekommen. Um weitere Kosten zu sparen, sollen diese Büros in Gebäuden des Bundestags untergebracht werden. Die Einsparungen sollen aber erst für künftige Amtsinhaber greifen.

Rainer Sturm_pixelio.de
Die SPD wollte vor allem die Amtsausstattung von Christian Wulff beschneiden, der im Februar 2012 nach nur eineinhalb Jahren als Bundespräsident zurückgetreten war. Ein Antrag der Opposition sah vor, dass Staatsoberhäupter, die wie Wulff ihre erste Amtszeit vorzeitig beenden, nur noch so lange Anspruch auf Sach- und Personalleistungen haben, wie sie im Amt waren. Ein unbefristeter Anspruch sollte erst nach einer vollen Amtsperiode gelten.

Dienstwagenflotte für Ex-Amtsinhaber keine Ausnahme
Die Geldbezüge, die 2013 für Ex-Präsidenten von derzeit 199 000 Euro auf 217 000 Euro im Jahr steigen sollen, werden nach dem Beschluss aber nicht angetastet. Die Bundesregierung wird aber aufgefordert, im betreffenden Gesetz über die Ruhegelder das Wort „Ehrensold“ durch den Begriff „Altersbezüge“ zu ersetzen.

Angesichts dessen erscheinen die Altkanzler-Privilegien von Gerhard Schröder geradezu grotesk: Laut eines Online-Berichts der „Hamburger Morgenpost“ stehen dem in Hannover lebenden Schröder sieben Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Haushaltsexperten hätten dies in einer Aufstellung über die Ausstattung der Büros ehemaliger Regierungschefs bekannt gegeben. Einige Teilnehmer waren offenbar „mehr als überrascht“ über die „üppige Versorgung“ mit Mitarbeitern und Limousinen. Nach Angaben von Haushaltspolitikern kann Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl demnach auf sechs solcher „personengebundener Sonderschutzfahrzeuge“ zurückgreifen, Helmut Schmidt auf vier. Die Kosten für die luxuriösen, gepanzerten Fahrzeuge trage das Bundeskriminalamt – also der Steuerzahler.
...
Was soll man zu diesem Artikel, und den Machenschaften der jeweiligen Regierungen noch sagen. Gibt es in Deutschland keine Politiker die Stolz und Ehre in sich fühlen etwas für ihr Land zu tun, wie sie es geschworen haben, nicht nur für sich selbst? Was das Schlimmste ist, diese Menschen glauben auch noch, sie hätten diese Privilegien verdient. 
Gerd Altmann_pixelio.de
Wer darüber spricht, dem wird eine Neid-Debatte nachgesagt. Oder, es bleibt in diesem Land alles ruhig, weil, ich habe nachgedacht, weil es die ehemaligen Bundesbürger so schon 40 Jahre lang vor dem Mauerfall,von ihrer Regierung, kennen.;-)


Samstag, 10. November 2012

Quarktorte ohne Boden, eine Leckerei

Heute werde ich den Tag mal sehr langsam angehen und mich in der Küche betätigen. Wie schon mal geschrieben, ich bin keine gute Hausfrau und habe als Einzelperson noch nie viel gebacken. Früher war ja meine "Mutsch" da, die mich mit Essen kochen und Backen verwöhnt hat. Sie fehlt mir noch immer, nicht wegen des Essen, aber auch. Ich habe nun großen Appetit auf Quarktorte ohne Boden, nach Muttis Art aus Ostpreußen. Der Kuchen schmeckte immer fantastisch. Vor einigen Tagen habe  ich mir einen kleinen Halogen-Ofen gekauft und möchte ihn mit diesem Rezept ausprobieren. Falls Sie dieses Rezept auch mal ausprobieren möchten. Bitte sehr:

Quarktorte ohne Boden


Zutaten:
100 gr. Butter
100 gr. Zucker
1kg Quark
4 St.Eier
1P. Vanillepudding
1P. Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver


Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren und den Quark dazugeben, anschließend das Puddingpulver, Vanillezucker, mit einem guten Teelöffel Backpulver verrühren. Zum guten Schluss, Eischnee unterschlagen und ca. 50 - 60 Minuten bei 200 Grad backen. Backform gut einfetten und Semmelmehl einstreuen. Rezept ist eigentlich nicht für Halogen-Öfen gedacht. Auf ein gutes Gelingen, und ein schönes Wochenende.


15:00 Uhr

Mein Erfahrungsbericht bei Verwendung von Halogen-Ofen: Bei 200 ° Backtemperatur und 50 Minuten Backzeit wird die Torten-Decke ziemlich dunkel aber die Festigkeit der Quark-Masse könnte etwas besser sein. Schnittfest aber wie geschrieben, noch einen kleinen Hauch mehr, wäre besser. Geschmack sehr gut, trotzdem hat es bei Muttern anders geschmeckt, - wie immer :-))Beim nächsten Mal werde ich die Backtemperatur nur auf 160°/175° stellen und lieber die Backzeit auf 60-/70 Minuten erhöhen. Ich werde wieder berichten ...  würde gerne Quarktorte zum probieren austeilen, muss aber noch auskühlen. ;-)