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Montag, 12. August 2013

Sprüche ...

Philosophische Sprüche die mir sehr gefallen, möchte ich heute wiedergeben. Es müssen nicht die Bekanntesten sein, nein, es wäre sogar schön, wenn sie nicht jeder auf der Zunge hätte.


Der Glaube, das, was man wünscht, zu erreichen, ist immer lustvoll.
Aristoteles

bagal_pixelio.de

Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen.
Benedictus Spinoza

Nicht an dem Großen liegt das Gute, sondern in dem Guten das Große.
Zenon

Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren, ist teuflisch.
Aurelius Augustinus

bagal_pixelio.de

Man vergisst seine Schuld, wenn man sie einem anderen gebeichtet hat, aber gewöhnlich vergisst der andre sie nicht.
Friedrich Nietzsche

Vergiss Kränkungen, doch vergiss Freundlichkeiten nie.
Konfuzius

Ich liebe die guten Taten nicht, die aus Interesse geschehen.
Voltaire


Raphaela C.Näger_pixelio.de

Der Schmerz um Liebe, wie die Liebe, bleibt unteilbar und unendlich.
Johann Wolfgang von Goethe

In der Freundschaft zählen nicht Alter, weder Rang noch Verwandtschaft und Beziehung. Wer einen Freund sucht, sucht den Charakter.
Mengtse

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Liebe ist, wenn sie dir die Krümel aus dem Bett macht.
Kurt Tucholsky




Sonntag, 11. August 2013

Noch eine Geschichte ...


... heute möchte ich noch eine Geschichte erzählen, denn irgendwie passt sie zu den anderen. Und, ich möchte mich noch nicht der Politik zuwenden, auch wenn unsere Politiker die größten Geschichten-Erzähler sind. Nur, ihre Geschichten haben für mich und dem Volk keinen Nutzen, auch wenn sie Nachdenklichkeit erzeugen. Wenn ich nämlich an Politiker denke, dann denke ich nur an Lug und Trug, da kommt kein Grusel-Märchen mit. 
Doch nun zu dieser Geschichte, die ich dem Lichtkreis.at entnommen habe ...
Ach nein, ich muss ja erst vom Mondhasen erzählen, damit ihr wisst was und wer der Mondhase ist ...

Geschichte vom Mondhasen

  • Jeder hat im Anime schon die Bedeutung Mondhase, abgeleitet von Usagi Tsukino gehört. Dahinter steht ein japanisches Märchen, das in Japan so bekannt ist wie bei uns Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Hänsel und Gretel, Frau Holle..etc., nämlich Der Hase auf dem Mond: "Vor vielen, vielen Jahren lebten ein Affe, ein Fuchs und ein kleiner Hase friedlich als Freunde zusammen. Am Tage gingen sie in die Berge und jagten und spielten und  Abends gingen sie zurück in den Wald um dort die Nacht zu verbringen. So verging die Zeit sehr lange.
  • Bis der Herr des Himmels von dieser Freundschaft hörte und es mit eigenen Augen sehen wollte. So verkleidete er sich und ging, als ein alter Wanderer getarnt, zu Ihnen. Ich bin durch Berg und Tal gewandert und jetzt müde und hungrig. Würdet Ihr mir bitte etwas zu essen geben? , fragte er, als er seinen Stab hinlegte und sich zu Ihnen setzte. Der Affe ging sofort los und suchte nach Nüssen und brachte sie ihm, der Fuchs fing einen Fisch und gab ihn ihm. Das Häschen aber war ganz verzweifelt, denn obwohl es überall gesucht hatte, hatte es nichts was es dem armen Wanderer geben konnte gefunden. Der Affe und der Fuchs lachten ihn aus: Du bist aber auch zu nix gebrauchen. Das Häschen war jetzt so verzweifelt, dass es den Affen befahl: Los, hol Holz! Und den Fuchs bat es, er möge doch nun dieses anzünden. Die beiden taten, worum das Häschen gebeten hatte. Danach sagte der Hase zum Herrn des Himmels: Iß mich! und er warf sich ins Feuer. Der Wanderer war gerührt von diesem Opfer und weinte. Dann sprach er: Jeder verdient Ruhm und Anerkennung. Es gibt weder Gewinner, noch Verlierer! Aber dieser Hase hat uns einen großen Beweis seiner Liebe gegeben! Er stellte den Körper des Hasen wieder her und nahm ihn mit zum Mond, wo er im Mondpalast begraben wurde. 
So, nun zu der anderen Geschichte ...

Die Wünsche des Bauern



Es war einmal ein armer chinesischer Reisbauer, der trotz all seinem Fleiß
in seinem Leben nicht vorwärts kam. Eines Abends begegnete ihm der Mondhase, von dem jedes Kind weiß, dass er den Menschen jeden Wunsch erfüllen kann.

