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Mittwoch, 11. Februar 2015

Perlen

Heute habe ich, wer weiß warum, an den Vornamen Margarete gedacht und somit auch an meinen Namen Margot und dessen Bedeutung. Gelesen habe ich:
- der Vorname Margot, franz. Kurzform von Margarete, kommt aus dem französischen und griechischen und bedeutet "die Perle". Darüber habe ich aber schon am 26. Mai 2014 hier im Blog geschrieben. Heute eine Kurzgeschichte ...


Perlen

Autor unbekannt

Jenny war ein hübsches, 5jähriges Mädchen mit leuchtenden Augen. Eines Tages, als sie und ihre Mutter zusammen einkaufen waren, sah Jenny eine Perlenkette aus Plastik zum Preis von 2,50 Euro. Sie wollte unbedingt diese Perlenkette haben und fragte ihre Mutter, ob sie ihr die Kette kaufen würde. Ihre Mutter sagte: „ Nun, es ist wirklich eine hübsche Kette, doch sie kostet viel Geld. Weißt du was? Ich kaufe dir die Kette und wenn wir nach Hause kommen, können wir eine Liste von Dingen schreiben, die du tun kannst um für die Kette zu bezahlen. Und wenn dir die Oma dann an bei ihrem nächsten Besuch noch einen ganzen Euro dazu schenkt, hast du sie schnell bezahlt. Okay?"

Jenny war einverstanden und ihre Mutter kaufte ihr die Perlenkette. Jenny arbeitete jeden Tag eifrig an ihren Aufgaben und tatsächlich schenkte ihr die Oma bei ihrem nächsten Besuch einen Euro. So hatte Jenny die Perlenkette schnell abbezahlt.

Wie Jenny diese Perlenkette liebte! Sie trug sie zu jeder Gelegenheit – zum Kindergarten, im Bett und wenn sie mit ihrer Mutter ausging um Besorgungen zu machen. Die einzige Gelegenheit, bei der Jenny ihre Perlenkette nicht trug, war unter der Dusche. Ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass ihr Rücken davon ganz grün werden würde! 

Jenny hatte einen sehr liebevollen Vater. Wenn Jenny abends zu Bett ging, stand er immer aus seinem Lieblingssessel auf und las Jenny ihre Lieblingsgeschichte vor.
Eines Abends fragte er Jenny nach dem Vorlesen: “Jenny, liebst du mich?"
"Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe", sagte das kleine Mädchen.

„Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette."

Oh! Papa, doch nicht meine Perlenkette!", sagte Jenny. „Aber du kannst Rosi haben, meine Lieblingspuppe. Weißt du noch? Du hast sie mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Und du kannst auch ihr Partykleid haben. Okay?"
"Ach nein, Liebling, es ist schon in Ordnung." Ihr Vater gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Gute Nacht, Kleines."

Eine Woche später fragte der Vater Jenny erneut nach dem Vorlesen: “Liebst du mich?" 

"Oh ja, Papa, du weißt doch, dass ich dich liebe."
„Dann schenk’ mir doch deine Perlenkette."

"Oh, Papa, nicht meine Perlenkette! Doch du kannst meine Haarbänder haben und mein Spielzeugpferd. Kennst du es noch? Es ist mein Lieblingstier. Es hat eine ganz weiche Mähne und du kannst damit spielen und es kämmen. Du kannst es haben, wenn du es willst, Papa", sagte das kleine Mädchen zu seinem Vater. 

"Nein, ist schon in Ordnung", sagte ihr Vater und gab ihr wieder einen Kuss auf die Wange. "Gott segne dich, Kleines. Schlaf’ gut und träum’ was Schönes."

Einige Tage später, als Jennys Vater in ihr Zimmer kam um ihr eine Geschichte vorzulesen, saß Jenny auf ihrem Bett und ihre Lippen zitterten. „Hier, Papa“, sagte sie und streckte ihm ihre Hand hin. Sie öffnete sie und darin lag ihre geliebte Perlenkette. Sie ließ sie in die Hand ihres Vaters gleiten.

In der einen Hand hielt der Vater nun die Plastikperlen und mit der anderen zog er ein Döschen aus blauem Samt aus seiner Jackentasche. In der kleinen Schachtel lag eine echte, wunderschöne Perlenkette.

Er hatte sie die ganze Zeit schon gehabt. Er hatte nur darauf gewartet, dass Jenny die billige Kette aufgeben würde, damit er ihr die echte geben konnte.
So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. Er wartet nur darauf, dass wir ihm die billigen Dinge in unserem Leben geben, so dass er uns einen wunderbaren Schatz schenken kann.

Hältst du an Dingen fest, von denen der Herr möchte, dass du sie loslässt? Hältst du an schädlichen oder unnötigen Beziehungen, Gewohnheiten und Aktivitäten fest, die so sehr ein Teil von dir geworden sind, dass es unmöglich erscheint, sie loszulassen? Manchmal ist es so schwer, zu sehen, was Gott in der anderen Hand hält, doch eines kannst du glauben...

Der Herr wird dir niemals etwas wegnehmen ohne dir nicht stattdessen etwas viel Besseres zu geben.

Zu diesen Geschichten möchte ich sagen, wenn ich sie aufschreibe, Geschichten, die auch vom Herrn und Gott erzählen, habe ich ein eigenartiges Gefühl. Ein Gefühl, was ich nicht erklären kann ... bin doch keine Gottesgläubige und gehe nicht in die Kirche ...



