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Sonntag, 7. Juli 2013

Blumen und Urlaub ...

... es ist Samstag, die Sonne scheint, auch wenn die Wolken etwas dagegen haben, und ich möchte  wieder einige Blumen fotografieren. Natürlich von meinem Urlaubsort "Balkonien" aus, der nur einige Schritte von meinem Zimmer entfernt liegt. Die weite Welt schaue ich mir auf den Fotos der Google+ Gemeinschaft an und bin zufrieden ... ich bin eine realistische Optimistin. Denn, wer kann schon auf die höchsten Berge steigen oder in den Tiefen der Weltmeere tauchen und alles zur gleichen Zeit?
So mache ich von meinem festen Urlaubsort aus, Urlaub, einfach herrlich. Was das Schönste daran ist, mein Körper und meine Geldbörse werden nicht strapaziert ...

























Mit diesem kleinen Querschnitt meiner Pflanzen auf Balkonien, wünsche ich euch einen wunderschönen Sonntag.



Samstag, 6. Juli 2013

... und wieder Annegret ...


... denn nach einem Tag, wo ich über Politik und Verbraucherpreise geschrieben habe, brauche ich etwas Erbauliches. Und die Dichterin Annegret Kronenberg gibt mir das Gefühl, sie kennt mich und schreibt aus meinem Leben sowie aus dem Leben meiner Bekannten. Und ihre geschriebenen Worte sind keine Gedichte in Reim-Form geschrieben, sondern, jedenfalls für mich, Erlebnisse, Gedanken eines Lebens in poesievolle Worte gefasst ... und ich möchte euch an diesen wunderschönen Zeilen teilhaben lassen. Nein, ich mache keine bezahlte Werbung, sondern möchte nur auf etwas Schönes aufmerksam machen. Und ich werde es bestimmt noch öfters tun ...


Erinnerungen

Manche Erinnerungen 
möchte ich am liebsten
ausradieren.
Leider schrieb man zu
meiner Zeit
schon mit Kugelschreiber.


Lieblosigkeit

Wie viele Herzen sind langsam verblutet?
Sie sehnten sich ein Leben lang nach Liebe,
gaben alles dafür, ein Liebesfünkchen zu
erhaschen, und starben am Ende an Liebesentzug.

Warum fällt es uns so schwer,
Liebe zu verschenken, uns ein wenig zu öffnen?
Dafür sollte immer Zeit sein.


Was kann ein Mensch ertragen?

Du bist vom Leben hart gebeutelt worden.
Hast jede Niederlage schweigend angenommen
und aus jedem Fünkchen Hoffnung
neue Kraft geschöpft.
Und wieder drückte dich ein
Reinfall nieder, und wieder
hast du schweigend geschluckt.
Alle wissen es und alle schweigen.
Ich wünsche dir, dass für dich
ein Wunder geschieht.


Benutzen

Immer wieder machst du ihr Versprechungen
und weißt, dass du sie nie halten wirst.

Du benutzt sie einfach, als Köchin,
Wäscherin und vieles mehr.
Du betrachtest ihre Arbeit als eine
Selbstverständlichkeit.

Du lässt sie für dich arbeiten,
während du dich vergnügst,
ohne einmal ein "Dankeschön"
über die Lippen zu bringen.

Wird sie von Schmerzen geplagt,
hat sie in deinen Augen
nur schlechte Laune.

Macht sie einen Fehler,
ist das für dich ein Grund
sie anzuschreien.

Du nennst sie nicht gern
beim Namen, aber sie ist
nun mal deine Mutter.


Bunte Tücher

Es war Geburtstag!
Ihr beglücktet mich
mit vielen bunten Tüchern.
Bunte Tücher, die ich so liebe.
Sie sollen mir meine verlorene
Lebensfreude zurückbringen.
Es schaut so aus,
als würde es gelingen.


Trotzdem

Fast schon Großmutter
wäre ich manchmal so gerne
noch das Kind, das damals 
in viel zu klobigen Schuhen
die Kriegs- und Nachkriegszeit
durchschritt und trotzdem
so glücklich war.


