
Der Neumond ist die Phase des Mondes, in der er von der Erde aus nicht sichtbar ist. Astronomisch betrachtet steht der Mond, von der Erde aus gesehen, dann in Richtung der Sonne. Wir sehen somit nur seine unbeleuchtete Rückseite, damit ist er so gut wie unsichtbar, und kann nur in sehr klaren Nächten als schwach glimmende Scheibe wahrgenommen werden, da er noch ein wenig Sonnenlicht erhält, das von der Erde reflektiert wird.
http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Neumond
Das Ungeheuer
Russisches Märchen
Es war einmal ein Ungeheuer, das saß auf einem Baumstumpf und zählte mit seinen Krallen die Sterne. „Eins, zwei, drei, vier.“ Der Kopf des Ungeheuers sah aus wie der von einem Hund, der Schwanz war kahl und kräftig wie der
von einer Ratte. „Fünf, sechs, sieben.“ Die gezählten Sterne erloschen und statt ihnen erschienen schwarze Löcher am Himmel, aus denen es regnete. Und so wurde die Erde immer dunkler und nasser.
von einer Ratte. „Fünf, sechs, sieben.“ Die gezählten Sterne erloschen und statt ihnen erschienen schwarze Löcher am Himmel, aus denen es regnete. Und so wurde die Erde immer dunkler und nasser.

den Sternen greifen, doch der Mond stellte sich so, dass es sie nicht erreichen konnte. Wütend peitschte das Ungeheuer mit seinem Schwanz, aber der Mond stieß es erneut zurück und fletschte mit seinen Zähnen. Überall wurde es still im Wald. Der Mond versuchte, das Ungeheuer mit seinen Zähnen zu halten Dieses jedoch schnappte mit seinen Reißzähnen nach dem Mond, riss von ihm die Hälfte ab und verschluckte sie. Der verletzte Mond bäumte sich auf vor Schmerzen und zog sich hinter einige Wolken zurück.
Nun jammerte das Ungeheuer so kläglich, das überall im weiten Umkreis die Blätter von den Bäumen fielen. In seinem Bauch nämlich tobte die abgebissene Mondhälfte hin und her und machte dem Ungeheuer mächtiges Bauchweh. Immer weiter und weiter wand sich das Ungeheuer und hatte keine ruhige Minute mehr. Schließlich lief es zum Fluss und sprang ins Wasser, um dort seine Schmerzen zu lindern. Überall spritzte die Gischt. Doch immer noch krümmte sich das Ungeheuer und die Schmerzen ließen nicht nach.

Sogleich wurde der Fluss hell erleuchtet und klar, wie an einem jungen Tag im Frühling. Dem Mond hinter den Wolken jedoch wuchs nach und nach die abgerissene Seite wieder nach und schon bald zog er wieder in voller Größe über den Himmel der Nacht. Und so zeigte sich wieder einmal:
Liebe Margot,
AntwortenLöschenschon lange suche ich dieses Märchen. Ich bin Lesetante
und wollte eben dieses Märchen vorlesen.
Einen sonnigen Samstag wünscht dir
Irmi
Liebe Irmi,
Löschenes freut mich, dass du nun nicht mehr suchen musst. Und als Lesetante machst du mit diesem Märchen nichts falsch. Viel Erfolg!
Ein schönes Wochenende, liebe Grüße, Margot.