Dienstag, 10. Februar 2015

Ein Nachruf

Heute habe ich eine nette Geschichte gefunden, über den fehlenden, gesunden Menschenverstand. Es gibt so vieles, was mich in der heutigen Zeit stört. Wie oft sage ich, wenn ich etwas in der Zeitung lese oder höre, was ich nicht verstehe, "das sagt doch der gesunde Menschenverstand" dass es so ist. Nur, wenn ich jetzt lese, den gibt es nicht mehr, muss ich mich nicht wundern, wenn es so viele blödsinnige Entscheidungen getroffen werden, die kein Mensch mit gesundem Menschenverstand versteht. Besonders in der Politik suche ich ihn vergeblich ... 


Ein Nachruf

 
Heute betrauern wir das Verscheiden eines alten Freundes namens Gesunder Menschenverstand. 

Gesunder Menschenverstand lebte ein langes Leben, starb jedoch zur Jahrtausendwende an Herzversagen. Niemand weiß wirklich ganz genau, wie alt er war, weil die Aufzeichnungen über seine Geburt bereits vor langer Zeit im bürokratischen Wust untergegangen sind. 

Gesunder Menschenverstand weihte sein Leben selbstlos dem Dienst in Schulen, Krankenhäusern, dem Zuhause von Menschen, in Unternehmen und Büros und half den Leuten, ohne Fanfare und Dummheit ihre Aufgaben zu erledigen.
Jahrzehntelang hatten engstirnige Regeln, dumme Gesetze und leichtfertige Prozesse keine Macht über Gesunder Menschenverstand. Ihm wurde das Kultivieren so wertvoller Lektionen zugeschrieben wie zu wissen, wann man aufhören muss, wer zuerst kommt mahlt zuerst und das Leben ist nicht immer fair.

Gesunder Menschenverstand lebte mit einfachen, gesunden Finanzprinzipien (Gib’ nicht mehr aus als du verdienst), verlässlichen Erziehungsstrategien (Erwachsene haben das Sagen, nicht die Kinder) und fand es in Ordnung, auch mal nur der Zweitbeste zu sein.

Als Veteran der industriellen Revolution, der großen Depression und der technologischen Revolution überlebte Gesunder Menschenverstand kulturelle und bildungsmäßige Trends einschließlich Feminismus, Bodypiercing, Rechtschreibereform und neue Mathematik.

Doch seine Gesundheit wurde angeschlagen als er sich mit dem “Wenn-es-nur-einer-Person-hilft-ist-es-die-Sache- wert” Virus infizierte. In den letzten Jahrzehnten stellte seine nachlassende Kraft keinen Widerstand mehr für das Wüten überheblicher Bundesgesetze dar. 

Er beobachtete voller Schmerzen, wie gute Menschen von selbstsüchtigen Anwälten und erleuchteten Auditoren reguliert wurden. Seine Gesundheit
verschlechterte sich rapide nachdem Schulen endlose Null-Toleranz-Politik betrieben, sich Berichte von 6jährigen Schülern häuften, die der sexuellen Belästigung beschuldigt wurden weil sie eine Klassenkameradin geküsst hatten, ein Teenager suspendiert wurde weil er nach dem Mittagessen Mundwasser getrunken hatte und ein Lehrer gefeuert wurde weil er einen ungezogenen Schüler zurechtgewiesen hatte.
Es ging noch mehr mit ihm bergab als die Schulen die Zustimmung der Eltern brauchten um einem Schüler ein Aspirin zu geben, die Eltern jedoch nicht informieren dürfen wenn eine Schülerin schwanger wird oder eine Abtreibung vornehmen lassen will.
Schließlich verlor Gesunder Menschenverstand seinen Lebenswillen, als lebenslange Werte zur verbotenen Ware wurden, Kirchengemeinden zu Unternehmen wurden, Kriminelle eine bessere Behandlung als ihre Opfer genossen und Bundesrichter ihre Nasen in alles von den Pfadfindern bis hin zum Profisport steckten.
Politikerhirn
Als sein Ende nahte, verlor Gesunder Menschenverstand mehr und mehr seine Fähigkeit zu logischem Denken, wurde jedoch weiterhin über Entwicklungen bezüglich fragwürdiger Regelungen über Asbest, energiesparende Toiletten, das Beibehalten von Verbotsgesetzen und vorgeschriebene Airbags informiert. 

Ich bin nicht zu gottesgläubig aber ich werde anfangen zu beten, damit der "Gesunde Menschenverstand" zurück in die Köpfe der Menschen einkehrt. Besonders in den Köpfen der Politiker, denn sie richten den größten Schaden an uns, die Menschheit an.

Herzlichst Margot

Montag, 9. Februar 2015

Leben im Mutterleib

Die Zeit meiner Geburt ist schon sehr lange her und ich bin auch kein Zwilling, ich weiß nicht, ob es so ist, wie es in der Geschichte zuging, als ich im Leib meiner Mutter war. Es liest sich aber sehr gut und ich liebte und liebe noch immer meine Mutter ... trotzdem sie nicht mehr körperlich bei mir sein kann.


Leben im Mutterleib

von Wayne Rice

Es geschah einst, dass Zwillinge in einem Mutterleib empfangen wurden. Wir nennen sie hier einmal Jim und Sam. Sekunden, Minuten und Stunden vergingen und die beiden Leben in Embryoform entwickelten sich. Der Funke von Leben wuchs und die beiden winzigen Gehirne begannen, Form anzunehmen. Mit der Entwicklung ihres Gehirns kamen auch die Gefühle und mit den Gefühlen die Wahrnehmung ihrer Umgebung sowie des jeweils anderen Zwillings und des eigenen Lebens. Die beiden winzigen Wesen stellten fest, dass das Leben gut war und sie lachten und freuten sich in ihrem Herzen. 
Jim sagte zu Sam: "Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass wir gezeugt worden sind und in dieser wunderbaren Welt leben." 

