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Donnerstag, 11. April 2013

Sekt oder Selters ...

... habe ich mich heute gefragt, denn nach dem vielen Schnee hat der Regen die Herrschaft übernommen. Für mich sind es keine Tage zum Jubeln, auch wenn die Erde den Regen braucht. Nur ich sage mir, oder frage mich, muss das sein ? Lasse ich mich "Gehen," ziehe ich mich in dieses verfluchte Grau zurück, oder lasse ich die Puppen tanzen? 
Also, ich habe mich entschlossen den Weg der Hoffnung zu gehen, mich nicht entmutigen zu lassen. Nicht vom Wetter und nicht von meiner, daraus resultierenden, momentanen Stimmung ... da kommt mir ein Gedicht von © Hansjürgen Katzer gerade recht. Es hilft mir bei meiner Entscheidung, auch wenn ich mich nicht dem Alkoholismus preisgebe ... Ich fühle mich zum Sekt hingezogen, auch wenn ich nur Selters trinke. Es geht ja um die Lebensphilosophie, und da ist mir die Heiterkeit, die Lebensfreude näher, als der Weg der Traurigkeit ...





Sekt oder Selters

Sekt oder Selters heißt die Frage,
an so manchem Lebenstage.
Welchen Weg soll man beschreiten,
jenseits der Befindlichkeiten?

Neigen wir zur Blubberbrause,
sei sie auch aus gutem Hause.
Oder soll´n wir Selters trinken
und in Nüchternheit versinken?

Wollen wir des Lebens Klagen,
ständig in der Seele tragen?
Oder uns in steten Zügen,
voller Lebenslust vergnügen?

Stolpern wir mit Sauermiene,
auf der ausgelatschten Schiene?
Oder tanzen wir recht heiter,
auf des Lebens Sprossenleiter?

Jeder muss es selbst entscheiden,
was er wählt von diesen beiden.
Was ihn tröstlich stimmt und schmeckt,
Selterswasser oder Sekt!

© Hansjürgen Katzer, Juli 2011







Mittwoch, 10. April 2013

Das Leben der Eltern ...

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.
 Augustinus Aurelius

Augustinus Aurelius 354 - 430

Augustinus Aurelius wurde 354 geboren. Er war Philosoph und Theologe. In Karthago erhielt er die Ausbildung in Rhetorik. 

Ab 374 unterrichtete er selbst dieses Fach. 

383 Erfolgt seine Einberufung nach Rom, später in die Residenzstadt Mailand, wo er als Rhetor tätig war.

~ 397/40: In seinen Bekenntnissen hat er die Krisen seiner Jugend niedergeschrieben, die eine der ersten individualistischen Selbstbiographien der Weltliteratur wurden.

Dieses Zitat, "Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen." von Augustinus Aurelius, ist ein Zitat, was mich ein Leben lang begleitet hat, ohne es zu kennen.

Ich finde auch, das Wichtigste für ein Kind und seine spätere Entwicklung ist das Leben der Eltern. Durch ihr "Vorleben" gestalten sie die Erziehung ihrer Kinder bewusst, aber auch unbewusst. 
Von 

Meine Eltern sind schon sehr lange tot, und ich bin auch schon in einem Alter angekommen, wo ich nicht mehr ans Tanzen denke, wenn ich am Morgen erwache. Doch ich lese noch immer in dem "Lebensbuch meiner Eltern" und nehme ihr Verhalten, ihre Ratschläge, ihr Können, mit in mein Leben. Es hat mich noch nie enttäuscht ... trotzdem ich für mich einen anderen Lebensweg eingeschlagen habe. Was sehr, sehr wichtig ist, Respekt für die Eltern aufzubauen und für andersdenkende Menschen. Hier scheint ein sehr großer Nachholbedarf zu bestehen, wenn ich das heutige Verhalten zwischen Eltern und Kinder beobachte.
Reich oder Arm, darauf kommt es nicht an, es müssen nur gute Werte und Respekt vermittelt werden. Wenn Kinder das Leben der Eltern bestimmen, dann ist in der Erziehung etwas schief gelaufen, dann sollte man auch das Lebensbuch der Eltern, einfach zur Seite legen. 


