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Freitag, 21. Juni 2013

Meinungsänderung ...

... mein Tag begann heute mit dem Wunsch nach Abkühlung, trotzdem ich mein Frühstück noch bei angenehmer Temperatur auf Balkonien verzehrte. Der Himmel war mit Wolken zugezogen und ließ keinen Blick auf die Sonne zu, also, dachte ich, heute wird es kein Tag mit Extrem-Schwitzen, doch weit gefehlt. Es kam ein Waschküchen-Wetter, und ich mag keine Waschküche und vertrage auch nicht dieses Wetter. So zog ich mich zurück an meinen Computer, um Ablenkung zu finden. Hier konnte ich mich ganz leger als Nackedei bewegen ... :-) ohne das jemand meine "Rettungsringe", die ich schon seit einigen Jahren trage, sah. Bei meinen Betrachtungen, geistig und körperlich,  kam ich auf eine kleine Geschichte über "Meinungsänderung", die mich amüsierte, trotzdem ich nicht gerne meine Meinung ändere. Ich weiß nicht, ob sie euch gefällt, ich erzähle sie  einfach mal ...

Meinungsänderung


Ein Kriegsschiff befand sich auf offener See. Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht.
Kurz nach Anbruch der Dunkelheit meldete der Ausguck: “Licht Steuerbord voraus!”
“Bleibt es stehen, oder bewegt es sich achteraus?” fragte der Kapitän.
Der Ausguck antwortete: “Es bleibt, Kapitän.”
aus Mangel an Kriegsschiffen ein Dampfer
Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs mit dem anderen Schiff.
Da rief der Kapitän dem Signalgast zu: “Schicken Sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.”
Zurück kam das Signal: “Empfehlen Ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern.”
Der Kapitän sagte: “Melden Sie: Ich bin ein Kapitän, Kurs um 20 Grad ändern.”
“Ich bin ein Unteroffizier,” lautete die Antwort. “Sie sollten Ihren Kurs besser um 20 Grad ändern.”
Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: “Signalisieren Sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern.”
Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: “Ich bin ein Leuchtturm.”
Das Kriegsschiff änderte den Kurs.
nach Frank Koch
gefunden bei Zeitzuleben.de

Ich habe für mich herausgefunden, im Laufe der Jahre, man muss seine Meinung nicht ändern wie die Fahne im Wind, aber Sturheit ist auch keine Lösung.
Herzlichst Margot


Donnerstag, 20. Juni 2013

Mir schwillt der Kamm ...

politikvisuell.twoday.net
... weil ich vom Regen in die Traufe gekommen bin, was die Propaganda und die Freundschaftsbekundung mit Amerika angeht. In der ehemaligen DDR, wo ich aufgewachsen bin, wurde der Sowjetunion Beifall geklatscht. Genug Beifall, um genervt zu sein, und jetzt in Gesamtdeutschland, wird den Vereinigten Staaten von Amerika gehuldigt. In einem Maße, wie ich es in einem freien Land nicht für möglich gehalten habe. Ich freue mich schon, dass die Medien der Familie Obama nicht auf die Toilette folgen ...
... vielleicht, weil sie ihnen doch nicht ganz in den Hintern kriechen wollen? Dieses Motiv wäre lobenswert ... aber ich kann nicht glauben, dass es der Grund ist. 
© Maurizio Gambarini/DPA
Nein, ich habe mein Lächeln nicht verloren, es ist nur sarkastisch geworden. Warum? Ich habe der ehemaligen Sowjetunion aber auch Amerika nichts zu verdanken, somit sehe ich auch die Ungerechtigkeiten dieser Länder und spreche es aus. Wenn ich nur an Afghanistan denke ... wo sich beide Staaten nicht mit Ruhm bekleckert haben. Wie war es mit dem amerikanischen Blitzkrieg, besser gesagt mit dem Überfall auf den Irak, Afghanistan? Wo ist der Frieden in diesen Ländern? Der Tod ist in diesen Ländern allgegenwärtig, und wir Jubeln. Nein ich lächele noch immer, nur wird dieses Lächeln bitter ... deshalb gehe ich nicht weiter meinen Emotionen nach. Nur ein Vorteil habe ich, als Person hier in Deutschland, ich muss nicht jubeln, wenn ich nicht will, und darf meine Meinung öffentlich machen ...  Es lebe die Freiheit des Wortes, auch ohne Jubel für Russland oder Amerika.