Sam stimmte zu: "Ja, gesegnet sei unsere Mutter, die uns das Leben und einander geschenkt hat." 

Die beiden Zwillinge wuchsen weiter und bald nahmen Arme und Finger, Beine und Zehen Form an. Sie streckten ihren Körper und rührten sich und bewegten sich in ihrer kleinen Welt. Sie erkundeten diese Welt und fanden die Nabelschnur, die ihnen Leben aus dem Blut ihrer Mutter zuströmen ließ. Sie waren dankbar für diese neue Entdeckung und sangen: "Wie groß ist doch die Liebe unserer Mutter – dass sie alles, was sie hat, mit uns teilt!" 

Die Wochen gingen in Monate über und mit der Ankunft jeden neuen Monats bemerkten sie Veränderungen aneinander und an sich selbst.

"Wir verändern uns", sagte Sam. „Was kann das bedeuten?“ 

"Es bedeutet", sagte Jim, “dass wir uns der Geburt nähern." 

Ein beunruhigender Schauer durchfuhr die beiden. Sie hatten Angst vor der Geburt, denn sie wusste, dass sie bedeuten würde, ihre wunderbare Welt hinter sich zu lassen. 

Sam sagte: "Wenn es nach mir gehen würde, würde ich für immer hier leben." 

"Doch wir müssen geboren werden", sagte Jim. „Genauso wie es bei allen anderen vor uns auch passiert ist." In der Tat gab es in diesem Mutterleib Anzeichen dafür, dass hier bereits vor ihnen Leben entstanden war. "Und ich glaube an ein Leben nach der Geburt, du nicht?" 

"Wie kann es ein Leben nach der Geburt geben?" schluchzte Sam. "Verlieren wir nicht unsere Nabelschnur und auch das Blutgewebe wenn wir geboren werden? Und hast du je mit jemandem gesprochen, der geboren worden? Ist jemals jemand nach der Geburt wieder in den Mutterleib zurückgekommen um zu beschreiben, wie das Leben nach der Geburt ist? Nein!" Während er sprach, geriet er in Verzweiflung und in seiner Verzweiflung jammerte er: "Wenn der Sinn unserer Zeugung und unseres Wachstums im Mutterleib nur darin liegt, am Ende geboren zu werden, dann ist unser Leben wirklich sinnlos." Er presste seine geliebte und kostbare Nabelschnur an seine Brust und sagte: “Und wenn das so ist, dann ist das Leben absurd und dann kann es eigentlich auch keine Mutter geben, zumindest keine, die uns liebt!" 

"Es gibt aber eine Mutter", protestierte Jim. „Und sie liebt uns. Wer sonst hat uns bisher genährt? Wer sonst hat diese Welt für uns erschaffen?" 

"Wir bekommen unsere Nahrung von dieser Nabelschnur – und unsere Welt ist immer schon da gewesen", sagte Sam. „Und wenn es eine Mutter gibt, wo ist sie dann? Hast du sie je gesehen? Hat sie jemals mit dir gesprochen? Nein! Wir haben diese Mutter erfunden als wir jung waren weil die Vorstellung von einer Mutter ein Bedürfnis in uns befriedigte. Durch diese Vorstellung haben wir uns sicher und glücklich gefühlt." 

Während Sam nun noch jammerte und sich in seinen trüben Gedanken verlor, gab Jim sich dem Mysterium der Geburt hin und legte sein Vertrauen in die Hände seiner Mutter. Die Stunden wurden zu Tagen und die Tage zu Wochen und bald war es soweit. Sie beide wussten, dass ihre Geburt unmittelbar bevorstand und beide fürchteten sich vor dem Unbekannten. Da Jim zuerst empfangen worden war, musste er auch zuerst geboren werden. Sam folgte. 

Beide weinten als sie in das Licht hinein geboren wurden. Sie husteten Flüssigkeit aus und schnappten nach der trockenen Luft. Und als sie sicher waren, dass sie nun geboren worden wären, öffneten sie ihre Augen – und sahen zum ersten Mal das Leben nach der Geburt. Was sie sahen, waren die wunderschönen Augen ihrer Mutter, die sie liebevoll in ihren Armen wiegte. Sie waren zu Hause. 



Sonntag, 8. Februar 2015

Zwischen Altem und Neuem ...

Das Wetter ist für den Winter wunderschön, es liegt kein Schnee bei uns, die Temperatur liegt bei +1°, die Sonne scheint und meine Stimmung liegt noch darüber. An solchen Tagen finde ich es schön, nicht mehr arbeiten zu müssen. In Gedanken reiße ich Bäume aus, was in Wirklichkeit nicht mehr geht. Ich brauche ja auch keine ausgerissenen Bäume, nur das Gefühl, ich könnte, wenn ich wollte, so wie heute ...




Die Gedichte von Renate Eggert-Schwarten gefallen mir, ich schreibe sie auch euch auf. Vielleicht werdet ihr oder seid schon Rentner. :-)


Zwischen Altem und Neuem

Das vertraute Leben endet,
etwas Neues kann beginnen,
wieder wird ein Blatt gewendet,
und es gilt, sich zu besinnen.

Trauerst du dem Alten nach?
All dem, was dir so bekannt ist,
oder macht dich Neues wach,
weil es Reiz für den Verstand ist?

Wärst du lieber noch geblieben,
hättest weiter mitgetan,
oder fängt für dich ab heute
erst das wahre Leben an?

Schaust du auf die Tür im Rücken,
die sich nun auf einmal schließt,
oder siehst du voll Entzücken,
wie dein Leben weiter fließt?