Brigitte Krauth
www.brigitte-krauth.de


Im Buch des Lebens

Alles
ist verzeichnet
im Buch des Lebens
Vorherbestimmt sind
von Ewigkeit her
die Wege
auf denen du gehst
die Menschen
denen du begegnest
die Zahl deiner Tage
die Nächte voll Liebe
und die voll Einsamkeit
deine Träume und deine Sehnsüchte
Nichts
auf Erden
ist ohne Bedeutung
Wie jedes Steinchen
unter den vielen anderen eines Mosaiks
seinen Platz hat
so ist wichtig
jeder Herzschlag
jeder Augenblick
jede Begegnung
Und sage nie
Ich bin unwichtig
Der Tropfen Wasser im Meer
sage das nicht
und auch nicht
das Sandkorn in der Wüste
Das Blatt am Baume
sage das nicht
und auch nicht
die Wolke am Himmel
Denn ohne dich
fehlte
der Erde der Faden
der sie mit dem Himmel verbindet
Ohne deine Träume und deine Tränen
ohne dein Lachen und deine Sehnsucht
wäre sie ärmer
wie der Garten
dem fehlt eine Blume,
und der Himmel
dem fehlt ein Stern

Bernhardt H. Lott





Dienstag, 9. April 2013

Die Farbe Gelb ...

... ist eine Farbe, die besonders jetzt, in der Übergangszeit zum Frühling, gute Stimmung verbreitet. Deshalb möchte ich diese Farbe hervorheben und die Worte von www.mara-thoene.de wiedergeben. Sie hat sich mit der Farben-Symbolik näher beschäftigt und ich möchte sie hier zu Wort kommen lassen.

Dazu möchte ich einige Fotos vom Fotografen und Fotokünstler Günther Havlena zeigen. Und unter diesem Link verstecken sich noch so einige seiner Kunstwerke. Die Ihr auch als Poster oder Kunstdruck erwerben könnt. 





Gelb - die Farbe der Sonne, der geistigen Vitalität und Wärme. Die hellste und heiterste unter den Farben gilt auch als „gute Laune“ – und kommunikative Farbe. Gelb ist die Farbe des Ideenreichtums, des Savoir-vivre, der Gedankenkraft, des Sprachtalents und des Erinnerungsvermögens. Sie steht für Gelassenheit und Heiterkeit. 
Mit der Sonnenfarbe ist alles im Fluss. Gut für Menschen, denen nichts Kreatives mehr einfällt, die phantasielos, gedankenverloren und vergesslich sind. 
Mit Gelb wird das Denken leichter und Lösungen lassen sich schneller finden. Es stimuliert das Gehirn, macht wachsam, einen klaren Kopf und stärkt das Nervensystem.




Gelb vermittelt außerdem:
Grenzenlosigkeit, Heiterkeit, Freude, Freundlichkeit, Entfaltung, Unternehmungslust, Fantasie und Freiheitsdrang
Ein helles und klares Gelb: Geist, Intellekt, 
Strahlendes Gold: die Läuterung des Denkens durch geistige Kraft. 
Schmutziges Gelb: Habgier, Überheblichkeit und Verschlagenheit
Safrangelb: Sehr hohe Spiritualität; je kräftiger das Safran ist, desto eher manifestiert sich die Spiritualität 
Lichtgelb: Vorherrschaft des Mentalen, starke Gehirnaktivität 
Goldgelb: gibt Räumen Frische und löst eine heitere Stimmung aus.




Die Maler Yves Klein und Pablo Picasso sagten zu dieser Farbe folgendes:

Ich glaube, dass beispielsweise die Farbe Gelb in sich selbst ausreicht, um eine Atmosphäre und ein Klima »jenseits des Denkbaren« zu schaffen. Zudem sind die Nuancen unendlich, und daher ist es möglich, die Farbe auf viele Arten zu interpretieren. Yves Klein

Es gibt Maler, 
die machen aus der Sonne einen gelben Fleck, 
aber es gibt andere, 
die Dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln. 

Pablo Picasso





Montag, 8. April 2013

Hab Sonne im Herzen ... eine schöne Woche


Gänseblümchen_pixelio.de



Hab Sonne im Herzen...


Hab Sonne im Herzen,
ob’s stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit ...
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!
Hab ein Lied auf den Lippen
mit fröhlichem Klang,
und macht auch des Alltags
Gedränge dich bang ...
hab ein Lied auf den Lippen,
dann komme was mag:
das hilft dir verwinden
den einsamsten Tag!
Hab ein Wort auch für andre
in Sorg und in Pein
und sag, was dich selber
so frohgemut lässt sein:
Hab ein Lied auf den Lippen,
verlier nie den Mut,
hab Sonne im Herzen,
und alles wird gut!