"Ich bin gekommen", sagte der Mondhase, "um dir zu helfen. Ich werde dich auf den Wunschberg bringen, wo du dir aussuchen kannst, was immer du willst." Und ehe er sich versah, fand sich der Reisbauer vor einem prächtigen Tor wieder. Über dem Tor stand geschrieben: "Jeder Wunsch wird Wirklichkeit". Schön, dachte der Bauer und rieb sich die Hände. Mein armseliges Leben hat nun endlich ein Ende. Erwartungsvoll trat er durch das Tor. Ein weißhaariger, alter Mann stand am Tor und begrüßte den Bauern mit den Worten: "Was immer du dir wünschst, wird sich erfüllen. Aber zuerst musst du ja wissen, was man sich überhaupt alles wünschen kann. Daher folge mir!"

Der alte Mann führte den Bauern durch mehrere Säle, einer schöner als der andere. "Hier", sprach der Weise,"im ersten Saal siehst du das Schwert des Ruhmes. Wer sich das wünscht, wird ein gewaltiger General. Er eilt von Sieg zu Sieg und sein Name wird auch noch in den fernsten Zeiten genannt. Willst du das?" Nicht schlecht, dachte sich der Bauer, Ruhm ist eine schöne Sache und ich möchte zu gerne die Gesichter der Leute im Dorf sehen, wenn ich General werden würde. Aber ich will es mir noch einmal überlegen. Also sagte er: "Gehen wir erst einmal weiter." "Gut, gehen wir weiter!" sagte der Weise lächelnd.

Im zweiten Saal zeigte er dem Bauern das Buch der Weisheit. "Wer sich dieses wünscht, dem werden alle Geheimnisse des Himmels und der Erde offenbart." Der Bauer meinte: "Ich habe mir schon immer gewünscht, viel zu wissen. Das wäre vielleicht das Rechte. Aber ich will es mir noch einmal überlegen."

Im dritten Saal befand sich ein Kästchen aus purem Gold. "Das ist die Truhe des Reichtums. Wer sich die wünscht, dem fliegt das Gold zu, ob er nun arbeitet oder nicht." "Ha!" lachte der Bauer, "Das wird das Richtige sein. Wer reich ist, der ist der glücklichste Mensch der Welt. Aber Moment! Glück und Reichtum sind ja zwei verschiedene Dinge. Ich weiß nicht recht. Gehen wir noch weiter."
Und so ging der Bauer von Saal zu Saal, ohne sich für etwas zu entscheiden. Als sie den letzten Saal gesehen hatten, sagte der alte Mann zum Bauern: "Nun wähle. Was immer du dir wünschst, wird erfüllt werden!" "Du musst mir noch ein wenig Zeit lassen!" sagte der Bauer "Ich muss mir die Sache noch etwas überlegen. In diesem Augenblick aber ging das Tor hinter ihm zu und der Weise war verschwunden. Der Bauer fand sich zu Hause wieder. Der Mondhase saß wieder vor ihm und sprach: "Armer Bauer, wie du, sind die meisten Menschen.Sie wissen nicht, was sie sich wünschen sollen. Sie wünschen sich alles und bekommen nichts. Was immer sich einer wünscht, das schenken ihm die Götter - aber der Mensch muss wissen, was er will ...





Samstag, 10. August 2013

Die wichtigen Dinge im Leben ...

Lebende Steine-Kunstnet.org

... über diese Worte sollte man wirklich nachdenken. Ich habe darüber nachgedacht, als ich diese Geschichte las. Was mir dabei aufgefallen ist, ich habe sehr vieles als wichtig eingeordnet und auch in der richtigen Reihenfolge. Also die großen Steine zuerst gesetzt, und es drehte sich fast alles um die Familie. Vielleicht habe ich nicht alles als das Wichtigste angesehen, aber es war für mich wirklich das Wichtigste ... jedenfalls im Nachhinein. Die Kieselsteinchen und der Sand drum herum haben mein Leben zusätzlich bereichert und ausgefüllt.


Dabei denke ich jetzt an ein Zitat von Georg Clooney, er sagte:

„Mein Vater gab mir den besten Rat meines Lebens. Er sagte: „Was du auch tust, auf keinen Fall darfst du mit 65 aufwachen und darüber nachdenken, was du versäumt hast.“


Und ich bin aufgewacht und habe das Gefühl, ich habe nichts versäumt, auch wenn ich vieles nicht durchführen konnte ...


Was sind die wichtigen Dinge in deinem Leben


Eines Tages hält ein Zeitmanagementexperte einen Vortrag vor einer Gruppe Studenten, die Wirtschaft studieren. Er möchte ihnen einen wichtigen Punkt vermitteln mit Hilfe einer Vorstellung, die sie nicht vergessen sollen. Als er vor der Gruppe dieser qualifizierten angehenden Wirtschaftsbosse steht, sagt er: „Okay, Zeit für ein Rätsel“.


