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Freitag, 3. Mai 2013

Arme Leute?

... sagt man oft zu Menschen deren Wohlstand, materiell gesehen, Fragen aufwirft. Wir können es, wie es eine kleine Geschichte aufzeigt, auch anders sehen. Über unsere Politik, Wohlstand, Armut möchte ich heute nicht schreiben, doch diese kleine Geschichte möchte ich mit Euch teilen. Sie ist aus Österreich, jedenfalls habe ich sie dort unter www.lichtkreis.at gefunden:

Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: "Wie war dieser Ausflug?"
"Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont."
Der Vater war sprachlos.
Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind."

Und auch die folgende Geschichte ist es wert gelesen zu werden, um sich selbst zu hinterfragen:



Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre Sokrates, das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" - unterbrach ihn der Weise, "Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
Drei Siebe?", frage der andere voller Verwunderung.
"Ja guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen und..."
" So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?" 
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm...", unterbracht ihn der Weise, "So lass uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also" sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

Eine schöne Erzählung finde ich ...



Kommentare:

  1. Dein Blog bereitet mir große Freude, vielen Dank dafür. Wünsche dir einen wunderschönen Freitag, herzliche Grüße Babs

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    1. Und ich danke Dir für Deine freundlichen Worte, liebe Babs. "Das Leben ist bunt", so soll auch mein Tagebuch sein und meine Gedanken widerspiegeln. Wünsche Dir auch einen schönen Freitag.

      Liebe Grüße, Margot

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