Cäsar Flaischlen 1864-1920


Claudia Hautumm_pixelio.de




Sonntag, 7. April 2013

Blinde Politik, blinde Politiker, jedenfalls auf einem Auge ...

... so kann man das Geschehen in Deutschland sehen. Besonders wo jetzt

das Wort "Offshore-Leaks" in den Medien die Runde macht. Zu diesem Thema gefällt mir ein Kommentar von "Stern-Online", den ich ungekürzt hier wiedergeben möchte. Er stimmt nämlich mit meinen Gedanken und Empfindungen überein und ist sehr lesenswert.


Die Bedingungen der Gier



Foto-Quelle:Stern-Online/       
© 
Jahrzehntelang haben Reiche Steuern hinterzogen - wurden sie geschnappt, machten sie einen Deal mit der Justiz. Das muss aufhören. Oder die Gesellschaft wird eine Horde Ego-Monster. Ein Kommentar von Lutz Kinkel

Wohl jeder Normalbürger hoffte, dass sich diese Bilder einbrennen. Dass sie eine Warnung sind. Ein Umdenken auslösen.
2008, am Valentinstag, morgens um 7 Uhr, marschierten Steuerfahndung und Polizei vor der weißen Villa des Postchefs Klaus Zumwinkel im Kölner Stadtteil Marienburg auf. Vor laufenden Kameras wurde Zumwinkel, ein Darling der Finanzwelt und der Berliner Politik, abgeführt. Der Grund: Verdacht auf Steuerhinterziehung. Noch nie war ein Mitglied der gesellschaftlichen Elite öffentlich derart blamiert worden. Das saß. Glaubten wir.
Der Rest der Geschichte lehrte die Menschen eines Besseren. Zumwinkel musste zwar von seinem Vorstandsposten zurücktreten und sich vor Gericht verantworten. Seine Anwälte aber konnten einen Deal aushandeln: Bewährungsstrafe plus Zahlung von einer Million Euro, ein Betrag, der laut Anklage sogar noch unter der mutmaßlichen Summe der hinterzogenen Steuern lag. Zumwinkel beglich die Strafe - und ließ sich von der Post seine Pensionsansprüche auszahlen. Deren Wert: 20 Millionen Euro. Seitdem lebt der Manager unbehelligt in seinem Anwesen Castello di Tenno am Gardasee. Dolce Vita statt Knast.

Strenge nur bei den Armen

Die Botschaft war also nicht: Steuerbetrug, und besonders massiver Steuerbetrug, wird hart geahndet. Sondern: Ein Deal ist immer drin. Der Staat will Geld sehen, die Achtung der Gesetze ist zweitrangig. Das öffnet eine kommode Perspektive für Vermögende, für sie ist alles Verhandlungssache. Normalbürger haben dieses Privileg nicht, schon gar nicht Hartz-IV-Empfänger. Für sie gilt: Transparenz bis auf das Sparschwein im Kinderzimmer und volle Härte des Gesetzes. Vor dem Gesetz sind alle gleich? Schön wär's.
Die Politik, die so sehr streng und kleinteilig mit armen Menschen umgeht, wird, sobald es um Vermögende geht, zahnlos und weich. Sie sitzt da wie ein Greis und hält einfach nur flehentlich den Hut auf. So war es, als Finanzminister Peer Steinbrück, SPD, die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge einführte und hoffte, dieses moderate Modell würde Steuerflüchtlinge zur Rückkehr bewegen - was nicht funktioniert hat. So war es, als Finanzminister Wolfgang Schäuble, CDU, das Steuerabkommen mit der Schweiz aushandelte, das zwar Nachzahlungen vorsieht, aber keinen Zwang, die Namen der Steuerbetrüger offenzulegen - das Abkommen ist zu Recht im Bundesrat gescheitert. Und so ist es beim alltäglichen Umgang mit Reichen und internationalen Firmen. Die Steuerfahndung wird personell klein gehalten, Konzerne, die über Holdings im Ausland organisiert sind, zahlen ohnehin kaum Steuern, und die Steueroasen in der EU, von Liechtenstein über Zypern bis Luxemburg, wurden jahrzehntelang stillschweigend geduldet.