Verzeiht, heute musste wieder einmal ein ernstes Wort aus meinem Mund kommen. Es zeigt mir, ich bin noch mit der realistischen Welt verbunden, sie sollte man, nie aus dem Auge verlieren. 

Noch eine Passage aus einem Newsticker von "Stern-Online":

Ein Schmatzer für die Kanzlerin: Obama und Merkel begrüßen sich
am Kanzleramt geradezu innig.
© Michael Kappeler/DPA

+++ 12.16 Uhr: Bloß keine Fragen +++


Die Pressekollegen, die bei der Pressekonferenz von Merkel und Obama dabei sein wollen, haben den Morgen damit verbracht, kontrolliert und per Bus ins Kanzleramt gefahren zu werden. Jetzt warten sie. Fragt sich nur worauf. Zwei Fragen dürfen die deutschen Journalisten stellen. Nein, nicht jeder. Alle zusammen. Zwei Fragen dürfen dann noch die amerikanischen Kollegen stellen. Das muss reichen, um Prism, Guantanamo und das Freihandelsabkommen zu diskutieren. Tja, der straffe Zeitplan …




Schön, dass wir eine Kanzlerin haben, die mit dem "Anpassen" schon Erfahrung in der DDR und mit der Sowjetunion gesammelt hat. Diese Worte schreibe ich ohne Jubel.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Sonne satt ...

Hallo liebe Sonne, ich habe nur Spaß gemacht, als ich ständig fragte, wo du bist. Jetzt solltest du mich dafür nicht bestrafen und deine Hitze-Strahlen auf einmal senden. Das Wort "Energiewende", war bestimmt auch nicht so gemeint. Die Politiker sind eben, wie ich auch, nur Menschen und reden viel Schwachsinn, ;-( nur verzeihe ich  ihnen weniger als mir. Sie sollten klüger sein und mehr ans Volk denken als nur an sich. Schon wieder ein Irrtum in meinem Leben ... da kann einem das Lachen vergehen. 

Link für Buch-Bestellung
Nur, auf meiner Internet-Wanderung bin ich auf eine wunderschöne, nachdenkliche Webseite von Werner Forneberg gelangt, "Das Eselskind". 
Von dieser sehr optimistisch gestimmten Seite möchte ich eine Geschichte über das Lächeln erzählen, falls Euer Lachen verschwunden ist. Sie stammt  von Willi Hoffsümmer:


„Ab und zu einmal lächeln“


„Es war einmal ein Lächeln, das machte sich auf den Weg, 
um zu sehen, ob es nicht jemanden fände, wo es wohnen könnte.


Es traf eine kleines Augenzwinkern, das auch nicht viel größer war.
Sofort fühlten sich die zwei zueinander hingezogen. 
Sie gaben sich die Hand und zogen gemeinsam weiter.


Sie waren noch nicht weit gegangen, da trafen sie zwei Lachfältchen. 
Die fragten, wohin der Weg ginge, und gingen mit.

Da kamen sie in einen großen Wald und unter einem Baum sahen die vier Freunde eine alte Frau sitzen, die allein war und sehr traurig aussah.
Die vier verständigten sich kurz und guckten dann, ob die alte Frau noch Platz für sie hätte.


Heimlich und lautlos versteckten sich die zwei Lachfältchen und das Augenzwinkern unter den Augen und das Lächeln krabbelte in die Mundwinkel.


Da kitzelte es die alte Frau, sie stand auf und merkte plötzlich, dass sie nicht mehr so traurig war, und sie ging hinaus aus dem Wald auf eine große Wiese, wo es hell und warm war.

Den ersten Menschen, den sie traf, schenkte sie befreit ein kleines, klitzekleines Lächeln, zwinkerte dabei mit den Augen und die Lachfältchen fühlten sich richtig wohl.