Wünsche euch ein wunderschönes Wochenende. Herzlichst Margot

Freitag, 5. Juli 2013

Verbraucherpreise ...

Statistik in Deutschland, die man drehen und wenden kann, die man lesen kann, und zum Schluss bleibt nur Frust. Zum Beispiel, wenn ich Zahlen lese in der Statistik, die nicht mit meinem Leben übereinstimmen. Wer Interesse hat über mehr Einzelheiten, der kann dies unter diesem Link tun. Heute ziehe ich nur mal einige Verbraucherpreise heran, vom Statistischen Bundesamt in einer Pressemitteilung veröffentlicht:



Pressemitteilung Nr. 161 vom 14.05.2013:Ver­braucher­preise April 2013: + 1,2 % gegen­über April 2012

WIESBADEN – Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im April 2013 gegenüber April 2012 um 1,2 %. Die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – hat sich damit weiter abgeschwächt (März 2013: + 1,4 %). Eine niedrigere Teuerungsrate wurde zuletzt im August 2010 mit + 1,0 % ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat März 2013 sank der Verbraucherpreisindex im April 2013 um 0,5 %. 


Energie verteuerte sich insgesamt im April 2013 gegenüber April 2012 um 0,4 %. Während die Preise für Mineralölprodukte sanken, stiegen hingegen die Preise für andere Haushaltsenergieprodukte teilweise erheblich (zum Beispiel Strom: + 12,4 %). 

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im April 2013 gegenüber April 2012 für die Verbraucher spürbar, und zwar um 4,1 %. Teurer binnen Jahresfrist wurden vor allem Obst (+ 7,6 %) und Gemüse (+ 7,1 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 5,4 %). Auch bei allen anderen Nahrungsmittelklassen lagen die Preissteigerungen über der Gesamtteuerung (zum Beispiel Brot und Getreideerzeugnisse: + 2,4 %). 

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im April 2013 im Vergleich zum April 2012 um 1,5 %. Die Preise für Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter mit mittlerer Lebensdauer lagen im April 2013 um jeweils 1,8 % über dem Vorjahresniveau. Langlebige Gebrauchsgüter waren hingegen günstiger (− 0,3 %; darunter Geräte der Unterhaltungselektronik: − 6,1 %; Informationsverarbeitungsgeräte: − 6,2 %).

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen im April 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8 % (darunter Nettokaltmiete: + 1,3 %). Deutliche Preiserhöhungen gab es zum Beispiel bei Sport- und Erholungsdienstleistungen (+ 3,1 %) sowie im Bildungswesen (+ 3,4 %). Hingegen sanken neben den Preisen für Gesundheitspflege und Pauschalreisen zum Beispiel auch die Preise für Finanzdienstleistungen (− 8,4 %) und Telekommunikationsdienstleistungen (− 1,6 %). 

Und so geht es weiter und weiter, die Preisspirale geht immer weiter nach oben und die Politik schweigt, oder befasst sich nur mit der Politik anderer Länder. Die Medien zeichnen uns jeden Tag ein Schreckensbild der anderen Länder auf. Ich habe den Verdacht, wir sollen von unseren eigenen Problemen abgelenkt werden. Und ich sage noch etwas, unsere Regierung kann froh sein, dass die Mentalität des Deutschen nicht so zornig wie in anderen Ländern ist und er deshalb nicht auf die Straße geht. Eben ein "Deutscher Michel." Siehe Erklärung ...

Deutscher Michel

Ansonsten wäre diese Regierung bestimmt nicht mehr an der Macht ... sie fällt nur noch auf durch Selbstbedienungsmentalität, Worte ohne Inhalt und Zuneigung zum Lobbyismus.


Erklärung: "Deutscher Michel".

Der deutsche Michel bezeichnet einen Dummkopf, Tölpel und Fantasten. 

Und zu viele davon, ergeben eben ein sehr, sehr geduldiges Volk.



Herzlichst Margot



Donnerstag, 4. Juli 2013

Strom des Lebens ...