Das Verhungern der Glaubwürdigkeit

Nun liegen die Daten aus Offshore-Leaks vor. Sie offenbaren die zum Teil bizarren Firmenkonstruktionen, die sich Steuerbetrüger zulegten, um ihr Vermögen zu verstecken. Gunter Sachs ist ein prominenter Fall, der relativ gefahrlos diskutiert werden kann, weil Sachs schon verstorben ist. Darüber hinaus dokumentiert das Material offenbar die Namen und Gaunereien von mehreren hundert weiteren Deutschen. Und da die Daten nicht, wie die Schweizer Steuer-CDs, heimlich für Millionenbeträge an die deutschen Behörden verhökert, sondern Journalisten zugespielt wurden, ist diesmal eine Welle peinlicher Enthüllungen zu erwarten.
Das setzt die Politik unter Druck. Das setzt reiche Steuerbetrüger unter Druck. Und das ist gut so. Denn die bisherige Praxis - skrupellose Geldschneider treffen auf schwachen Staat - ist keine Sekunde länger tolerabel. Nicht deswegen, weil das Land aushungern würde wegen der hinterzogenen Gelder. Sondern, weil jedwede Glaubwürdigkeit verhungert. Wie soll Merkels Regierung als finanzpolitischer Zuchtmeister anderer Staaten auftreten, wenn sie ihre eigenen Steuerbetrüger in Watte packt? Wer kann von Hartz-IV-Empfängern Redlichkeit und Transparenz fordern, wenn ein Teil der Elite vormacht, dass ihr das Gemeinwohl scheißegal ist? Wer wird noch dem Rechtsstaat vertrauen, wenn weiter der Eindruck herrscht: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen?

Gesellschaft oder Horde

Offshore-Leaks wird die Gier nicht stoppen. Aber es kann ein Umdenken auslösen. National im Umgang mit Steuerbetrügern. EU-weit im Umgang mit Steueroasen und ihren Helfershelfern in der Finanzindustrie. Verharren wir beim Modell Zumwinkel, zerfällt die Gesellschaft zu einer Horde Ego-Monster.
http://www.stern.de/politik/deutschland/offshore-leaks-die-bedingungen-der-gier-1993356.html

Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen, hoffentlich lesen ihn auch die Politiker. Nicht nur Lesen, sondern sich auch dem Recht verpflichtet fühlen und handeln ... es wäre schön. 



Samstag, 6. April 2013

Politik, grauer Himmel, graue Stimmung

Wie kann es anders sein ...
... in diesem Frühling, grauer Himmel und meine graue Stimmung. Nicht  Grau wegen dem persönlichen Umfeld, aber wegen dieser Politik in Deutschland. Ich lese und höre wieder einmal, wie viel Geld an die Steuer vorbei in Steueroasen transferiert wurde. Und ich frage mich, was sind das für Gesetze, die solches "Umgehen" erst möglich macht. Die Banken machen rege mit, wie die Deutsche Bank, und der Staat schaut tatenlos zu. Dann
Foto: Dominik Butzmann
lese ich, wie traurig Wolfgang Schäuble ist, weil "
Enteignung durch kalte Progression" 13 Milliarden Euro, alleine im Jahr 2012, dem Staat eingebracht hat. Ich frage mich, auf welchem Planeten ich lebe, wer ist denn für die Gesetze verantwortlich? Sind nicht die Politiker für eine ausgeglichene Gesetzgebung verantwortlich? Wo ist denn die geplante Steuerreform unserer Regierung? Im Fokus-Online lese ich heute:
Die Steuerlast der Bürger in Deutschland steigt klammheimlich Jahr für Jahr an – selbst wenn sie real gar nicht mehr in der Tasche haben. Bislang kann sich die Politik nicht durchringen, etwas dagegen zu unternehmen.

Es geht um Milliarden, Milliardeneinnahmen, die sogar vielen Politikern unangenehm sind. Denn der Staat zieht sie zu Unrecht ein. Er verdient an Lohnerhöhungen, die den Beschäftigten nach Abzug der Inflation zwar kaum etwas einbringen, die sie aber voll versteuern müssen. Und er sorgt dafür, dass von einem Euro mehr Lohn nur ein Bruchteil auf dem Konto landet.