Er nimmt einen leeren 5-Liter Wasserkrug mit einer sehr großen Öffnung und stellt ihn auf den Tisch vor sich. Dann legt er ca. zwölf faustgroße Steine vorsichtig einzeln in den Wasserkrug. Als er den Wasserkrug mit den Steinen bis oben gefüllt hat und kein Platz mehr für einen weiteren Stein ist, fragt er, ob der Krug jetzt voll ist. Alle sagen: „Ja“. Er fragt: „Wirklich?“ Er greift unter den Tisch und holt einen Eimer mit Kieselsteinen hervor. Einige hiervon kippt er in den Wasserkrug und schüttelt diesen, sodass sich die Kieselsteine in die Lücken zwischen den großen Steinen setzen.

Er fragt die Gruppe erneut: „Ist der Krug nun voll?“ Jetzt hat die Klasse ihn verstanden und einer antwortet: „Wahrscheinlich nicht!“ „Gut!“ antwortet er. Er greift wieder unter den Tisch und bringt einen Eimer voller Sand hervor. Er schüttet den Sand in den Krug und wiederum sucht sich der Sand den Weg in die Lücken zwischen den großen Steinen und den Kieselsteinen. Anschließend fragt er: „Ist der Krug jetzt voll?“ „Nein!“ ruft die Klasse. Nochmals sagt er: „Gut!“
Dann nimmt er einen mit Wasser gefüllten Krug und gießt das Wasser in den anderen Krug bis zum Rand. Nun schaut er die Klasse an und fragt sie: „Was ist der Sinn meiner Vorstellung?“ Ein Angeber hebt seine Hand
und sagt: „Es bedeutet, dass egal wie voll auch dein Terminkalender ist, wenn du es wirklich versuchst, kannst du noch einen Termin dazwischen schieben“. „Nein“, antwortet der Dozent, „das ist nicht der Punkt. Die Moral dieser Vorstellung ist: Wenn du nicht zuerst mit den großen Steinen den Krug füllst, kannst du sie später nicht mehr hineinsetzen. Was sind die großen Steine in eurem Leben? Eure Kinder, Personen, die ihr liebt, eure Ausbildung, eure Träume, würdige Anlässe, Lehren und Führen von anderen, Dinge zu tun, die ihr liebt, Zeit für euch selbst, eure Gesundheit, eure Lebenspartner? Denkt immer daran, die großen Steine ZUERST in euer Leben zu bringen, sonst bekommt ihr sie nicht alle unter. Wenn ihr zuerst mit den unwichtigen Dingen beginnt, dann füllt ihr euer Leben mit kleinen Dingen voll und beschäftigt euch mit Sachen, die keinen Wert haben und ihr werdet nie die wertvolle Zeit für große und wichtige Dinge haben.“
Heute Abend oder morgen Früh, wenn du über diese kleine Geschichte nachdenkst, stelle dir folgende Frage: Was sind die großen Steine in deinem Leben? Wenn du sie kennst, dann fülle deinen Wasserkrug zuerst damit.


Freitag, 9. August 2013

Als Freude aus der Tasche ...


... empfinde ich diese erste Geschichte mit den Bohnen und, ich überlege mir, ob ich sie für mich anwenden kann. Am Abend mit dieser Methode schöne Momente noch einmal nachzuempfinden. 

Die zweite Geschichte erinnert mich an das Leben und an Menschen die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind.  Und, im übertragenen Sinn, an das Sprichwort: Der Ton macht die Musik. 

Der Graf und seine Bohnen


Dieser Graf wurde sehr sehr alt, weil er ein Lebensgenießer par excellence war. Er verließ niemals das Haus, ohne eine Hand voll Bohnen einzustecken. Er tat dies, um die schönen Momentedes Tages bewusst wahrzunehmen und sie besser zählen zu können. Für jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – zum Beispiel: einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen einer Frau, ein Glas guten Weines – für alles, was die Sinne erfreut, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackettasche wandern. Abends saß er zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Er zelebrierte diese Minuten. So führte er sich vor Augen, wie viel Schönes ihm an diesem Tag widerfahren war und freute sich. Sogar wenn er bloß eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – es hatte sich zu leben gelohnt.

(Unbekannt)


Verlorene Zähne


Ein Sultan hatte geträumt, er verliere alle Zähne. Gleich nach dem Erwachen fragte er einen Traumdeuter nach dem Sinn des Traumes. "Ach, welch ein Unglück, Herr!" rief dieser aus. "Jeder verlorene Zahn bedeutet den Verlust eines Deiner Angehörigen!" - "Was, du frecher Kerl", schrie ihn der Sultan wütend an, "was wagst du mir zu sagen? Fort mit Dir!" Und er
gab den Befehl: "50 Stockschläge für diesen Unverschämten!"