Wie du’s anfängst, ist es richtig.
Es geht nicht mehr um Gewinn.
Nicht das Ziel ist jetzt mehr wichtig,
sondern nur der Weg dorthin.

Möge alles dir gelingen,
mögest du voll Tatkraft sein,
dich auf neue Pferde schwingen
und dich auf die Zukunft freun!





Rentner

Ich hab Zeit, ich bin jetzt Rentner.
Von heut ab wird mein Leben etwas turbulenter.
Im Gegensatz zu früher bin ich auch solventer,
weil ich jetzt Rente krieg, ich bin ja Rentner.

Ich mache Fortbildung, ich bin ja Rentner,
und am Computer bin ich schon viel kompetenter.
Das Internet wird für mich laufend transparenter,
seit ich dort surfen geh, ich bin ja Rentner.

Ich fühlte mich vom Leben früher viel getrennter,
da musst’ ich arbeiten und war kein Rentner.
Mein Dasein ist zwar heute etwas dekadenter,
aber das darf so sein, ich bin ja Rentner.

Ich liebe alte Filme mit Happyend sehr,
die seh ich mir nachts an - ich bin ja Rentner.
Das frühe Aufstehn ist für mich kein Argument mehr,
ich leb im Ruhestand, ich bin ja Rentner.

Ich werd, was Arbeit angeht, immer abstinenter,
doch Faulsein steht mir zu, ich bin ja Rentner.
Nur ab und zu fahr ich ins nahe Gartencenter,
denn Gartenarbeit macht viel Freude, nun als Rentner.

Mein Blumengarten wird allmählich opulenter,
denn für die Pflanzen geb ich noch den letzten Cent her,
Was soll’s? Ich hab das Geld, ich bin ja Rentner,
und ohne Gartenarbeit wär ich korpulenter.

Kommt mal ein Grippekeim, ein virulenter,
bleib ich gesünder als manch andrer Rentner,
denn ich mach mich durch Impfung resistenter,
das ist ja wohl um Einiges patenter.

Bei Festen bin ich heutzutage viel präsenter,
man hat ja Zeit, jetzt so als Rentner.
Ich trinke Wein statt Schnaps, das ist intelligenter,
und schmeckt – ganz nebenbei - auch exzellenter.

Als junger Mensch war ich recht laut und vehementer,
ich diskutierte gern und gab mich renitenter.
Ging es um Politik, dann war ich eloquenter,
doch jetzt als Rentner werd ich immer transzendenter.

Nur eines stört mich noch: das Wörtchen „Rentner“.
Es klingt mit jedem Mal impertinenter.
Wo wäre denn ein ausrangierter Prominenter,
der von sich selbst behauptete, er wäre Rentner?

Wer meint, dass er so einen Prominenten kennt, der
ist ein Lügner, ein ganz stringenter!

Und weil das Wort mir jetzt so über ist,
nenn ich von heute an mich Pensionist!




Herzlichst Margot.

Samstag, 7. Februar 2015

Der Heimkehrer

Es ist heute ein sehr kalter aber sonniger Tag. Ich lese im Internet Kurzgeschichten und muss bei einigen lachen, bei anderen weinen und bei dieser Nachfolgenden ist mir das Weinen mit Nachdenklichkeit gepaart sehr nah. Warum? Je älter ich werde umso weicher wird mein Herz, trotzdem ich nie versucht habe, Menschen mit Behinderung aus dem Weg zu gehen. 


Der Heimkehrer

Ein Soldat kam endlich nach Hause, nachdem er im Vietnamkrieg gekämpft hatte. Von San Francisco aus rief er seine Eltern an: 

“Mutter, Vater, ich komme nach Hause, doch ich muss euch um einen Gefallen bitten. Ich habe einen Freund bei mir, den ich gerne mitbringen würde.“ 

„Natürlich“, erwiderten seine Eltern, „Wir freuen uns, ihn kennen zu lernen.“

"Da gibt es aber noch etwas, das ihr wissen solltet”, fuhr der Sohn fort, “er ist im Kampf wirklich entsetzlich verletzt worden. Er ist auf eine Landmine getreten und hat einen Arm und ein Bein verloren. Er weiß nicht, wohin er gehen sollte und hat sonst niemanden, und ich möchte, dass er bei uns lebt.“

"Das tut uns aber leid, mein Junge. Vielleicht können wir ihm helfen, anderswo einen Ort zu finden, wo er leben kann.”

"Nein, Mutter und Vater. Ich möchte, dass er bei uns lebt."

"Mein Junge", sagte der Vater, “du weißt nicht, um was du uns da bittest. Jemand mit einer derartigen Behinderung wäre eine schreckliche Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und können nicht zulassen, dass sich etwas Derartiges da einmischt. Ich denke, du solltest einfach nach Hause kommen und diesen Kerl vergessen. Er wird schon irgendwie zurechtkommen.“ 

An diesem Punkt legte der Sohn den Hörer auf und die Eltern hörten nichts mehr von ihm.

Ein paar Tage später erhielten sie einen Anruf von der Polizei aus San Francisco. Ihr Sohn war gestorben nachdem er von einem Hochhaus gefallen war, wurde ihnen gesagt. Die Polizei glaubte, es sei Selbstmord gewesen. Die gramgebeugten Eltern flogen nach San Francisco und wurden auf den städtischen Friedhof gefahren, um in der Leichenhalle ihren Sohn zu identifizieren. Sie erkannten ihn, doch zu ihrem Entsetzen entdeckten sie auch etwas, das sie nicht gewusst hatten: ihr Sohn hatte nur einen Arm und nur ein Bein.