... aber ich stehe nicht unter Strom, weil ich wieder eine gefundene  Internet-Geschichte vom "Strom des Lebens" erzähle. Vielleicht bin ich heute auch nur auf diese Geschichte gekommen, weil es wieder in Strömen regnet ...  

Die Geschichte vom Strom des Lebens



Ein Strom floss von seinem Ursprung in fernen Gebirgen durch sehr verschiedene Landschaften und erreichte  schließlich die Sandwüste. Genauso wie er alle anderen Hindernisse überwunden hatte, versuchte der Strom nun auch, die Wüste zu durchqueren. Aber er merkte, dass - so schnell er auch in den Sand fließen mochte - seine Wasser verschwanden.


Er war jedoch überzeugt davon, dass es seine Bestimmung sei, die Wüste zu durchqueren, auch wenn es keinen Weg gab. Da hörte er, wie einen verborgene Stimme, die aus der Wüste kam, ihm zuflüsterte: "Der Wind durchquert die Wüste und der Strom kann es auch."

Der Strom wandte ein, dass er sich doch gegen den Sand werfe, aber dabei nur aufgesogen würde; der Wind aber kann fliegen, und deshalb vermag er die Wüste zu überqueren.

"Wenn du dich auf die gewohnte Weise vorantreibst, wird es dir unmöglich sein, sie zu überqueren. Du wirst entweder verschwinden, oder du wirst ein Sumpf. Du musst dem Wind erlauben, dich zu deinem Bestimmungsort hinüberzutragen."

Aber wie sollte das zugehen? "Indem du dich von ihm aufnehmen lässt."

Diese Vorstellung war für den Fluss unannehmbar. Schließlich war er noch nie zuvor aufgesogen worden. Er wollte keinesfalls seine Eigenart verlieren. Denn wenn man sich einmal verliert, wie kann man da wissen, ob man sich wiedergewinnt?

"Der Wind erfüllt seine Aufgabe", sagte der Sand. "Er nimmt das Wasser auf, trägt es über die Wüste und lässt es dann wieder fallen. Als Regen fällt es hernieder, und das Wasser wird wieder ein Fluss."

"Woher kann ich wissen, ob das wirklich wahr ist?"

"Es ist so, und wenn du es nicht glaubst, kannst du eben nur ein Sumpf werden. Und auch das würde viele Jahre dauern; und es ist bestimmt nicht dasselbe wie ein Fluss."

"Aber kann ich nicht derselbe Fluss bleiben, der ich jetzt bin?"

"In keinem Fall kannst du bleiben, was du jetzt bist", flüsterte die geheimnisvolle Stimme.

"Was wahrhaft wesentlich an dir ist, wird fortgetragen und bildet wieder einen Strom. Heute wirst du nach dem genannt, was du gerade jetzt bist, doch du weißt nicht, welcher Teil deines Selbst der Wesentliche ist."

Als der Strom dies alles hörte, stieg in seinem Innern langsam ein Widerhall auf.

Dunkel erinnerte er sich an einen Zustand, in dem der Wind ihn - oder einen Teil von ihm -? War es so? - auf seinen Schwingen getragen hatte. Er erinnerte sich auch daran, dass dieses, und nicht das jedermann Sichtbare, das Eigentliche war, was zu tun wäre - oder tat er es schon?

Und der Strom ließ seinen Dunst aufsteigen in die Arme des Windes, der ihn willkommen hieß, sachte und leicht aufwärts trug und ihn, sobald sie nach vielen, vielen Meilen den Gipfel des Gebirges erreicht hatten, wieder sanft herabfallen ließ. Und weil er voller Bedenken war, konnte der Strom nun in seinem Gemüte die Erfahrungen in allen Einzelheiten viel deutlicher festhalten und erinnern und davon berichten. Er erkannte: "Jetzt bin ich wirklich ich selbst."

Der Strom lernte. Aber die Sandwüste flüsterte: "Wir wissen, weil wir sehen, wie es sich Tag für Tag ereignet: Denn wir, die Sandwüste, sind immer dabei, das ganze Flussufer entlang bis hin zum Gebirge."