Ein anderer Traumdeuter wurde gerufen und vor den Sultan geführt. Als er den Traum erfahren hatte, rief er: "Welch ein Glück! Welch ein großes Glück! Unser Herr wird alle die Seinen überleben!" Da heiterte sich des Sultans Gesicht auf, und er sagte: "Ich danke Dir, mein Freund. Gehe sogleich mit meinem Schatzmeister und lasse Dir von ihm 50 Goldstücke geben."

Auf dem Weg sagte der Schatzmeister zu ihm: "Du hast den Traum des Sultans doch nicht anders gedeutet als der erste Traumdeuter!" Mit schlauem Lächeln erwiderte der kluge Mann: "Merke Dir, man kann vieles sagen; es kommt nur darauf an, wie man es sagt!"


Diese letzte Geschichte kommt meiner Einstellung zu den Menschen sehr nahe. Durch Freundlichkeit kann man einigermaßen gut durchs Leben kommen.



Ein herzliches Willkommen geht an dich Irmi, es freut mich, dass du meine "Verfolgung" aufgenommen hast. Es wäre schön, wenn ich dir noch etwas Neues bieten könnte.

Donnerstag, 8. August 2013

Wie komme ich auf Ananas ...

 ... vielleicht, weil Ananas gut gegen Übersäuerung ist, und ich bin, wenn ich manchmal über Fehlurteile bei Gericht oder Politik lese, wirklich sauer. So lese ich über diese Frucht, unter anderem, bei http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ananas-pi.html 

Ideal bei Übersäuerung


"Ananas ist eine Frucht, die unseren Stoffwechsel ideal bei der Entsäuerung unterstützen kann. Ananas wirkt aufgrund ihrer Mineralstoffe stark basisch und hilft daher den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren.

Wer übersäuert ist, ist auch psychisch "sauer" und reagiert häufig aggressiv oder gereizt. Ananas hilft uns dabei, auch in Stresssituationen gelassen zu reagieren. Die exotische Frucht ist ein wahrer Stimmungsaufheller. Neben ihren basischen Eigenschaften enthält sie Stoffe, die unsere Stimmung positiv beeinflussen können."

Und ich möchte nicht nur meine Stimmung mit Worten geistig aufhellen, auch mit einigen Dekorations-Ideen. Hier sind auch einige Vorschläge für euch, die ich dem Buch "Garnieren und Verzieren" entnommen habe.




Und für uns Frauen gibt es noch einen Grund, sich etwas näher mit der Ananas zu beschäftigen, so habe ich weitergelesen:

Schönheit mit Ananas


"Ananas ist nicht nur gesund, sie wirkt auch äußerlich für die Schönheit. Wenn wir frischen Ananassaft eine Weile auf die Haut einwirken lassen, können Sonnen- und Altersflecken aufgehellt und, wenn wir Glück haben, sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden. In einigen Kosmetika sind Ananasenzyme enthalten, die abgestorbene Hautzellen auflösen und die Haut jung und frisch aussehen lassen.

Bei trockener Haut und Falten kann eine Gesichtsmaske aus Ananas-Fruchtfleisch, die zwanzig Minuten einwirken soll und mit kaltem Wasser abgespült wird, sehr unterstützend wirken. Sie spendet der Haut Feuchtigkeit, löst abgestorbene Hautzellen und hilft so die Zellen zu erneuern. Ananas unterstützt ein junges Aussehen bis ins hohe Alter."

Na dann ... 


Mittwoch, 7. August 2013

Ein gutes Urteil ...

Gestern habe ich über ein Jux-Urteil eines Gerichts geschrieben, heute möchte ich ein Urteil vom Oberlandesgericht Nürnberg, veröffentlicht bei "Spiegel-Online", hier wiedergeben. Über dieses Urteil bin ich erfreut, auch wenn dieses Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. Denn ich finde es furchtbar, wenn ein normaler Mensch der aber nicht mit dem Strom schwimmt, in die Psychiatrie eingeschlossen wird, nur weil er manchen Menschen unbequem ist. 
Aus dem Gefängnis kann man noch frei kommen, in der Psychiatrie ist man lebendig begraben. Doch nun zu diesem Artikel: 



Sieben Jahre lang kämpfte Gustl Mollath für seine Freilassung aus der Psychiatrie. Jetzt hat das Oberlandesgericht Nürnberg die Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet - und Mollaths sofortige Entlassung.

München - Die Unterstützer von Gustl Mollath dürfen jubeln: Der 56-Jährige kommt unverzüglich aus der Psychiatrie frei - das hat das Oberlandesgericht Nürnberg (OLG) entschieden. Das OLG ordnete die Wiederaufnahme des Strafverfahrens in dem umstrittenen Fall an und hob damit eine Entscheidung des Landgerichts Regensburg auf.

Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch Mollaths Verteidiger Gerd Strate hatten Wiederaufnahmeanträge gestellt. Das Landgericht Regensburg hatte diese Anträge jedoch am 24. Juli abgelehnt. Strate und die Staatsanwaltschaft legten Beschwerde beim OLG Nürnberg ein - mit Erfolg, wie sich nun zeigt.
Mollath war 2006 wegen vermuteter Gemeingefährlichkeit in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil er - so das damalige Urteil - seine Frau geschlagen und die Reifen Dutzender Autos zerstochen habe. Mollath und seine Unterstützer glauben, er sei Opfer eines Komplotts seiner früheren Ehefrau und der Justiz, weil er Schwarzgeldgeschäfte seiner Frau bei der HypoVereinsbank aufgedeckt habe.
Ein entscheidender Punkt in den Wiederaufnahmeanträgen war ein ärztliches Attest, mit dem Mollaths inzwischen von ihm geschiedene Frau Misshandlungen durch ihren Mann nachweisen wollte. Das Attest stammte nicht von der Ärztin, deren Name auf Briefkopf und Stempel zu lesen war, sondern von einem ebenfalls approbierten Arzt, der "i.V." (in Vertretung) unterschrieben hatte. Im Gegensatz zum Landgericht Regensburg hält das OLG Nürnberg diese Urkunde im juristischen Sinne für "unecht". Damit liegt nach Paragraf 359 Nr. 1 der Strafprozessordnung (StPO) ein zulässiger Wiederaufnahmegrund vor, so das OLG (die Mitteilung des OLG Nürnberg lesen Sie hier).
Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung. Ihr Ziel, den Fall neu aufzurollen, sei erreicht. "Die Justiz hat nun Gelegenheit, in einem weiteren öffentlichen Verfahren zu klären, ob Herr Mollath zu Recht untergebracht ist oder nicht - und damit auch die Zweifel, die viele Menschen an dieser Entscheidung haben", sagte Merk.
In der Causa Mollath war die Ministerin selbst stark unter Druck geraten. Im Abschlussbericht für den Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags erhob die Opposition schwere Vorwürfe. Die Regierungsfraktionen hingegen konnten kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Fehlverhalten von staatlicher Seite erkennen.
hut/wit/AFP/dpa

Jetzt kommt wieder mein Lieblingsspruch zur Anwendung: 
"Ein Schelm, der Böses dabei denkt."

Wer die Chronologie im Fall Mollath verfolgen möchte, dann seid ihr hier richtig. 

(Zeitstrahl öffnen)


Dienstag, 6. August 2013

Bienen brauchen keine Toilette ...

Und heute wieder ein heiteres  Gerichtsurteil um nicht zu vergessen, auch bei Gericht kann es lustig zugehen.  Wenn auch zum Nachteil der Klagenden ... 

Bienen brauchen keine Toilette ...

... dies fand ein Gericht heraus und diese Entscheidung wurde zu einem kuriosen Gerichtsurteil.


Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt brauchen Bienen kein Klo bzw. ist im vorliegenden Fall eine Toilette nicht für die Haltung von Bienen erforderlich. Die Klage eines Imkervereins auf Genehmigung einer Toilette wurde abgewiesen.
Der Verein wollte an seinem Bienenhaus eine Toilettenanlage für die Imker und die Besucher errichten. Der Antrag an die Baubehörde wurde jedoch abgelehnt. In ihrem Urteil führten die Richter aus, dass eine Toilettenanlage für die Bienenhaltung nicht erforderlich sei.

Die Vereinsmitglieder wären auch nur wenige Stunden an einzelnen Wochentagen im Bienenhaus tätig - hierfür sei eine Toilettenanlage ebenfalls nicht notwendig. Ausserdem würde die Toilette die Belange des Naturschutzes beeinträchtigen. Das Bienenhaus liege in einem ökologisch sensiblen Waldsaumbiotop, das allein schon durch die notwendige Entleerung der Fäkaliengrube mittels größerer Fahrzeuge gestört werde.

Fazit: Die Imker müssen bei der Arbeit auf ihre großen und kleine "Geschäfte" verzichten.

Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom 16. November 2006 – 4 K 1291/06.NW 
http://www.finanztip.de/recht/




Dann wäre dieser Arbeitsplatz bestimmt nichts für mich ... denn ich kann nicht einmal im Wald ... 



Montag, 5. August 2013

Wissenswertes ...