Die Eltern in dieser Geschichte sind wie viele von uns. Wir finden es leicht, die Gutaussehenden zu lieben oder diejenigen, bei denen es Freude macht, sie um sich zu haben. Doch wir mögen keine Leute, die uns Umstände machen oder dafür sorgen, dass wir uns unbehaglich fühlen. Wir halten uns lieber fern von Menschen, die nicht so gesund, schön oder klug sind wie wir.

Glücklicherweise gibt es jemanden, der uns nicht auf diese Weise behandelt. Jemanden, der uns mit so einer bedingungslosen Liebe liebt, dass er uns für immer in seiner Familie willkommen heißt, egal wie verkorkst wir sind.

Bevor du dich heute zum Einschlafen in deine Bettdecke hüllst, solltest du ein kleines Gebet sprechen, dass Gott dir die notwendige Stärke schenken möge, die Menschen so anzunehmen wie sie sind und dass er uns allen helfen möge, mehr Verständnis für diejenigen zu haben, die anders sind als wir!

- Verfasser unbekannt -

Freitag, 6. Februar 2015

Fernsehinterview mit einer alten Frau

Je älter man wird, um so mehr kann man auf vieles verzichten, auch ich. Doch wie diese ältere Dame in der Geschichte lebt und sich trotzdem reich fühlt, kann ich nicht verstehen, akzeptiere es aber. Sie sagt sich, ich habe alles, was ich zum Leben brauche, Luxus ist mir fremd, also bin ich reich. 


Fernsehinterview mit einer alten Frau

Man erzählt sich eine Geschichte über eine alte Dame aus Arkansas. Der Staat hatte beschlossen, die Sozialhilfezahlungen für Mittellose zu erhöhen. In der Hoffnung auf eine herzzerreißende Story begab sich ein Fernsehreporter ins Hinterland, wo viele Sozialhilfeempfänger lebten.


Die alte Frau, die er für ein Interview auswählte, lebte in einer aus einem einzigen Raum bestehenden Hütte: zugig im Winter und stickig im Sommer. Ihr Bett bestand aus ein paar nackten Brettern, die zusammen genagelt wurden und einer Matratze aus Kiefernadeln. Ein paar dünne Decken und ein kleiner Ofen konnten sie kaum vor der Kälte schützen.
Ihre Möbel – ein Tisch und zwei Stühle – waren aus demselben, rauen Holz hergestellt wie ihr Bett. Ein paar Regalbretter beherbergten ein paar Konservendosen aus dem Kramladen in etwa fünf Kilometern Entfernung. Mehrere Gläser mit Eingemachtem und ein paar Kürbisse vervollständigten ihre Vorräte. 
Sie hatte keinen Kühlschrank. Der Ofen stellte die nötige Hitze zum Kochen bereit. Ohne Telefon oder Fernsehen bestand ihre einzige Verbindung zur Außenwelt in einem alten Radio, das an einem guten Tag zwei oder drei Lokalsender empfangen konnte. 

Die alte Frau genoss jedoch einen Komfort: fließendes Wasser. Ein kristallklarer Bach plätscherte wenige Meter hinter ihrem Haus.
Ein kleiner Garten sorgte im Sommer für frisches Gemüse und ein paar Kürbisse und Rüben für den Winter. Ein gepflegter Blumengarten zierte die Front vor ihrem Heim.
Das Reporterteam kam an und stellte seine großen, teuren Kameras auf. Ihr mobiler Sender übertrug Bilder von der Frau und dem Ort, den sie ihr Zuhause nannte.
Schließlich fragte der Reporter die alte Frau: "Wenn die Regierung Ihnen monatlich 200 Dollar mehr zahlen würde, was würden Sie dann mit dem Geld machen?"
Ohne Zögern erwiderte die Frau: “Es den Armen geben." 

Es ist schön zu lesen, dass Menschen, die nicht viel zum Leben haben, aber sich durch Genügsamkeit ihrer Wünsche, reich fühlen, gerne abgeben. 



Donnerstag, 5. Februar 2015

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen …

Heute möchte ich, es ist das erste Mal, meinen Blog-Beitrag vom gleichen Tag wechseln. Er hat mir selbst nicht gefallen, es waren Witze hinter denen ich nicht stand. Meine Freundin schrieb mir, noch in der Nacht, dass die Witze "ausgesprochen blöd sind und es nicht mein Stil ist", sie hat recht. Nun hoffe ich, diese nachfolgenden Zeilen gefallen ihr und euch besser. Mir gefallen sie ...  



Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen …




Dies ist eine Botschaft, die jeder Erwachsene lesen sollte, denn Kinder beobachten dich und tun dasselbe, was du tust, nicht das, was du sagst.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich, dass du mein erstes selbst gemaltes Bild an den Kühlschrank gehängt hast und ich bekam sofort Lust, ein weiteres zu malen.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich dich eine streunende Katze füttern und ich lernte, dass es gut ist, freundlich zu Tieren zu sein.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich dich meinen Lieblingskuchen für mich backen und ich lernte, dass die kleinen Dinge die besonderen Dinge im Leben sein können.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, hörte ich dich ein Gebet sprechen, und ich wusste, dass es einen Gott gibt, mit dem ich immer reden kann und ich lernte, auf Gott zu vertrauen.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich dich eine Mahlzeit kochen und sie zu einem kranken Freund bringen, und ich lernte, dass wir einander helfen und uns umeinander sorgen müssen.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich dich deine Zeit und dein Geld einsetzen, um den Armen zu helfen und ich lernte, dass diejenigen, die etwas haben, denen etwas geben sollten, die nichts haben.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich, wie du mit deinen Pflichten umgegangen bist, selbst wenn du dich nicht wohl fühltest, und ich lernte, dass ich als Erwachsener verantwortungsbewusst sein sollte.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich Tränen aus deinen Augen tropfen und ich lernte, dass Dinge manchmal schmerzen und dass es in Ordnung ist, zu weinen.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, sah ich, dass du dich um Dinge gekümmert hast und ich wollte selbst auch zu jemandem werden, der sein Bestes gibt.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, lernte ich die meisten Lektionen des Lebens, die ich beherrschen musste, um als Erwachsener zu einer guten und produktiven Person zu werden.

