Falke und Huhn
Ein Falke sprach zum Huhn: »Warum bist du eigentlich gegen den Menschen so undankbar?«
»Wie meinst du das?« wollte das Huhn wissen.
»Nun, ich sehe, wie die Menschen dich mit außergewöhnlicher Sorgfalt betreuen. Sie geben dir regelmäßig dein Futter, sie bereiten dir einen warmen Stall, sie sichern des Nachts deine Ruhe gegen Feinde und Störungen. - Du aber, wenn jemand dich einmal greifen will, wehrst dich mit großem Gegacker und suchst zu entfliehen. Warum das nur? Wenn mir ein Mensch schmeichelt, lasse ich mich fangen, werde zahm und fresse ihm aus der Hand. Du aber bist undankbar!«
»Dazu möchte ich etwas bemerken«, gackerte das Huhn, »höre: Du hast gewiss noch niemals einen Falken am Bratspieß gesehen, ich dagegen meinesgleichen schon in Menge!«

Nach der Geschichte hätte ich auch keinen Hunger mehr auf Brathähnchen gehabt, Margot.^^
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sonja
Danke Sonja, für deinen Beistand. Gestern bin ich nicht mehr zum Einkaufen gekommen, heute habe ich das Brathähnchen nur mitleidig abgeschaut. :-))
LöschenLiebe Grüße, Margot.
Liebe Maargot,
AntwortenLöschengut, dass ich heute kein Brathähnchen essen muss.
Aber trotzdem eine gute Fabel.
Einen schönen Abend wünscht dir
Irmi
Danke Irmi, heute habe ich fast nur Obst gegessen. :-))
LöschenLiebe Grüße, Margot.