... über die Wechselwirkung, Lebensmittel und Medikamente, möchte ich heute einen Artikel dazu, hier weitergeben. Der Mensch glaubt ja, so wird es immer gepredigt, Obst essen ist gesund. In der Regel stimmt es auch, aber nimmt man gleichzeitig Medikamente ein, dann kann es eben zu diesen Wechselwirkungen kommen. 
Zum Glück nehme ich so gut wie nie Medikamente ein, doch kann ich mit gutem Gewissen noch Obst oder irgendein Lebensmittel empfehlen? 

Doch bildet euch selbst eine Meinung und lest diesen Artikel durch. Gefunden bei "Fokus-Online". Wer davon betroffen ist, Medikamente einzunehmen, sollte seinen Arzt genauer dazu befragen:

Einen guten Artikel dazu findet ihr auch unter:


Wechselwirkungen
Vorsicht vor Grapefruit!

Medikamente und Lebensmittel vertragen sich nicht immer: Forscher haben herausgefunden, dass Grapefruitsaft die Wirkung von über 25 Arzneimitteln beeinflusst.
Wechselwirkung mit anderen Medikamenten – theoretisch müssten unter dieser Rubrik des Beipackzettels von Arzneien künftig auch Lebensmittel wie Müsli, Grapefruitsaft oder Lakritze stehen. Forscher kommen dem Zusammenspiel von Nahrung und Medikamenten immer mehr auf die Spur. Besonders brisant: Pampelmusensaft. Der saure Vitamin-C-Lieferant kann in Kombination mit Arzneimitteln lebensbedrohliche Symptome auslösen. Auch Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Kost, gemeinhin grundlegend für eine „gesunde“ Ernährung, können in Kombination mit Arzneimitteln krank machen.



Tipps für die Medikamenteneinnahme:


•Antibiotika nicht mit Mineralwasser oder kalkreichem („harten“) Leitungswasser einnehmen. Kalzium und der Antiobiotika-Wirkstoff verklumpen im Darm. So verliert das Arzneimittel seine Wirksamkeit. Ebenfalls tabu:Milchprodukte.

•Gyrasehemmer, eine spezielle Antibiotika-Klasse, verstärken die Wirkung von Koffein. Wer diese Medikamente mit Tee, Kaffee oder Cola einnimmt, muss mit Schlaflosigkeit, Unruhe und starkem Herzklopfen rechnen.

• Vorsicht vor Grapefruitsaft: In Kombination mit Heuschnupf-Präparaten kann der Saft der Pampelmuse lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen hervorrufen. Wer mit dem sauren Getränk Tabletten gegen Kopfschmerzen herunterspült, muss mit Herzrasen rechnen. Gemeinsam mit Schlafmitteln erzeugt Grapefruitsaft Symptome, die einem Vollrausch ähneln. Die Pampelmuse verstärkt auch Arzneimittelwirkungen, etwa die von Mitteln gegen hohen Blutdruck und blutfettsenkenden Präparaten.

• Viele Schmerztabletten verlieren ihre Wirksamkeit durch Müsli, Vollkornbrot, Rohkost und andere stark ballaststoffreiche Nahrungsmittel.

•Lakritze in Kombination mit der Anti-Baby-Pille steigert den Blutdruck und kann zu Ödemen und Kaliummangel führen.

•Tomatensaft  verstärkt die blutverdünnende Wirkung von Aspirin.

•Immunsuppressiva, also Medikamente, die zum Beispiel nach einer Organtransplantation das Immunsystem in Schach halten, verlieren durch Wein ihre Wirkung.


Quelle: Ärztliche Praxis



Ich hoffe, dass ihr alle gut auf euch aufpasst, egal ob mit oder ohne Medikamente und wünsche euch eine gesunde, schöne Woche.


Sonntag, 4. August 2013

Phrasen Teil 2 ...

... Teil 1 hatte ich mit Redewendungen, Sprichwörter betitelt. Nun möchte ich Abwechslung haben , wenn es auch nur die Überschrift betrifft. :-) 
Nein, so kann man es auch nicht sagen, es sind neue Redewendungen. Und ich fange gleich an, mit ...


Jemanden zur Weißglut bringen

Jemanden sehr aufregen; jemanden sehr wütend machen

Weißglut bedeutet, dass ein Körper sehr heiß ist. Weißglut wird bei Metallen zum Beispiel erst bei 7000°c erreicht.

Bei jemandem unten durch sein

Jemandes Zuneigung oder Wohlwollen verloren haben; von jemandem nicht mehr respektiert werden; sein Ansehen bei jemandem verloren haben.

In Verschiss geraten

Seinen guten Ruf verlieren; in Ungnade fallen; sich bei jemandem unbeliebt machen.


Von dem nimmt kein Hund ein Stück Brot

So spricht man von jemandem, der sehr unbeliebt ist, der von anderen verachtet und gemieden wird.

Jemandes Mund steht nicht still

Jemand spricht fortlaufend; jemand hört nicht auf zu sprechen; jemand hat unaufhörlich etwas zu erzählen.