Als du dachtest, ich würde nicht hinsehen, schaute ich dich an und wollte sagen: “Danke für all die Dinge, die ich sah, als du dachtest, ich würde nicht hinsehen."

KLEINE AUGEN SEHEN EINE GANZE MENGE.

- Ein ehemaliges Kind- 






Mittwoch, 4. Februar 2015

Mensch du wirst alt!

Heute musste ich doch etwas lachen, weil ich auf der Suche war, nach meinem Alter und wo ich etwas hingelegt habe, aber es war nicht da, wo ich dachte. Also denke ich wie in diesem nachfolgendem Reim und ich frage mich ... Mensch Margot, wirst du alt? 


Mensch du wirst alt!


Mensch, Du wirst alt ! Der Name ! Mensch, wie war der noch ? Erinnerungen kommen hoch, du kramst in der Vergangenheit, hast tausend Dinge griffbereit. Doch, wie sich das Gehirn auch quält. Der Name ! Nur der Name fehlt ! Und sicherlich erkennst du bald. So fängt es an! Mensch du wirst alt.

Vom vierten Stock steigst du herunter, tritts auf die Straße noch ganz munter, doch plötzlich fragst du dich verdrossen: Hab' ich auch oben abgeschlossen ? Du kannst dir selber nicht mehr traun und steigst hinauf um nachzuschaun. Und sagst - die Faust vor Zorn geballt: So fängt es an! Mensch du wirst alt.

Du brauchst was aus dem Küchenschrank. Du weißt auch, was. Na, Gott sei Dank. Du öffnest ganz gezielt die Tür und fragst dich prompt: Was wollt ich hier ? Nun grübelst du, dich packt der Frust, denn grade hast du's noch gewußt. Und sowas läßt dich nicht mehr kalt. So fängt es an! Mensch du wirst alt. 

Bevor man eine Reise tut versteckt man erst sein Sparbuch gut, man ist ja länger nicht zu Haus und das Versteck kriegt keiner raus. Kommt man zurück, geht's Suchen los ! Wo hab ich denn mein Sparbuch blos ? Warum ich sowas nie behalt. So fängt es an! Mensch du wirst alt. 

Du sitzt im Zug, du bist auf Reisen. Da fällt dir ein: Das Bügeleisen ! Von Urlaubsfreuden schon beflügelt hast du noch schnell ein Kleid gebügelt. Nun denkst du ständig an zu Haus, mein Gott ! - Ist auch der Stecker raus ? Zwingst dich zur Ruhe - mit Gewalt. So fängt es an! Mensch du wirst alt. 

Maschinen kann man reparieren, Getriebe, die schwer gehen schmieren. Kommt beim Computer nichts mehr raus dann wechselt man Module aus. So hat man vieles schon erreicht, beim Menschen geht das nicht so leicht. Drum kann mein Rat nur dieser sein: Mach dir nichts draus. Mensch, find dich drein.


Das Alter



Es ist seltsam mit dem Alter - ist man mit dreizehn noch ein Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter so um zwanzig rum beginnt.



Ist man aber selber zwanzig, denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch, so um die 30 sei man für den Sperrmüll reif.



Dreißiger, schon etwas weiser und vom Lebenskampf geprägt,
haben den Beginn des Alters auf Punkt vierzig festgelegt.



Vierzigér mit Hang zum Grübeln sagen dumpf wie ein Fagott:
50 sei die Altersgrenze und von da an sei man Schrott!



Mit Fünfzig, graues Haar am Kopfe, erste Falten im Gesicht
Glaubt man: Mit Sechzig käme erst das Ende, zumindest aber käm die Gicht.




Doch im Herbst, da blühn die Rosen und im Herbst reift erst der Wein,
darum kann man auch mit 60 noch recht jung und glücklich sein.



Doch die 70-er, die Klugen denken überhaupt nicht dran,
jung sind alle, die noch lachen, Alter fängt mit Hundert an!


Die Autoren dieser Texte kann ich nicht angeben, weil sie unbekannt sind, aber nach dem Text zu urteilen bin ich noch nicht alt, ich kann noch lachen. 



Dienstag, 3. Februar 2015

Drei einfache Lektionen für einen Weg zum Erfolg im Berufsalltag ...

Ich muss, so glaube ich, eine Zeit des Lachens verspüren. Meine Gedanken sind auf der Suche nach lustigen Episoden und Kurzgeschichten. Hier im Internet finde ich vieles, was mir gefällt. So auch die nachfolgenden drei Lektionen, für einen Weg zum Erfolg im Berufsalltag. Das Schöne daran ist, diese Zeit habe ich hinter mir und kann, mit etwas Schadenfreude, darüber Lachen. 