Und deshalb sagt man, dass der Weg, den der Strom des Lebens auf seiner Reise einschlagen muss, in den Sand geschrieben ist.


Jeder möge nun, für sich alleine, über den Sinn dieser Geschichte nachdenken. Für mich gibt es verschiedene Erkenntnisse ...
... aber Psst, ich erzähle es nicht, ich könnte falsch liegen. 


Mittwoch, 3. Juli 2013

Gedichte von ...




Es ist Sommer, auch wenn er verrückt spielt, aber auch Zeit Gedichte zu lesen, sie zu Hinterfragen und Vergleiche anzustellen mit dem eigenen Leben. Berühren sie mich, dann ist es für mich gute Poesie. Heute wieder eine kleine Auswahl dieser Dichterin, die das Leben nicht verschont hat. -





Ein Deal mit dem Regen

Ich würde dem Regen
alle meine Sommernächte schenken,
wo er sich nach Herzenslust
austoben könnte, 
wenn er mir dafür
ein paar Sommertage gewährte, 
an denen er sich total zurück hielte.
Ob er darauf eingeht?


Uns fehlt die Sonne

Komm Sonne,
hab dich nicht so.
Lass' dich nicht immer verhängen,
setze dich durch behaupte dich.
Du weißt doch, wie sehr wir dich lieben.
Unsere bunten Sommerblumen
werden verweht oder ertrinken.
Kannst du da einfach zuschauen?
Sonne, streng dich mal an,
und mache glückliche Menschen aus uns.




Glücksgefühl

In mir spüre ich ein
inniges Glücksgefühl,
welches ich noch nicht
wage, anzunehmen.

Wenn es sich gerade
in mir ausbreiten will,
setzte ich sofort zig
"Wenns" und "Abers" davor.

Hoffentlich schenkt mir
der Himmel die Kraft,
dieses Glücksgefühl
anzunehmen und auszuleben.


Freundschaft II

Ich glaubte dich verloren zu haben,
hatte dich schon abgeschrieben.
Wollte mich nicht mehr diesem Bangen
zwischen Hoffnung und Enttäuschung
aussetzen.
Heute standest du vor meiner Tür.
Wir waren uns so nahe,
als hätten wir uns gestern noch gesehen.




Aufgehört zu Sorgen

Ich habe aufgehört
mich zu sorgen, weil
es nichts gebracht hat.
Jetzt lebe ich unbeschwert
in den Tag hinnein,
das bekommt mir besser.
Geht es gut, bin ich dankbar.
Sind Probleme da,
muss ich sie lösen.
Scheint alles ausweglos,
bleibt mir immer noch
mein Gottvertrauen.


Kein Rückblick

Ich will nicht zurückblicken,
was einmal war.
Früher war doch meist alles besser.
Ich will nach vorne schauen.
Es gibt jeden Tag neue
gute und weniger gute Überraschungen.
Für beide brauche ich viel Kraft,
da bleibt gar keine Zeit,
dem Vergangenen nachzutrauern.




Ich trauere jetzt meiner Entscheidung auch nicht nach, diesen heutigen Blog-Eintrag zu beenden, denn ich weiß, es kommen noch viele dieser schönen poesievollen Tage zu mir.



Herzlichst Margot

Dienstag, 2. Juli 2013

Sommerpause?


Überall ist Sommerpause, zum Beispiel in der Politik und im Fernsehen. Was mich besonders beim Fernsehen interessiert und stört, warum bekommen die Zuschauer keine Sommerpause, indem sie keine Gebühren für diese Zeit zahlen müssen, da nur die "alte Kamellen" gezeigt werden? Na, ich bohre lieber nicht weiter, die Verantwortlichen werden schon eine Ausrede finden ... und so oder so, auf diesem Gebiet hat die Freiheit ihr Recht verloren und es wird eine Zwangs-Gebühr erhoben, auch für die Freiheit gibt es eben Ausnahmeregeln. 

Na gut, erzähle ich mal zwei Geschichten was Leben ist ...  