Ich wünsche euch auch, fühlt euch wohl und habt immer ein Lächeln auf den Lippen, egal wie schwer das Leben ist. 




Dienstag, 18. Juni 2013

Ein schöner Morgen beginnt ...

Der Morgen hat für mich heute wieder gut begonnen, ich habe schon nette Worte gelesen, die Sonne scheint, die Blumen blühen, was möchte ich, was braucht der Mensch, mehr. Vogelgezwitscher? Sogar das habe ich hier in der Stadt. Na gut, das Gurren der Tauben ist lauter, aber ich höre auch Amseln, die sich eben unterordnen müssen ... wie im Leben der Menschen. Wer die größte Klappe hat, hat das Sagen, wenn auch sehr oft die Intelligenz und das Fachwissen fehlt ... oh, aufgepasst Margot, so spreche ich mit mir, du kommst in ein schlechtes  Fahrwasser, und das möchte ich nicht, also ... wie sagte Konrad Adenauer:

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.


Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galile


Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

Orson Welles


Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.

Anonym


Mensch: das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige was Grund dazu hat.

Mark Twain


Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

Friedrich II. der Große


Eigentlich habe ich doch am Morgen Freude empfunden, wie komme ich jetzt auf Zitate über Menschen? Egal, ich empfinde trotzdem Freude und möchte mit einem Zitat von Konfuzius meinen Eintrag beenden. Warum? Weil ich seine Worte sehr klug finde und ich, auf meinem bisherigen Lebensweg, diese drei Wege schon gegangen bin. 






Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.
Konfuzius




Montag, 17. Juni 2013

Heute möchte ich ...

Heute möchte ich, weil ich mir am Samstag noch eine Töpfchen rote Rosen gekauft habe, eine Geschichte über rote Rosen erzählen. Sie ist etwas länger aber ich finde sie schön ... sie erzählt, wie die Rose zum Symbol der Liebe wurde.

Die Geschichte der roten Rose





Vor langer, langer Zeit gab es noch kaum Rosen, denn sie waren aufgrund ihrer stechenden Dornen nicht gerade beliebt. Deshalb kümmerten sich die Menschen auch nicht um sie, sondern ließen sie eingehen. 


Zu dieser Zeit in einem großen Garten vor einem Königsschloss pflanzte ein alter Gärtner heimlich eine Rose an. Er wartete sehnsüchtig auf den Tag, an dem sie zu blühen begann. Und der Tag kam: die Rose öffnete ihre Knospen. Die anderen Blumen im Garten tuschelten über sie und lachten sie aus. Ein Vergißmeinnicht sagte laut: "Schaut euch doch mal die häßlichen Dornen an!" 

Die Rose guckte traurig an sich herunter und senkte den Kopf. Jetzt lachten ihre Artgenossen noch mehr. Sie sagten: "Du bist ein Schandfleck für unseren schönen Königsgarten. Mit uns kannst du es doch gar nicht aufnehmen. " Eitel streckten sie ihre Hälse noch höher. Eine hübsche weiße Lilie warf dazwischen: "Wenn der hartherzige König dich sieht, lebst du nicht mehr lange." Danach verschloss sich die Rose immer mehr. Sie wagte nicht mehr zu blühen aus lauter Angst.

Der Gärtner kam, um seine Rose zu bewundern, doch er erschrak, als er sie sah. Er fragte sie leise: "Was ist los mit dir? Warum lässt du dich so hängen?" Die Rose wagte sich bei der freundlichen Stimme ein bißchen heraus. Sie zitterte: "Ich habe Angst. Die Nachbarblumen meinen, der König ist böse und wird mich nicht mögen." 

Der Gärtner seufzte: "Es stimmt, dass der König hartherzig und gefühllos ist. Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass er so was Schönes wie dich kaputtmachen will." Dann flüsterte er noch leiser: "Du bist die schönste Blume in diesem Garten. Die Anderen platzen vor Neid, deswegen spotten sie über dich." Das munterte die Rose auf. Der Gärtner sorgte sich liebevoll um sie, und so fing sie wieder an zu blühen. Die Blumen waren empört. 