Drei einfache Lektionen für einen Weg zum Erfolg im Berufsalltag:

Lektion Nr. 1

Ein Mann betritt die Dusche gerade in dem Augenblick als seine Frau aus der Dusche steigt. 
Es läutet und nach einer kurzen Diskussion darüber, wer denn nun zur Tür geht, gibt die Frau nach, hüllt sich in ein Handtuch, läuft die Stiege hinunter und öffnet die Haustür. 
Es ist Kurt, ein Bekannter ihres Mannes und bevor sie noch grüßen kann sagt er: "Ich gebe Dir sofort 300 Euro wenn du dein Handtuch fallen lässt". 
Ein bisschen verwundert überlegt sie kurz, knotet aber das Handtuch auf und steht nackt vor Kurt. Er sieht sie an, gibt ihr dann 3 Hunderter und sagt: "Wow, ich geb' Dir noch 500 für einen Quickie im Hausflur." 
Zuerst verdutzt, dann aber auch erregt von der Situation und der Aussicht, sich zwischendurch etwas Schönes kaufen zu können, willigt Sie nach kurzer Bedenkzeit ein. Noch verwirrt von diesem Vorfall, aber auch froh über das kleine Vermögen, das sie in kaum 2 Minuten gemacht hat, geht sie anschließend wieder hinauf ins Badezimmer. 
Ihr Mann, noch unter der Dusche, fragt: "Wer war es denn?" 
"Dein Kumpel Kurt." antwortet sie. 
Ihr Mann: "Super, hat er dir die 800 Euros gegeben, die er mir schuldet?"

Moral:
Tauschen sie Informationen rasch aus, wenn sie im Team arbeiten, sie könnten wichtig für die Entscheidungsfindung sein. 
Sie vermeiden so Missverständnisse und schlechtes Auftreten nach außen hin.

Lektion Nr. 2

Am Lenkrad seines Autos auf dem Weg zum Kloster begegnet ein Priester einer Nonne, die zu Fuß unterwegs ist. Er bleibt stehen und fragt sie, ob sie bis zum Kloster mitfahren möchte. Sie bejaht, steigt ins Auto und als sie die Beine überkreuzt, kommen deren Schönheit zum Vorschein. 
Der Priester kann nicht anders als ihre Beine anzusehen und verliert für einen kurzen Moment die Kontrolle über sein Auto. Nachdem er das Auto wieder unter Kontrolle hat, legt er plötzlich die rechte Hand auf den Schenkel der Nonne. Sie sieht ihn an und sagt: "Vater, erinnern sie sich an Psalm 129?". 
Beschämt zieht er schnell seine Hand zurück und überschlägt sich mit Entschuldigungen. Ein bisschen später, die Versuchung ist einfach zu groß, profitiert er von einem Gangwechsel und berührt erneut den Schenkel der Nonne, worauf diese wieder dieselbe Frage stellt: "Vater, erinnern Sie sich an Psalm 129?". 
Wieder wird er rot und zieht stotternd seine Hand zurück: "Tut mir leid, Schwester, aber das Fleisch ist schwach". 
Im Kloster angekommen steigt die Nonne wortlos aus dem Auto und wirft ihm einen eindeutigen Blick zu. 
Der Priester eilt sofort zur ersten Bibel, die er finden kann und schlägt Psalm 129 auf: "Gehet vorwärts, suchet höher, dort werdet ihr Herrlichkeit erlangen".

Moral:
Seien Sie in ihrem Aufgabengebiet immer gut informiert, sonst kann es sein, dass sie gute Gelegenheiten verpassen.


Lektion Nr. 3

Ein Vertreter, eine Büroangestellte und ein Personalchef gehen mittags aus dem Büro in Richtung eines kleinen Restaurants und finden auf einer Sitzbank eine alte Öllampe. 
Sie reiben an der Öllampe und wirklich entsteigt ihr ein Geist: "Normalerweise gewähre ich 3 Wünsche, aber da ihr zu dritt seid, hat jeder einen Wunsch frei!" 
Die Büroangestellte drängt sich vor: "Ich zuerst! Ich! Ich möchte auf einem herrlich schönen Strand auf den Bahamas sein, der Urlaub soll nie enden, keine einzige Sorge soll mir mein schönes Leben vermasseln". 
Und hopp - verschwindet die Büroangestellte. 
Der Vertreter will nun an die Reihe kommen: 
"Ich! Jetzt, ich! Ich will mit der Frau meiner Träume an einem Strand in Tahiti eine Pina Colada schlürfen!" 
Und hopp - verschwindet der Vertreter. 
"Nun kommst du dran" sagt der Geist zum Personlalchef. 
"Ich will, dass die beiden nach dem Mittagessen wieder im Büro sind".

Moral:
Lassen Sie jemanden, der höher gestellt ist, immer zuerst sprechen.



Montag, 2. Februar 2015

An der italienischen Grenze

Noch ist Jahresbeginn und ich erzähle ein paar witzige Geschichten, die man auch einfach als Witze benennen kann. Eigentlich mag ich ja keine Witze aber Humor, deshalb nun diese Zeilen ... 


Hallo Andrea Berg ich habe gesehen, du hast dich bei mir angemeldet. Sei herzlich willkommen. :-)

An der italienischen Grenze

Fünf Deutsche kommen in einem Audi Quattro an die Grenze nach Italien. 
Der italienische Grenzbeamte sagt: "Es ist illegal, fünf Leute in einem Quattro mitzunehmen." 
Fragt der Deutsche: "Was ist denn daran illegal?" 
"Quattro bedeutet vier", sagt der Grenzbeamte. "Aber das ist doch nur der Name des Autos", beharrt der Deutsche. "Hier schauen Sie in die Papiere: das Fahrzeug ist dafür zugelassen, fünf Personen zu befördern."
Der Beamte sagt: "Das können Sie mir nicht weißmachen, quattro bedeutet vier! Sie haben fünf Leute in diesem Auto, also haben Sie das Gesetz gebrochen!".
"Sie Idiot", schreit der Deutsche, "holen Sie mir Ihren Vorgesetzten, ich möchte mit jemand sprechen, der etwas intelligenter ist!"
"Scusi, sagt der Grenzbeamte, "er kann nicht kommen. Er ist beschäftigt mit den zwei Typen in dem Fiat Uno!"


