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Dienstag, 22. April 2014

Der letzte Osterfeiertag ...

... ist nun vorbei. Ich habe ihn ruhig und gelassen verbracht, denn ich habe gelesen. Es gibt so schöne Geschichten im Internet zu finden, die viel Wahrheit beinhalten. Sehr gerne lese ich die Sachen von Ruth-Ursula-Westerop, die leider, ich habe es schon mehrmals erwähnt, im Jahr 2010 verstorben ist. Sie gab über sich eine Kurz-Biografie ab, wo mich das Wort Ostpreußen sehr interessierte. In  Ostpreußen / Tilsit wurde auch ich geboren. 

Sie schrieb also über sich:

In Berlin geboren - in Ostpreussen aufgewachsen - angefangenes Musikstudium in Wien - Kriegszeiten - Todesangst in Luftschutzkellern - Flucht - Frostbeulen - Nachkriegszeiten - Trümmerfrau - Hunger bis unter die Arme - Flüchtlingsdasein - und ein Durchwurschteln bis zu den fünfziger Jahren.

Nun, die Geschichte die mir sehr gefallen hat.

Tiere sind grundehrlich
Eine kurze, nachdenkliche Geschichte, oder sagen wir: Betrachtung

Wir Menschen verstehen die Sprache der Tiere genauso wenig, wie die Gebärdensprache der Taubstummen, die man auch erst erlernen muss, um zu begreifen, was die ganzen Hand- und Fingerbewegungen überhaupt bedeuten. 

Wenn Tiere nun auch nicht Worte formen können, so wie wir, so bedeutet das aber noch lange nicht, dass sie uns nichts zu sagen hätten.

Für das Erlernen der Taubstummensprache gibt es Schulen, in denen man die Zeichen und Gebärden erlernen kann. Doch für die Sprache der Tiere, da gibt es, soweit ich weiß, auch heute noch keine Schule.

Es wird vermutlich dafür auch nie eine Schule geben, denn da müsste es dann auch Tausende von Unterrichtsfächer geben, da jedes Tiervolk auch seine eigene Sprache hat. Die Wölfe sprechen also ganz anders als die Felinos, wie man das Volk der Katzentiere nennt und Vögel werden sich vermutlich auch nicht mit Schmetterlingen verständigen können. Es ist ja auch bei den Menschen so, dass jedes Volk eine andere Sprache spricht. Also sind wir darauf angewiesen, uns ganz alleine über die Sprache der Tiere zu unterrichten. Und das geht eigentlich nur dann, wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt.

Natürlich weiß inzwischen jeder, dass es Ausdruck der Freude ist, wenn ein Hund mit dem Schweif wedelt und eine Katze besonders guter Laune ist, wenn sie mit erhobenem Schwanz durch die Gegend läuft. Wenn aber eine Katze mit dem Schwanz wedelt, dann hat das mit Freude gar nichts zu tun, denn da befindet sie sich nicht gerade in bester Laune. Zurückgelegte oder flachgemachte Ohren haben allerdings sowohl beim Hund als auch bei Katze, ja sogar beim Pferd die gleiche Bedeutung. Nämlich, dass man besser auf Distanz gehen sollte, denn es könnte da ganz plötzlich zu einem Wutanfall kommen. Wenn wir nun das, was uns das Tier zu verstehen gibt, nicht beachten bzw. eben nicht verstehen, dann liegt die Schuld ganz offensichtlich bei uns selbst, wenn wir mal eben die Krallen zu spüren bekommen.

Wer nun von falschen Hunden oder Katzen spricht, der hat offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass Tiere den Begriff von Falschheit gar nicht kennen, denn sie sind so, wie sie sind. Wir aber, wir Menschen, wir sind doch glatt dazu fähig, jemanden anzulächeln und dabei den inneren Wunsch zu verspüren, ihm lieber gleich eine Ohrfeige zu verpassen. Zu einer solchen Maskerade wird ein Tier niemals fähig sein

Es lohnt sich, diesen Gedanken etwas länger nachklingen zu lassen...



Herzlichst Margot

Kommentare:

  1. Hallo Margot :)

    immer wieder schöne Geschichten, welche Du für uns findest.
    Mit Ostpreußen habe ich mich auch schon befasst, mit alten Filmaufnahmen aus der Zeit vor dem letzten großen Krieg - sehr beeindruckende Landschaften :)

    Lieben Gruß und eine schöne neue Woche wünsche ich Dir
    Björn :)

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    1. Hallo Björn, es freut mich, dass dir die Geschichten gefallen. Und Ostpreußen ist oder war wirklich ein Land mit einer herrlichen Landschaft. Auf YouTube findest du auch Filme von Ostpreußen. Wünsche dir auch eine schöne Woche. Liebe Grüße, Margot.

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