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Sonntag, 16. November 2014

Der Geist

Heute, es ist Samstag, ich schreibe diese Geschichte auf und bin mir sicher, sie ist wahr. Nein, ich bin keine Spinnerin und möchte euch das Gruseln lehren. Zufällig bin ich an diese Geschichte gekommen und habe mich heute nach Geistergeschichten im Internet umgesehen.
Auf der Seite von www.paranormal.de/geister/theorie.htm bin ich auf einige Geschichten gestoßen, die wahr sein sollen. Daran habe ich persönlich keine Zweifel, denn ich habe auch schon Dinge erlebt, meistens im Traum, an die ich mich gut erinnern kann. Sie waren nicht schön ... doch zuerst die gelesene Geschichte.

Der Geist


Es war in einem Sommer in Italien. Ich lag gegen Abend noch am Strand, da kam plötzlich ein Mann zu mir und sagte: ,,Gehen sie fort."

Darauf ich:,,Wer sind sie denn?" Doch er sagte nur mit lauter Stimme:,,Gehen sie fort." Ich schaute kurz weg und als ich wieder hinschaute, war er verschwunden und weit und breit nicht mehr zu sehen. Verwirrt und beunruhigt von diesem Ereignis, beschloss ich in meine Unterkunft zu gehen. Am nächsten Morgen erfuhr ich etwas was mir zumindest eine gewisse Erklärung gab. Kurz nachdem ich gegangen war, wurden an diesem Strand zwei Personen ermordet. Ein Freund hatte mir einmal von einem ähnlichen Erlebnis erzählt. Als ich eine Woche später wieder Zuhause war, hatten meine Eltern alte Fotos zum anschauen herausgesucht. Zu meiner Überraschung entdeckte ich auf einem der Fotos den Mann der mir am Strand begegnet war. Es war der Bruder meiner Oma der vor fünfzehn Jahren gestorben war.

Nun meine Geschichte:

Als ich 28 Jahre alt war, hatte ich im Oktober des gleichen Jahres einen furchtbaren Traum. Mein Vater würde sterben, träumte ich, es lag sehr, sehr viel Schnee und ich sah hohe Tannen. Ich habe geweint und bin darüber aufgewacht. 
Meiner Mutsch habe ich es nicht erzählt, wollte sie nicht beunruhigen, aber einer Arbeitskollegin, die meine damalige Freundin war, habe ich es erzählt. Sie hat mich beruhigt, doch am 10. Dezember verstarb mein Vater tatsächlich an einer Lungenembolie. Und am Tag der Trauerfeier, eine Woche später, war unheimlich viel Schnee gefallen. Die Tannen und der Schnee auf dem Friedhof zeigten mir das gesehene Bild, was ich geträumt hatte. Es ist keine Geistergeschichte, sondern ein Stück aus meinem Leben. Wahrscheinlich bin ich sehr sensibel, denn ich habe noch einige Dinge erlebt, die man mir nicht glauben würde. Vielleicht ist es gut so ... 

Doch euch wünsche ich nur angenehme Träume und ein wunderschönes Wochenende.




Kommentare:

  1. Mein Vater hatte eine lebensgefährliche OP vor sich, die Nacht davor träumte meine Mutter von einer Uhr, die eine Zeit anzeigte.
    Als sie ins Krankenhaus kam, wurde meine Vater genau um diese Zeit operiert, obwohld die OP viel später angesetzt war.
    Als mein Mann noch zur See fuhr, lief nachts um drei Uhr eine Stewardesse laut schreiend durch das Schiff "Mein Vater , mein Vater!"
    Am nächsten Tag kam ein Funkspruch, dass ihr Vater nachts um drei verstorben ist.
    Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde?
    Wünsche dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße, Lore

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    1. Liebe Lore, vielen Dank für deine Zeilen, sie bestätigen mein Empfinden, es gibt sehr viel mehr zwischen Himmel und Erde, als man sich denken kann. Ich könnte auch noch mindestens 3 Erlebnisse dieser Art erzählen ...
      Wünsche dir auch einen schönen Sonntag ohne Regen. Bei uns regnet es leider.
      Liebe Grüße, Margot.

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  2. Liebe Margot,
    ich halte Dich nicht für eine Spinnerin!
    Und ich würde Dir jede Deiner Geschichten glauben, denn ich habe auch schon sehr sehr viele solcher Dinge erlebt, die mir nie jemand glauben würde!

    Solche Geschichten zu lesen oder von anderen zu hören, fasziniert mich und jagt mir ein Schauer über den Rücken. Aber sie zeigen mir vor allen Dingen, ich bin nicht allein, die solche Dinge erlebt hat.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Liebe Sonja, auch ich bin froh, dass es andere Menschen gibt, die solche Erlebnisse haben. Ich muss dir gestehen, dass es schön wäre, ich hätte keine solcher Erlebnisse, sie beunruhigen mich.

      Wünsche dir einen schönen Sonntag und sende liebe Grüße, Margot.

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