Der Hauptgewinn in der Lotterie

Ein frommer Mensch betet in der Kirche wieder und wieder: 
"Lieber Gott, schenke mir den Hauptgewinn in der Lotterie!"

Am nächsten Tag betet er wieder, noch inbrünstiger. Er betet und betet, wochenlang – doch der Gewinn bleibt aus.

Und wieder macht er einen Versuch: "Lieber Gott, schenke mir den Hauptgewinn in der Lotterie!"

Und da - endlich werden seine Gebete gehört – kommt eine donnernde Stimme von oben: "Gib mir doch endlich eine Chance – kauf ein Los!

Also, wenn du etwas vom Leben haben möchtest, gib dem Leben eine Chance, sich in dir zu verwirklichen!



Ein Mann fragt seinen Papagei:

"Was ist mit dir los, du bist so was von zappelig, das kann man nicht mehr mit ansehen". Der Papagei gibt zur Antwort: "Du weißt doch, ich brauch unbedingt mal wieder ein Weibchen". Hm, fragt sich der Mann, wie kann ich meinem Papagei nur helfen und bittet einen Kollegen um Rat. Der meint:"Steck ihn mal für eine Stunde in die Kühltruhe, dann geht's ihm bestimmt wieder besser". Gesagt getan. Nach drei Stunden flucht der Mann los: "Verdammt, ich hab den blöden Papagei in der Kühltruhe vergessen", rennt los, macht den Deckel auf und guckt ganz verdutzt. Sitzt der blöde Papagei da und wischt sich die Schweißperlen von der Stirn."Was ist denn mit dir los?" Der Papagei:"Was glaubst du, was ich für eine Arbeit hatte, bis die ´Wiesenhof ´-Schlampe ihre Schenkel breit gemacht hat".

So, nun habe einige Lacher gehabt und kann mich aufs Skispringen konzentrieren. Es ist etwas, warum ich den Fernseher angeschaltet habe ...



Sonntag, 1. Februar 2015

Morgens um 3 Uhr in Deutschland.

Es ist heute ein heller Tag, sonnig, kühl und Elstern fliegen in unserer Umgebung. Ein Gefühl von Frühling liegt in der Luft und macht meine Müdigkeit etwas kleiner. Habe keine Lust schwere Geschichten aufzuschreiben, also kommen fast wahre Geschichten zum Zug. Vielleicht ist euch so ein Anruf auch schon einmal untergekommen ...


Morgens um 3 Uhr in Deutschland. 

Morgens um 3 Uhr in Deutschland. Das Telefon klingelt.

"Hallo?"
"Hallo, hier ist die Telefonseelsorge. Alles in Ordnung?"
"Wie?"
"Hier ist die Telefonseelsorge. Wir rufen mal vorsichtshalber rund, ob jemand Selbstmordabsichten hat."
"Was! Um 3 Uhr morgens?"
"Das ist genau die richtige Zeit für so was. Da sind die meisten Leute gefährdet. Sie zum Beispiel! Sie haben doch offensichtlich Schlafstörungen."
"So ein Quatsch."
"Na hören Sie mal, andere Leute schlafen um diese Zeit und hängen nicht am Telefon rum."
"Aber Sie haben mich doch angerufen."
"Warum sprechen Sie denn so leise? Ich kann Sie kaum verstehen."
"Es ist wegen meiner Frau. Ich will sie nicht wecken."
"Ach. Haben Sie Geheimnisse vor Ihrer Frau? Es klappt wohl nicht so recht in Ihrer Ehe, wie?"
"Blödsinn. Natürlich klappt es."
"Aber Sie haben sich nichts mehr zu sagen, oder? Still und stumm liegen Sie neben Ihr im Bett. Verstehen Sie das unter klappen?"
"Es ist 3 Uhr morgens!"
"Ich weiß. Und während Ihre Frau schläft - notgedrungen -, weil Sie ihr ja nichts zu sagen haben, gehen Sie unruhig auf und ab, weil Ihre Probleme Sie nicht schlafen lassen."
"Sie lassen mich nicht schlafen!"
"Ach, jetzt erregen Sie sich! Ein einfacher Telefonanruf erregt Sie, während Ihre Frau Sie schon seit Wochen kalt lässt. Sie haben offensichtlich einen Haufen Probleme: wirtschaftliche, sexuelle, gesundheitliche..."
"Ich bin bei bester Gesundheit!"
"Mit Schlaflosigkeit und Erregungszuständen? Bleiben Sie ganz ruhig. Sie sind hochgradig selbstmordgefährdet. Merken Sie denn nicht, dass Sie am ganzen Leib zittern?"
"Ja, weil ich seit 5 Minuten im Pyjama auf dem Flur stehe."
"Was suchen Sie denn auf dem Flur, machen Sie nichts Unüberlegtes."
"Unser Telefon steht nun mal im Flur"
"Haben Sie Schlaftabletten im Haus?"
"Weiß ich nicht. Die verwahrt meine Frau."
"Dann wecken Sie Ihre Frau. Menschenskind! Sofort wecken! Sie soll die Schlaftabletten in Sicherheit bringen. Machen Sie doch keine Dummheiten, jetzt überlegen Sie es sich noch mal. Das Leben kann so schön sein. Für Sie natürlich nicht, krank wie Sie sind, verzweifelt, depressiv, aber machen Sie sich keine Sorgen, ich rufe Sie später noch mal an."