"Du eitle Häßlichkeit verunstaltest alles. Was bildest du dir eigentlich ein?" 
Die Rose fühlte sich von diesen Worten immer noch verletzt, doch sie vergaß ihren Kummer, sobald der nette Gärtner kam, um nach ihr zu sehen. Ihn wollte sie auf gar keinen Fall enttäuschen.

Eines Tages kam der König vorbei, um sich seinen Garten anzusehen. Die Rose fragte sich, was er wohl sagen würde und ob er wohl schimpfen würde. Als er sie entdeckte, blieb er wie angewurzelt stehen. Dann rief er den Gärtner. Als dieser den König vor seiner geliebten Rose stehen sah, wurde es ihm schwer ums Herz. 

Der König, der noch sehr jung war, zeigte auf die Rose und fragte grimmig: "Was ist das?" Der Gärtner schaute zärtlich seine Lieblingsblume an und entgegnete: "Eine Rose. Gefällt Sie Ihnen, Majestät?" Der junge König schaute ihn böse an. 
"Habe ich dir befohlen, so etwas zu pflanzen?"
"Nein", erwiderte der Gärtner kläglich.

"Vernichte sie!" befahl der König und ging hohen Hauptes zurück in sein Schlossgemach. Die anderen Blumen lachten schadenfroh, doch dem Gärtner standen Tränen in den Augen. Er sagte zur Rose: "Du hast es gehört." 
Die Rose erwiderte leise: "Ja, du musst es tun. Die anderen Blumen hatten wohl recht. Ich bin häßlich." Der Gärtner meinte daraufhin: "Du bist nicht häßlich, du bist zu schön. Das kann "seine Majestät" wahrscheinlich nicht ertragen." 
Er ging fort und kam eine Weile später mit einer Gartenschere zurück. Die Rose sagte zum Gärtner: "Ich danke dir, was du für mich getan hast." Der Gärtner schluchzte: "Ich bring`s nicht über mein Herz, dich zu töten. Er steckte die Schere ein und ging. Die anderen Blumen tuschelten: "Er übt den Befehl des Königs nicht aus. Das kann schlimme Folgen haben."


In dieser Nacht schlich sich der König in den Garten und blieb vor der Rose stehen. Er flüsterte ihr zu: "Röslein, liebes, bist du wach?"

Die Rose schaute verwundert auf. War das wirklich der hartherzige König, der befohlen hatte, sie zu töten? Er war es, aber seine Stimme klang freundlicher und sanfter. Der König sprach weiter: "Es tut mir leid, was ich heute gesagt habe. In Wirklichkeit bist du die schönste Blume, die ich je gesehen habe. Deine Dornen haben mich etwas abgeschreckt. Ich hoffe, du bist mir nicht böse. Ich glaube, du bist etwas ganz Besonderes. Was wünschst du dir, damit ich mich entschuldigen kann? Ich möchte dir deinen Wunsch erfüllen."

Die Rose dachte nach. Sie wünschte sich Einiges. Sie wünschte sich, bewundert zu werden, und zwar auch von den anwesenden Blumen. Sie wünschte sich andere Rosen als Freunde, und sie wünschte, stolz auf sich sein zu können. Sie schaute sich den jungen, gutaussehenden König an und dachte an seine Hartherzigkeit. Sie sagte: "Ich wünsche mir, dass du wieder lieben kannst."

Der König war erstaunt und bedankte sich: "Wenn du dir das wünschst, so hoffe ich, dass es in Erfüllung geht."

Die Rose wurde wieder fröhlich und blühte auf in ihrer Schönheit. Der Gärtner freute sich, und als er hörte, dass auch der König die Rose bewunderte, war er erleichtert. Als die Nachbarblumen davon erfuhren, entschuldigten sie sich bei der Rose und ernannten sie zur "edlen Schönheit". 

Der König kam jetzt jeden Tag in seinen Garten und sprach mit allen Blumen. Er war viel freundlicher als früher, doch so richtig glücklich wirkte er nicht. 
Er erzählte der Rose: "Du hast daran geglaubt, dass ich wieder lieben kann. Ich habe mich tatsächlich in eine Prinzessin verliebt, doch ich weiß nicht, wie ich es ihr zeigen kann."