Mit Engelszungen reden

Jemanden zu überzeugen versuchen; mit größter Beredsamkeit sprechen; so eindringlich wie möglich sprechen.


Jemanden um den Finger wickeln

Jemanden liebevoll dazu bringen zu tun, was man möchte; jemanden leicht beeinflussen können; jemanden lenken können; jemanden verführen; sich jemanden gefügig machen. 

Ein räudiges Schaf steckt die ganze Herde an.

Jemand mit schlechtem Einfluss verdirbt seine gesamte Umgebung.

Auf dem Altar der Freundschaft opfern

Etwas für die Freundschaft preisgeben.


So, damit möchte ich für heute meine Schreiberei beenden, ohne etwas auf dem Altar der Freundschaft preiszugeben. Doch die Webadresse, wo ich diese Phrasen gefunden habe, gebe ich wieder gerne preis. Ich möchte mich ja nicht mit fremden Federn schmücken. :-) http://www.phraseo.de


Samstag, 3. August 2013

Schnarchen führt zur Kündigung ...

... eines anderen Mieters, wegen Eigenbedarf des Vermieters, weil er selbst schnarcht. In der Sommerzeit möchte man nicht alles so ernsthaft sehen, da kommen mir solche kuriosen Gerichtsurteile schon recht. Trotzdem wundert es mich, was alles in Deutschland möglich ist.
Ob es sowas auch in anderen Ländern gibt, weiß ich nicht ... hoffentlich nicht. 

Lustige Gerichtsurteile

Kündigung wegen schlafloser Nächte


Weil der Vermieter ein starker Schnarcher ist, musste ein Mieter aus Remagen seine Wohnung räumen. Der Vermieter habe die im gleichen Haus gelegene Zwei-Zimmerwohnung des Mieters wegen Eigenbedarfs gekündigt und dies damit begründet, dass er seit eineinhalb Jahren unter chronischem Schnarchen leide und seine Ehefrau daher ein eigenes Schlafzimmer brauche.
Das Amtsgericht Sinzig und das Landgericht Koblenz gaben dem Vermieter und seiner Eigenbedarfsklage recht: Es sei nachvollziehbar und vernünftig, dass der Vermieter einen weiteren Raum zur Eigennutzung wünscht, in dem seine Frau getrennt von ihm schlafen kann.


Die Ehefrau habe überzeugend erklärt, dass sie auf Grund des Schnarchens nicht mehr im gemeinschaftlichen Schlafzimmer schlafen könne, sondern die Nächte auf der Couch im Wohnzimmer verbringe. Deshalb leide sie an erheblichem Schlafmangel, der bereits zu gesundheitlichen Schwierigkeiten geführt habe.
Das Argument des Mieters, der Vermieter hätte schon bei Abschluss des Mietvertrages vor drei Jahren von seinen Schnarch-Problemen wissen müssen, habe das Gericht hingegen nicht überzeugt. "Das Gericht erklärte, dass bei Abschluss des Mietvertrages der Vermieter offensichtlich noch die Hoffnung hatte, seine Probleme durch ärztliche Hilfe lösen zu können." Dies sei durch ärztliche Atteste belegt.

Aktenzeichen: Amtsgericht Sinzig und Landgericht Koblenz 14 S 216/98.


Freitag, 2. August 2013

Redewendungen, Sprichwörter ...

... und ihre Bedeutung im täglichen Leben: Auf dieses Thema bin ich heute gekommen, weil ich so manches näher wissen wollte. Ich habe heute eine Redewendung gebraucht, ohne genaue Kenntnis der Aussage. Nun wollte ich diese und andere Redewendungen  hinterfragen, ob sie richtig in ihrer Anwendung sind. 
Um diese Seite nicht ganz öde wirken zu lassen, setze ich einige Fotos dazwischen.




Kein Wässerchen trüben können
Unschuldig tun, obwohl man es nicht ist; harmlos erscheinen.

Eine weiße Weste haben
Unschuldig sein.

Weiß wie eine Wand sein
Auffällig blass sein; eine ungesund wirkende Gesichtsfarbe haben.


Grün vor Neid werden
Plötzlich sehr neidisch werden. 
Wer grün oder auch gelb vor Neid wird, der wird so neidisch, dass das Gefühl eine körperliche Reaktion auslöst, die die Gesichtsfarbe verändert. ›Gelb‹ bzw. ›grün‹ ist dabei nicht wörtlich zu nehmen, sondern unterstreicht nur die Heftigkeit des Gefühls.

Seine Nase in alle Töpfe stecken
Neugierig sein; sich in die privaten Angelegenheiten anderer einmischen.

Wie ein Blinder von der Farbe reden
Ohne Sachkenntnis urteilen. Seine Meinung zu einem Thema äußern, das man nicht kennt.


Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.
Die Charaktereigenschaften Dummheit und Stolz sind meist gemeinsam anzutreffen.

Stolz wie ein Pfau
Wer stolz wie ein Pfau ist, wirkt sehr selbstbewusst und stolz.

Krokodilstränen weinen
Tränen vergießen und damit Gefühle vorspielen; Gefühle heucheln.
Krokodile können zwar tatsächlich weinen, d. h. ihre Augen sondern ein Sekret ab, das an Tränen erinnert. Dieses wirkt antibakteriell und soll das Auge des Reptils schützen, hat also keine seelische Ursache.


Einen Pferdefuß haben
Einen verborgenen Nachteil haben. Nach altem Volksglauben trat der Teufel unter anderen mit einem Pferdefuß auf, wie Literaturbelegen zu entnehmen ist.

Sich mit fremden Federn schmücken
Verdienste anderer als die eigenen ausgeben.

Ein falsches Spiel spielen
Jemanden täuschen; jemanden belügen; jemanden betrügen; intrigieren.

Das Blaue vom Himmel lügen
Offensichtlich lügen; beim Lügen so sehr übertreiben, dass es leicht durchschaut werden kann.

So, glaubt mir, ich habe nicht das Blaue vom Himmel gelogen als ich diese
Seite gestaltet habe. Die Redewendungen habe ich bei  http://www.phraseo.de  
gefunden. 
Die Fotos sind von meiner "Wenigkeit" aufgenommen worden.

Donnerstag, 1. August 2013

Steinmännchen ...


... über diesen Anblick auf Fotos und Natur hatte ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Nun aber verfolge ich einen sehr interessanten Blog über den "Jacobsweg", dessen Berichte ihr auch nachlesen könnt. Die Fotos, sie stammen auch von Martina Adrian, sie ist diesen Weg gegangen. 
Hier habe ich wieder zwei wunderschöne Fotos mit diesen Steinmännchen gesehen und wollte mehr über dessen Bedeutung wissen. Ihr dürft sie auch betrachten, denn ich habe sie mir ausgeliehen die Fotos und hoffe, dass ich keine Urheberrechtsverletzung begangen habe. 
Nun also über die Bedeutung der Steinmännchen, hier habe ich einen interessanten Artikel gefunden und möchte ihn mit euch teilen. Gefunden bei: http://www.steine-und-minerale.de/

Welche Bedeutung haben aufeinander gestapelte Steine?

Man trifft sie im hohen Norden Grönlands, Islands, Norwegen und Schwedens ebenso wie in Spanien, auf Hawaii, in Deutschland, Österreich und in vielen anderen Ländern.

Doch was verbirgt sich hinter diesen Steintürmchen? Die offizielle Bezeichnung für die gestapelten Steine lautet im deutschsprachigen Raum Steinmännchen.


Steinmännchen wachsen, indem Menschen immer wieder Steine haufenförmig aufeinander legen. Dabei nehmen die Figuren die verschiedensten Formen an; die meisten haben die Gestalt von Säulen oder sind spitz nach oben zulaufend.

Der Grund, weshalb Menschen in zahlreichen Ländern Steine stapeln, ist vor allem kulturell und religiös motiviert.

Einige Steinmännchen erfüllen die Funktion einer Wegmarkierung oder den eines Grenzpunktes, bspw. an Grundstücken. In Skandinavien sind Steinmännchen verbunden mit dem Volksglauben an boshafte Trolle. Steinmännchen sollen hier Wanderer vor ihnen schützen; deshalb legen viele einen weiteren Stein auf bereits existierende Steinmännchen. 

Aber nicht nur zu Land, auch im Wasser stehen Steinmännchen. Dort zeigen sie insbesondere Stellen in Flüssen an, die im Vergleich zum übrigen fließenden Gewässer flach sind und auf eventuelle Gefahren hinweisen. 

Sehr dekorativ sind Steinmännchen im Tibet. Geschmückt mit Fahnen, Tierskeletten und bunten Farben, sollen entweder gute Geister gewürdigt werden und bösen Geistern wird auf diese Weise gezeigt, dass sie unerwünscht sind. 

So vielfältig, wie die Motivation hinter dem Brauch, Steinmännchen zu errichten, selbst ist, sind auch die dafür verwendeten Steine. Genutzt werden Steine, die vor Ort zu finden sind, wie bspw. Basalt, Granit, Gneis, Sand- oder Kalkstein.

Vielleicht hat euch dieser Artikel auch interessiert, ich würde mich freuen. Und, bezogen auf den Jacobsweg, wird noch erzählt:

"Pilger/Touristen glauben an die magischen Kräfte, dieser ursprünglich als Wegmarkierung hinterlassenen Steinmännchen und daran, gewiss an diesen Ort zurückzukehren, an dem sie eines errichtet haben."



Herzlichst Margot