Wenn ich diese Zeilen lese, muss ich auch an die Renten denken, die in diesem Jahr im Westen um, sage und schreibe, 0,25% steigen sollen. Bei einer Inflationsrate von ca. 2 Prozent!
Foto: Bild-Online
Ich muss auch an die hohen Energie-Kosten denken, die wir die Verbraucher zu bezahlen haben. Sie werden immer höher, weil der Staat den Strom ins Ausland verschenkt und wir müssen die Kosten tragen. Da ist noch der arme "bedauernswerte Politiker Altmaier," der viel quatscht aber nichts unternimmt. Jedenfalls nichts für die Verbraucher ...

Dazu lese ich bei "Bild-Online":
ENERGIE-IRRSINN

Deutsche verschenken Ökostrom für 3 Milliarden
Deutschland kabelt immer mehr Ökostrom ins Ausland – und die Verbraucher zahlen dafür! 


Schätzungen von Energie-Experten ergeben: 2012 haben die deutschen Stromkunden die Stromlieferungen ins Ausland unterm Strich mit mindestens drei Milliarden Euro bezuschusst. Die Schätzungen basieren auf Zahlen des Statistischen Bundesamts.
Danach hat Deutschland im vergangenen Jahr 66,6 Terrawattstunden (TWh) Strom ins Ausland verkauft, größtenteils Ökostrom. Im Gegenzug wurden 43,8 TWh aus dem Ausland ins deutsche Netz eingespeist – macht knapp 23 TWh Exportüberschuss
Eine TWh entspricht einer Milliarde Kilowattstunden (KWh). Sie ist die übliche Maßeinheit beim Stromverbrauch. Für jede Kilowattstunde Strom, die aus Sonne oder Wind in Deutschland erzeugt wird, müssen die Energiekunden hierzulande kräftig in die Tasche greifen – auch wenn sie selbst gar keinen Ökostrom nutzen.

Nun beende ich meine emotionalen Äußerungen, meine Gedanken mussten einfach raus, auch wenn sie etwas "Kreuz & Quer" gingen. Geblieben sind die Gedanken:



Die "Kleinen"  hängt man, die "Großen" lässt man laufen.

Freitag, 5. April 2013

Sehnsucht nach Wärme ...

Grace Winter_pixelio.de
... und damit nach Frühling. Das Veilchen nährt diese Sehnsucht und macht es für mich interessant. So bin ich auf Suche gegangen und habe so einige Einträge gefunden. Ich habe das Veilchen mit Vielem in Verbindung gebracht, aber nicht, dass es so viele Heilwirkungen besitzt. Im Heilkräuter-Lexikon finde ich folgende Worte:
Wie kleine violette Äuglein blinzeln die Veilchen im Frühling aus dem Gras.
In der Antike war das Veilchen sogar eine heilige Blume. Es war dem Gott Pan geweiht und zu Ehren des Saturn wurden Veilchenkränze auf dem Kopf getragen.
Schon Hippokrates hat das Veilchen für allerlei Beschwerden eingesetzt, unter anderem gegen Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie.

In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen vorwiegend bei Beschwerden der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis eingesetzt. Ich nenne hier nur einige Namen von Beschwerden, wo das Veilchen zur Linderung oder Heilung  beitragen kann. 
BlasenentzündungNierenentzündung, KopfschmerzenSchlaflosigkeit, Müdigkeit, Epilepsie, Nervosität, Angstzustände, verschiedene Hautkrankheiten, Ekzeme, Pickel, Hautschuppen.

Möchtet ihr mehr wissen, dann ruft bitte diesen Link auf. www.heilkraeuter.de/lexikon/veilchen.htm

Pflanzenbeschreibung


Veilchen wachsen bevorzugt auf schattigen Wiesen, an Zäunen, Hecken und an Waldrändern. Sie haben einen ausdauernden Wurzelstock, der sich von Jahr zu Jahr mehr ausbreitet. Im zeitigen Frühjahr spriessen die herzförmigen Blätter und von März bis April blüht die Pflanze.

Klassische Veilchen haben violette Blüten mit zwei Blütenblättern oben und drei Blütenblättern unten. Sie duften sehr angenehm. Daher wird das echte Veilchen auch wohlriechendes Veilchen (Viola odorata) genannt.



Es war ein still
und sonnig Fleckchen,
wo tausend Anemonenglöckchen
umgaukelten des Veilchens Duft.