Die Rose hatte die Antwort schon parat, doch sie fragte ihn: "Wodurch hast du die ersten Gefühle gespürt, wodurch bist du auf den Weg der Liebe gekommen?"
"Durch dich", sagte der König sofort und bat: "Darf ich?"

Die Rose nickte. Er durfte sie pflücken und seiner geliebten Prinzessin zum Geschenk machen. Das war das schönste Glück, was der Rose widerfahren konnte. Sie war sehr stolz auf sich. 

Als die Prinzessin die rote Rose und in die Augen des Königs sah, verstand sie es sofort. Der König hielt um ihre Hand an, und sie antworte mit strahlenden Augen mit "Ja". Die Rose kam in eine wunderschöne Vase und erlebte auch noch die Hochzeit der beiden Verliebten im Königsschloss. Als sie verwelkte, trocknete der König sie und hing sie zur Erinnerung in ein Bild auf.

In seinem Garten wuchsen von Jahr zu Jahr mehr Rosen, und es wurden so viele, daß das Schloss das Rosenschloß genannt wurde. Der König erklärte die rote Rose zum Symbol der Liebe. Und das ist so geblieben bis heute.

Verfasser unbekannt



Herzlichst Margot

Sonntag, 16. Juni 2013

Wohlstand ...

Wohlstand, dieses Wort höre ich aus dem Munde der Kanzlerin Angela Merkel so oft, dass ich schon mein "Bäuerchen" machen muss, nur wenn ich an ihre verfehlte Politik denke. Immer nur Worte, Worte, Worte ... 

Adam Posen

Adam S. Posen ist Präsident des Peterson Institute for International Economics, einem der angesehensten Think Tanks der USA. Posen gilt als einer der weltweit führenden Experten für Geld- und Fiskalpolitik und als ausgesprochener Deutschland-Kenner. Und er sieht Deutschland mit etwas anderen Augen ... "Fokus-Online"

Wohlstand auf wackligen Füßen


Top-Ökonom: Deutschland geht es schlechter als gedacht

Deutschland gilt als vorbildliche Wirtschaftsmacht. Der Spitzen-Ökonom Adam Posen sieht das anders und prangert nun an, dass Deutschland diesen Ruf gar nicht verdiene. Der Wohlstand basiere nur auf Billig-Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen.
Der amerikanische Spitzen-Ökonom Adam Posen warnt, dass die deutsche Wirtschaft in schlechterer Verfassung sei, als vielfach angenommen. „Es gibt keine Belege für eine besonders Industrie-Erfolgsgeschichte Deutschlands“, schreibt Posen in einem Gastbeitrag für „Die Welt“.

Die hohe Wettbewerbsfähigkeit und das derzeitige Job-Wunder seien erkauft durch niedrige Löhne und eine Zunahme von prekären
Gerd Altmann_pixelio.de
Arbeitsverhältnissen. Das sei der falsche Weg für ein wohlhabendes Industrieland. „Billige Arbeit ist der Hauptgrund des deutschen Exporterfolgs der letzten zwölf Jahre“, sagt Posen. „Aber billige Arbeit ist keine Basis, auf der reiche Länder miteinander konkurrieren sollten.“
Deutschlands Versäumnisse
Posen warnt, dass deutsche Unternehmen es in den vergangenen Jahren versäumt haben, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch technologischen Fortschritt und mehr Bildung zu steigern. „Idealerweise sollte ein wohlhabendes Hochtechnologieland seine Wettbewerbsposition verteidigen, indem es durch Forschung und Entwicklung, sowie durch Investitionen technologisch führend bleibt. Doch die Investitionen gehen in Deutschland zurück“, schreibt Posen. Die deutsche Investitionsquote liegt deutlich unter denen der restlichen G7-Staaten.

Posen kritisiert auch, dass Deutschland es versäumt, seine Arbeitnehmer gut auszubilden. „Das Ergebnis ist, dass das Produktivitätswachstum in Deutschland verglichen mit seinen Wettbewerbern niedrig ist und nicht etwa hoch“, sagt Posen.

