
Der Heimkehrer
Ein Soldat kam endlich nach Hause, nachdem er im Vietnamkrieg gekämpft hatte. Von San Francisco aus rief er seine Eltern an:
“Mutter, Vater, ich komme nach Hause, doch ich muss euch um einen Gefallen bitten. Ich habe einen Freund bei mir, den ich gerne mitbringen würde.“
„Natürlich“, erwiderten seine Eltern, „Wir freuen uns, ihn kennen zu lernen.“

"Das tut uns aber leid, mein Junge. Vielleicht können wir ihm helfen, anderswo einen Ort zu finden, wo er leben kann.”
"Nein, Mutter und Vater. Ich möchte, dass er bei uns lebt."
"Mein Junge", sagte der Vater, “du weißt nicht, um was du uns da bittest. Jemand mit einer derartigen Behinderung wäre eine schreckliche Last für uns. Wir haben unser eigenes Leben zu leben und können nicht zulassen, dass sich etwas Derartiges da einmischt. Ich denke, du solltest einfach nach Hause kommen und diesen Kerl vergessen. Er wird schon irgendwie zurechtkommen.“
An diesem Punkt legte der Sohn den Hörer auf und die Eltern hörten nichts mehr von ihm.


Glücklicherweise gibt es jemanden, der uns nicht auf diese Weise behandelt. Jemanden, der uns mit so einer bedingungslosen Liebe liebt, dass er uns für immer in seiner Familie willkommen heißt, egal wie verkorkst wir sind.
Bevor du dich heute zum Einschlafen in deine Bettdecke hüllst, solltest du ein kleines Gebet sprechen, dass Gott dir die notwendige Stärke schenken möge, die Menschen so anzunehmen wie sie sind und dass er uns allen helfen möge, mehr Verständnis für diejenigen zu haben, die anders sind als wir!
Das ist wirklich eine Geschichte zum Nachdenken, aber auch eine Geschichte, die mich wirklich sehr berührt. Auch muss ich an meinen bereits verstorbenen Schwiegervater denken, der im Rentenalter beide Beine amputiert bekam, der aber seinen Optimismus nie verloren hat und den wir alle geliebt haben.
AntwortenLöschenLG
Astrid
Liebe Astrid es ist so, die Geschichte berührt. Mein Schwager hatte auch nur noch ein Bein, er hatte das zweite Bein im Krieg verloren und lebte trotzdem fröhlich bis an seinem Lebensende. Es hätte schlimmer sein können, sagte er ... doch unabhängig davon, die Geschichte macht wirklich nachdenklich.
LöschenDir wünsche ich einen schönen Abend. Liebe Grüße, Margot.
Eine unglaublich berührende Geschichte, Margot, die sehr ans Herz geht und zum Nachdenken anregt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sonja
Danke liebe Sonja, es ist eine Geschichte die mich wirklich berührt und ich werde noch mehr auf Menschen mit Behinderung achten, ohne ihnen Mitleid zu zeigen.
LöschenLiebe Grüße, Margot.