Droste-Hülshoff, Annette von

Donnerstag, 4. April 2013

Vertrauen - Worte "großer Geister" ...

... wollte ich heute hören, in diesem Falle lesen. Meine Gedanken waren nicht so grau wie der Himmel, aber sie gingen in die Vergangenheit zurück. Ich erinnerte mich an sehr schöne Zeiten und an Zeiten, die ich nicht verstanden habe, die ich einfach nicht verstehen kann ... trotzdem ich schon so einige Jahre auf dem Buckel habe, wie man das so leger im Volksmund sagt. 
So sollten mich diese Zitate ablenken oder mehr Einsicht bringen ... mit der Ablenkung hat es geklappt ... mit der Einsicht habe ich, bei einigen Zitaten, noch kleine Probleme.


Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen ist immer ein Unglück.
Johann Nepomuk Nestroy

Man sollte nie einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen.
Oscar Wilde 

Wer nicht genügend vertraut, wird kein Vertrauen finden.
Lao-tse

 Vertrauen ist eine Oase im Herzen, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.
Khalil Gibran

Alles Reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt.
Franz Kafka

Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro.
Ernst Ferstl

Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muss jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt.
Henry Miller (US-amerikanischer Schriftsteller und Maler)


Man muss die Wüste lieben, darf ihr aber nie ganz vertrauen. Denn die Wüste bedeutet für jeden eine Prüfung: Sie tötet den, der sich ablenken lässt und nicht jeden Schritt überlegt.


(Der Alchimist)

Paulo Coelho



Mittwoch, 3. April 2013

Die Sonne scheint ...

Meine "Mutsch" und ich in Döllstädt,
 sie durfte mich besuchen.
... aber es ist sehr kalt in Hessen. Noch habe ich keine Lust mich draußen auf dem Balkon zu betätigen, da kommen meine alten Fotos gerade recht. Gleich bin ich über ein Foto von 1956 gestolpert. Meine "Fressbacken" auf dem Foto haben mich magisch angezogen. Ich habe sie mir wirklich "angefressen", denn ich hatte das Glück, in der ehemaligen DDR, Ferien auf einem Bauernhof in Döllstädt zu machen. Es waren ganz liebe Menschen und ich schäme mich noch heute, dass ich keine Verbindung zu ihnen gehalten habe. Doch als sehr junger Mensch setzt man eben andere Prioritäten ... Sie haben mich wirklich von Herzen aufgenommen und mit Leckereien vollgestopft. Am liebsten habe ich die selbst gemachte Leberwurst, die in Gläser eingekocht wurde, gegessen. Dazu Most, aus Roten Johannisbeeren gepresst, getrunken. Was auch noch das Schönste war, 
Petersbirne
ihr großer Obstgarten. Besonders gerne habe ich Birnen gegessen, und zwar die "Petersbirne." Leider finde ich die nicht mehr im Handel zu kaufen, wenn es sie auch noch in Baumschulen für den Gartenbau gibt. Schade, das saftige Fruchtfleisch ist gelblich weiß, halb schmelzend und schmeckt süß mit zimtiger Würze. So wird sie von der Baumschule-Horstmann angepriesen. Ich kann es bestätigen. Mir läuft schon ein Pfützchen auf der Zunge zusammen, wenn ich an diesen herrlichen Geschmack denke. Es ist wirklich schade, dass ich keinen Garten habe ... diese Birnensorte hätte ich bestimmt.
So, ein bisschen träume ich noch von "alten Zeiten", beende aber meine Zeilen. Tschüss. Herzlichst Margot.

Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat,
als die Wirklichkeit zerstören kann.
Hans Kruppa

Dienstag, 2. April 2013

1. April war gestern ...

... aber es war auch Ostermontag und diesen Tag wollte ich nicht als Aprilscherz ansehen. Doch heute hat es mich interessiert, warum man überhaupt am 1.April die Menschen in den "April" schicken möchte und woher diese Sitte kommt. Den genauen Ursprung habe ich leider nicht heraus gefunden aber einige Erklärungen, wie es hätte sein können. 
So habe ich beihttp://www.aprilscherze24.de/aprilscherz-geschichte.php folgendes gefunden:




Worauf der Ursprung der Aprilscherze zurückgeht, ist nicht ganz klar. Zur Geschichte der Aprilscherze gibt es verschiedene Ansatzpunkte zur Erklärung. 