Posen fordert Reformen
Der Top-Ökonom fordert deshalb eine ganze Reihe von Reformen hierzulande: Unter anderem müssten der Dienstleistungssektor reguliert werden, der Zugang zu den Hochschulen leichter werden und die Unternehmenssteuern so reformiert werden, dass Firmen gezwungen sind, ihre vergleichsweise hohen Geldbestände zu investieren, in höhere Löhne zu stecken oder den Anteilseignern auszuzahlen.


Diese Zeilen sollten sich Kanzlerin Merkel, und auch Wirtschaftsminister Rösler, sehr gut durchlesen. Sie kommen von einer bekannten Persönlichkeit der USA und sind kein "Meckern eines Volkes." Wie Kritik oft von der Regierung abgetan wird. Damit möchte ich es für heute belassen, möchte noch etwas von einem schönen Wochenende haben, auch wenn ich nicht im "Wohlstand" lebe, den die Kanzlerin meint.



Samstag, 15. Juni 2013

Gerechtigkeit und ...

... an Ungerechtigkeit musste ich heute denken, weil ich an Politik dachte, aber ich fand eine kleine Geschichte von Gerechtigkeit ohne Politik. Sie finde ich erwähnenswert, deshalb schreibe ich sie hier auch auf. 
Wie oft höre ich, nicht nur in meinem Umfeld, von Gleichbehandlung, und denke ja, man sollte alle Menschen gleichbehandeln. Doch da unterliege ich sicher einem Irrtum und sicherlich nicht nur ich alleine ... besonders, was Kinder angeht.


Gerechtigkeit

Ein junger Mann war bei einem älteren Freund zu Gast, dessen Gerechtigkeitssinn berühmt war. Er sah, wie der ältere mit seinen Kindern umging, und er wunderte sich sehr: "Du sagst, dass Du jedes deiner Kinder so liebst wie das andere. Nun sehe ich aber, dass du sie unterschiedlich behandelst. Wo bleibt da die Gerechtigkeit ?" –

"Sie besteht darin", antwortet der Ältere, "dass ich mich bemühe, jedem Kind gerecht das zuzuteilen, was es braucht. Würde ich sie alle gleich behandeln, wäre ich doch wohl sehr ungerecht."


Noch eine kleine Geschichte über das Wetter möchte ich erzählen.



Wettstreit zwischen Sonne und Wind


Der Wind und die Sonne gerieten eines Tages darüber in einen Streit, wer es von den beiden wohl schneller schaffen würde, den Wanderer dazu zu bringen, seine Jacke auszuziehen.
"Okay!", sagte der Wind "Lass uns einen Wettkampf daraus machen."
Der Wind begann. Er blies so fest er nur konnte und stürmte und tobte und wollte dem Mann seine Jacke mit Gewalt vom Leib reißen. Aber der Wanderer zog seine Jacke nur immer fester um sich und hielt sie mit beiden Händen fest.
Nach einer ganzen Weile gab der Wind auf.
Dann war die Sonne an der Reihe. Sie wählte einen anderen Weg: Liebevoll sandte sie dem Wanderer ihre warmen Strahlen. Und es dauerte nicht lange, bis er die Jacke aufknöpfte und sie ganz auszog.

(nach der Fabel von Aesop)



 Ich wünsche euch, dass die Sonne am Wochenende wieder siegen wird, ihr keine wärmende Jacke braucht und ihr somit schöne sonnige Tage verleben könnt.



Freitag, 14. Juni 2013

Kuriose Steuern ...

... heute bin ich beim Lesen, auf  "Fokus-Online" , über das Thema Steuern gestolpert. Es ist zwar ein älterer Bericht aber sehr interessant. Wer möchte denn nicht wissen, wie sein sauer verdientes Geld vom Staat vereinnahmt wird. Ich schreibe hier nur ein paar Passagen aus diesem Artikel, wer mehr darüber wissen möchte, bitte den nachfolgenden Link anklicken. http://www.focus.de/finanzen/steuern/tid-6754/kuriose-steuern_aid_65370.html


Womit der Staat sein Geld verdient

Gerd Altmann_pixelio.de
Auch heute noch werden in Deutschland Steuern erhoben, die man für eine Erfindung von Kabarettisten halten könnte. Was alles besteuert wird und wie viel diese Abgaben Bund, Ländern und Gemeinden einbringen.

