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Sonntag, 23. Juni 2013

Die ungleichen Zwillinge ...

... ist eine Geschichte über Optimismus und Pessimismus. Und ich bin, nach dem Durchlesen dieser Geschichte, froh, dass ich mehr ein optimistischer Mensch bin, mit Sinn zur Realität. Realität kann schon Pessimismus verbreiten, nur muss man sich gleich dagegen wehren. Und ich versuche es immer mit einem optimistischen Blick auf die jeweilige Sache ... auch wenn meine Antwort, zum Ende dieser Geschichte, anders lauten würde. Jedenfalls in der heutigen Zeit, vielleicht so: "Danke, lieber Vater, wo hast Du denn diese Kostbarkeit her ... dass ist ja ein wunderbarer Dünger für meine Blumen. Ich sehe sie schon blühen und mich daran  erfreuen."

Die Geschichte von den ungleichen Zwillingen


Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren aber vollkommen verschieden.
Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: "Die Musik ist zu laut", wollte der andere die Musik noch lauter. Und der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und und pessimistisch gab.
Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.
Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.
Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.
"Warum weinst du denn?" fragte der Vater.
"Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!"
Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.
"Warum bist du denn so fröhlich?" fragte der Vater.
"Ganz einfach", antwortete dieser "weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!"
Verfasser unbekannt
Nun werdet ihr verstehen, warum ich anders geantwortet hätte als der Zwilling. Was soll ich mit einem Pony in der Stadt und noch in der 3. Etage. ;-)


Kommentare:

  1. Das ist ja eine süße Geschichte. :)
    Mit so einem Optimismus würde ich auch gerne mal durch's Leben ziehen :)

    LG
    Angela

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    1. Hallo Angela, danke für Deinen lieben Kommentar. Ich wünsche Dir, dass Du mit Optimismus durchs Leben schreiten kannst. Dazu gehört nur ein kleines Augenzwinkern und ein kleines Lächeln. Ich bekomme es schon, wenn ich erkläre wie ich an das Wort "Optimismus" denke:

      " Ob - die- Miss - muss."

      Einen schönen Sonntag und liebe Grüße. Herzlichst Margot

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  2. Wirklich beneidenswert so viel Optimismus. Davon bin ich mehr als weit entfernt, leider. Jedoch ganz so miesepetrig wie der andere Zwilling bin ich dann doch nicht. ☺

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja, auch als Optimist darf man mal traurig oder nachdenklich sein, sogar miesepetrig, man sollte nur nicht in dieser Stimmung verbleiben. :-))
      Danke für Deinen lieben Eintrag.

      Herzlichst Margot

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  3. Hallo Margot
    Optimismus und Pessimismus liegen oft nah beieinander
    Ich musste an niedergeschriebene Gedanken von einer Wanderung denken
    In diesem Jahr war ich ein kleines Teilstück auf der Via Regia unterwegs
    Es regnete ohne Unterlass der Rucksack drückte auf die Schultern und die grauen Wolken sorgten für gedrückte Stimmung.
    Doch dann kam eine Landschaft so unglaublich schön ein kleiner Bach plätscherte munter vor sich hin das Laub hatte ein weiches Bett für die Füsse bereitet und die Laune stieg direkt wieder um einen solchen schönen Fleck Erde zu entdeckten lohnten sich die Mühen
    Und auch der Regen war auf einmal nur noch Nebensache.
    Ich versuche meistens das Beste aus einer Situation zu holen mal gelingt es mal wieder nicht.
    Danke für Deine schöne Geschichte sie erinnert mich an so vieles und es war viel Schönes dabei
    :-)
    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Und ich danke Dir, liebe Tina, für diese wunderschönen Worte von Deiner Tour. So ist es, Freud und Leid liegen so dicht beieinander wie Optimismus und Pessimismus. Und es ist so, wie Du es beschreibst, man muss das Beste aus jeder Situation machen. Mit lachenden Augen kommt man besser durchs Leben.

      Liebe Grüße, Margot

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