Was man für eine Antwort dazu bekommt, hängt ganz davon ab, wen man danach fragt. Gläubige Menschen sehen im 1. April den Unglückstag, an dem Luzifer in die Hölle eingezogen ist und seitdem dort darauf hofft, dass die Menschen Sünden begehen und dafür in seinen Höllenfeuern schmoren müssen. 



Andere wieder bringen den Ursprung der Aprilscherze im Zusammenhang mit dem lustgesteuerten König Heinrich IV, der der Einladung einer jungen Dame zu einem trauten Beisammensein folgte und von seinem gesamten Hofstaat erwartet wurde. Auch die Kalenderreform im 16. Jahrhundert wird oft in Verbindung mit der Geschichte der Aprilscherze gebracht. 



Dies ist wahrscheinlicher als alle anderen Erklärungsversuche, denn erst danach tauchte zu Beginn des 17. Jahrhunderts der Brauch der Aprilscherze erstmals in Überlieferungen auf. 



Der vermutlich älteste gedruckte Aprilscherz suggerierte den Menschen im Jahres 1774, Hühner würde wie Chamäleons ihre Farbe der Umgebung anpassen. Man müsse nur die einzelnen Stallbereiche in verschiedenen Farben streichen, um zu erreichen, dass die Hühner diese Farbe annähmen und auch Eier in den entsprechenden Farben legen. 



Im Jahre 1957 griff das Fernsehen die Tradition der Aprilscherze auf und zeigte in den Nachrichten eine Schweizer Familie bei der „Spaghettiernte“. Darauf fällt doch keiner rein, meinen Sie? Und wer waren dann die zahlreichen Menschen, die beim Sender anriefen und wissen wollten, wo man Spaghettibüsche kaufen kann? Lustige Vorstellung, im Garten statt Reis und Korn fertige Nudeln ernten zu können. 



Jedes Jahr wird der 1. April genutzt, um seine Mitmenschen mal etwas an der Nasen herum zu führen und ihnen den einen oder anderen kleinen Streich zu spielen. Die immer wieder Lachsalven auslösenden Worte „April, April“ sind da an jeder Straßenecke, in jedem Klassenzimmer und jedem Büro Dutzende von Malen zu hören und erfreuen sich so, großer Beliebtheit. 



So, nun hat der Unwissende, wie ich, einen kleinen Einblick in diese Geschichte bekommen, ohne dass ich jemand in den April schicke. Ich hätte es vielleicht gemacht, aber der 1. April ist ja vorbei ... eigentlich schade. :-)




 April
„Kommt im April die Sommerzeit,/ bleibt's länger hell für Schwarzarbeit.“
Graffito 


Herzlichst Margot

Montag, 1. April 2013

Nun muss er kommen ...



Nun muss er kommen ...
... der Frühling, Ostern ist, mit dem heutigen Tag, vorbei und somit hoffentlich auch der Schneefall. Ich bin ja ein geduldiger Mensch, aber was zu viel ist, ist zu viel ... Wir alle mussten die "Sommerzeit" auf unseren Uhren einstellen, doch es hat sich noch nicht einmal die Sonne gezeigt. Ein Vorzeichen für den kommenden Sommer? Musik mag ich ja auch, nur auf einen so langen "Winter-Blues" hatte ich mich wirklich nicht eingestellt ... einfach nur grauenhaft. Ostern, ein Fest des "Grau"ens, trotzdem Jesus "Auferstanden" ist? Das kann sich doch nur um einen Irrtum handeln. Da ist wohl ein ernstes Wort mit Petrus fällig ... anderseits, der gute Mann ist wohl auch nicht mehr der Jüngste. Somit ist Nachsicht geboten ... ich bin ja auch nicht mehr "die Schnellste." Und was sagte Johann Wolfgang von Goethe zu dem Worte Nachsicht?

"Du, selbst kein Engel, wohnst nicht unter Engeln. Nachsicht erwirbt sich Nachsicht."

Goethe hatte wohl recht, und außerdem, am Wetter können wir, "Gott sei Dank", nichts ändern. Doch ich wünsche Euch für die kommende Woche, schönes Wetter und viel Freude.

"Die wahre Freude ist die Freude am anderen."
Antoine de Saint-Exupéry