Wenn es darum geht, dem Staat neue Einnahmequellen zu erschließen, kennt der Erfindungsreichtum der Bürokraten keine Grenzen. „Pecunia non olet – Geld stinkt nicht“, entgegnete im ersten Jahrhundert nach Christus der römische Kaiser Vespasian seinem Sohn Titus, der die frisch eingeführte Latrinensteuer für unanständig hielt. Urin war damals ein begehrter Rohstoff für Gerber, und so standen an vielen Straßen große Amphoren, um den wertvollen Saft einzusammeln.


Die Urinsteuer hat nicht überlebt, aber die meisten Steuern haben ein zähes Leben, viele stammen aus dem Mittelalter. Eine ganze Reihe sogenannter Bagatellsteuern wurde zwar in den 80er- und 90er-Jahren abgeschafft. Nach wie vor gibt es aber eine verwirrende Zahl von Abgabenarten. So existiert neben Sekt-, Bier- und Branntweinsteuer auch eine Zwischenerzeugnissteuer für alkoholische Getränke, die sich weder Bier noch Schaumweinprodukten oder Spirituosen zuordnen lassen. Und Probleme machten den Finanzbeamten die neuen Alkopops. Sie haben sie gelöst – mit einer sehr verzwickten Alkopopsteuer. Wirte, die diese Getränke ausschenken, müssen auch noch eine Schankerlaubnissteuer zahlen.

Grundlage der Feuerschutzsteuer ist das Reichsgesetz über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungsunternehmer und Bausparkassen von 1931. Es ermächtigte die Länder, von Feuerversicherungsunternehmen Abgaben „für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Feuerlöschwesens“ zu erheben.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Frust, Frust, Frust ...

... eigentlich wollte ich heute meinen Frust ablassen, über das zehnjährige Nichtstun im Hochwasserschutz, oder das zu wenige Handeln. Nein, ich mache es nicht, denn mein Blättern durch den "Online-Zeitungswald" hat mich total frustriert. Nicht alleine wegen des mangelnden Hochwasserschutzes und den Politikern die viel Geld verteilen, um den Wahlkampf zu gewinnen. Ich sehe das Elend der Menschen die alles verloren haben, ich sehe dazu die Berichte über das Elend in der Welt. Die Revolution in der Türkei, den Krieg in Afghanistan, und lese, wie mit dem Euro umgegangen wird. Milliarden über Milliarden werden verschleudert, siehe nur die "Drohnen-Geschichte", ich lese wie die Regierungen in Europa und in der Welt regieren, ohne ihr Volk mit einzubeziehen. Und ich stelle mir die Frage " Margot, in welcher Welt lebst du eigentlich?" Ich weiß keine Antwort, außer, ich lebe in einer Welt des Raubtier-Kapitalismus, wo nur Geld, Profit zählt und nicht der Mensch. Sagt, warum soll ich mich über eine Welt aufregen, wo der Mensch nichts zählt? ... 
Meine Antwort werde ich bei der nächsten Bundestagswahl im September geben ... Es ist die einzige Antwort die wenigstens unsere Regierung versteht ...

... heute brauche ich meine Welt, und wenn sie noch so klein ist, ich brauche diese meine kleine Welt, um das oben geschilderte zu überleben oder zu ertragen ... Verurteilt mich bitte nicht, wenn ich jetzt ein Gefühl von Urlaub brauche ... Tschüss, Balkonien wartet.


















Mittwoch, 12. Juni 2013

Geld oder Rose ...