Zeisig und Nachtigall


Eines Tages fragte der Zeisig die Nachtigall: "Sage mir doch, Nachtigall, warum klagst du bald so tief und schmerzlich und im nächsten Moment jubelierst du in höchsten Tönen? Ich verstehe das nicht."
Die Nachtigall antwortete: "Ich empfinde anders als du. Ich lebe, ist das nicht Grund genug zur Klage? Ich lebe, ist das zum Jubel nicht Grund genug?"


Was das Leben ist


Eines Tages beschloss das Leben, eine Umfrage zu machen. Es wollte von allen nur eine Frage beantwortet haben: „Was ist das Leben?“
Die Kuh antwortete: „Das Leben ist grün.“
Die Eule antwortete: „Das Leben ist Nacht.“
Die Lerche antwortete: „Das Leben ist ein blauer Himmel.“
Der Schmetterling antwortete: „Das Leben ist Veränderung.“
Die Sonne antwortete: „Das Leben ist Energie.“
Das Wasser antwortete: „Das Leben ist Fließen.“
Die Steine antworteten: „Das Leben ist fest und beharrlich.“
Der Friedhofswächter antwortete: „Das Leben ist der Anfang vom Ende.“
Und so ging es immer weiter und das Leben sammelte unzählige Antworten, von denen keine der anderen glich.
Am Ende kamen alle Befragten zusammen und stellten nun dem Leben die Frage: „Was bist du nun?“
Da antwortete das Leben: „All das zusammen und noch viel mehr.“
 Von Tania Konnerth aus ihrem Buch Aus der Schatzkiste des Lebens

In der Sommerpause dürfen auch wir mal Pause machen und über das Leben nachdenken. Nur finde ich, der Sommer könnte sich endlich mal wieder von seiner schönsten Seite zeigen ... nur Pause machen ist auch nichts.



Montag, 1. Juli 2013

Alter kann auch schön sein ...

Es ist Sonntag, als ich diese Zeilen schreibe, die Sonne scheint nicht, sie lächelt nur. Und ich lächele mit, denn ich muss an mein Alter denken und an viele Zitate dazu. So manches Zitat kann man von der pessimistischen Seite sehen, aber ich suche nur die optimistischen Zitate. Sie sind kleine Bausteine, nein, sie sind, wie eine Strickleiter die einem zugeworfen wird, um sich daran festzuhalten und um zu sagen, ich lebe noch ... und das Wunderbare daran, ich finde auch das Alter schön. Trotz Wehwehchen ... und der Aussicht, keine Aussicht mehr zu haben im Leben, aber was kommt danach ... immer schön neugierig bleiben. 


Alt sein heißt für mich immer: fünfzehn Jahre älter als ich.
Bernard Mannes Baruch (1870-1965), amerik. Politiker


Ich bin so jung, und die Welt ist so alt.
Georg Büchner (1813-37), dt. Schriftsteller


Der Blick des Verstandes fängt an scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.
Platon


Je älter man wird, desto leichter verwechselt man erhöhten Blutdruck mit Leidenschaft.
Friedrich Hollaender (1896-1976), dt. Komponist


Alter spielt sich im Kopf ab, nicht auf der Geburtsurkunde.
Martina Navratilova (*1956), amerik. Tennisspielerin tschech. Herk.


Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann.
George Burns (1896-1996), amerik. Humorist u. Stückeschreiber


Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.
Albert Schweitzer


Frauen: die Geliebten der Männer in der Jugend, die Gefährtinnen auf der Höhe des Lebens, die Pflegerinnen im Alter.
Francis Bacon


Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe schützt bis zu einem gewissen Grade vor Alter.
Jeanne Moreau


Genug dieser Zitate über das "Älterwerden", na gut, noch ein Zitat:



Daß der Verstand erst mit den Jahren kommt, sieht man nicht eher ein, als bis der Verstand und die Jahre da sind.
Jean Paul


Das letzte Zitat ist auch als Trost und Mutmacher für die jüngeren Menschen gedacht.