... diesen Titel habe ich gewählt, weil ich heute früh auf den Balkon gegangen bin und wieder ein paar Blumen fotografierte. Natürlich waren auch Rosen dabei. Mit diesen  Rosen-Fotos wollte ich einem mir lieben Menschen eine Freude bereiten, was ich auch getan habe, und die Freude kam an. 
So habe ich also an liebe Menschen gedacht, und somit auch an Euch. Deshalb Rosen-Fotos auf meinem Blog und dazu eine kleine Geschichte. Diese Geschichte zeigt, eine Rose oder eine nette Geste kann mehr wert sein, als Geld ...   







Ein Dichter schöner Verse ging tatsächlich um die Mittagszeit in Begleitung seines Freundes an einer alten Bettlerin vorbei. Stumm und unbeweglich saß die Frau da und nahm die Gaben der Vorübergehenden ohne jedes Anzeichen von Dankbarkeit entgegen. Der Dichter gab ihr zur Verwunderung seines Begleiters, der selbst immer eine Münze bereit hatte, nichts. Vorsichtig darüber befragt, sagte er: "Man müsste ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand." An einem der nächsten Tage erschien der Dichter mit einer wundervollen, halb erblühten Rose. Und er legte die Rose in die Hand der Bettlerin.
Da geschah etwas Merkwürdiges. Die Frau stand auf, griff nach seiner Hand, küsste sie und ging mit der Rose davon. Eine Woche lang blieb sie verschwunden. Dann saß sie wieder auf ihrem Platz, stumm, starr wie zuvor. "Wovon mag sie die ganzen Tage über gelebt haben?" Der Dichter antwortete: "Von der Rose."

gefunden:


Herzlichst Margot


Ein herzliches Willkommen geht an "wir Glückskinder" und "happi-hapsi", schön, dass Ihr hier seid. Ich hoffe, ich habe niemanden übersehen, wenn ja, verzeiht.

Dienstag, 11. Juni 2013

Dekorieren Teil 2 ...


... heute möchte ich wieder ein paar Dekorations-Vorschläge machen, um einen  Tisch mit Essen  noch appetitlicher zu gestalten. Ich habe diese Vorschläge nicht selbst gemacht, sondern dem Buch  " Garnieren & Verzieren" vom Bassermann - Verlag entnommen. 

Garnieren und Verzieren : Dekoratives für Platten, Teller, Getränke und Gebäck Niedernhausen, Bassermann'sche Verlagsbuchhandlung, 1998. ISBN 3-8094-0417-9





Es sind Dekorations-Ideen, die man, ohne schriftliche Anleitung, leicht selbst gestalten kann. Am liebsten mache ich die Tomatenrose, sie geht für mich am leichtesten, denn man schält die Tomate rundherum, ziemlich dünn, ohne das Messer abzusetzen, damit die Schale in einem Stück als Spirale bestehen bleibt. Danach die Schale zusammenrollen, erst ein bisschen fester danach etwas lockerer wickeln. Sieht immer Edel aus ... :-) Mit Äpfeln oder Orangen geht es auch sehr gut.

Viel Spaß mit diesen Ideen.



Montag, 10. Juni 2013

Hallo, Hallo ...

... heute hat es, nach den wunderschönen Sonnentagen, wieder geregnet und mir Abkühlung verschafft. Darüber bin ich gar nicht böse, aber der ständige Wechsel zwischen Kälte, Hitze, Kühle mit Regen, bringt meinen Körper - und Geistes-Zustand durcheinander. Zwischen Euphorie und Abschlaffung liegt nur ein kurzer Weg. Gerade wollte ich noch über Zäune springen, und nun, habe ich Sehnsucht nach Ruhe. Ruhe, dieses Wort ist für mich heute ein Zeichen von "Schlafmützigkeit." Ein anderes Wort für Schläfrigkeit ... aber eine gesunde Schläfrigkeit. Ich nehme mir eine leichte Decke, ein Schritt und ich bin auf meinem Urlaubsort "Balkonien", lege mich in meinen Liegestuhl und mache einen kleinen, gesunden Schlaf an der frischen Luft. Ist das nicht schön ... ? So hat der Tag auch etwas Gutes".
Solltet Ihr Euch fragen, warum ich diese Belanglosigkeit überhaupt erzähle? Weil ich nur mal kurz plaudern wollte, einfach nur so ...  :-)) Tschüss.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche.