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Sonntag, 7. Februar 2016

Rosenmontag

Heute ist Rosenmontag und ich möchte gerne wissen, woher kommt dieser Name. Nun, ich habe folgende Erklärung erhalten, als ich im Internet suchte. 

"Der Karnevalsmontag ist für die Närrinnen und Narren ein ganz wichtiger Feiertag. Dieser Montag wird vor allem im Rheinland „Rosenmontag“ genannt. Woher der Namen kommt?



Der Begriff Rosenmontag entstand in Köln. Hier hat man schon (fast) immer Karneval gefeiert. Aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts (nämlich 1823) hat sich das „Festordnende Komitee“ gegründet, um dafür zu sorgen, dass der Karneval nun endlich in geordneten Bahnen abläuft (bis dahin muss es wild zugegangen sein...). Dieses Komitee hielt jeweils am Montag nach dem dritten Sonntag vor Ostern seine Sitzung ab. Dieser Sonntag hieß Rosensonntag, weil an diesem Tag der Papst eine goldene Rose weihte, die er einer wichtigen Persönlichkeit überreichte. Nun – und dann hat sich das Komitee, das den Karnevalsumzug organisierte, nach seinem Versammlungstermin genannt:


„ Rosenmontagsgesellschaft“. Und jetzt heißt also der Tag, an dem die Umzüge stattfinden, „Rosenmontag“."
Nun habe ich die Erklärung erhalten, aber persönlich mag ich keinen Tag, wo das Lachen verordnet wird. Im Fernsehen wird dieser Tag ernst genommen und man wird mit Lächerlichkeiten bombardiert. An diesem Wochenende habe ich es wieder gesehen, besonders mit Karnevalssitzungen wird nicht gespart. Da fällt mir die Sitzung aus Saarbrücken ein, wo ich das Gefühl hatte, "man wollte, aber konnte Nicht". Ich auch nicht ... trotzdem ich ein Mensch mit Humor bin.

Deshalb ein kurzer Ausblick zu diesen Tagen möchte ich wiedergeben ...



Wenn man die tollen Tage zu ernst nimmt, ist das Karnevalismus.

© Siegfried Wache
(*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor




Die tollen Tage

Sie sind da, die tollen Tage,
eine Art Idiotenplage,
stets auf Kommando lustig sein,
können sie, die Leut´ am Rhein.
Ihr albernes Alaaf-Geschrei,
ertönt sogar noch nachts um Drei,
kein normaler Mensch kann schlafen,
das Geblök ist wie bei Schafen.
Sie bezeichnen sich als Jäcken,
um ihr Antlitz zu verstecken,
werfen Bonbons in die Menge,
saufen, schmatzen im Gedränge.
Und ist sie um, die Narrenzeit,
vergeht auch schnell die Heiterkeit,
es wird malocht von früh bis Nacht,
nur Vater Staat - der lacht und lacht.
© Horst Rehmann


Nun, ich habe auch heute meinen Senf dazu gegeben, trotzdem ich diese Tage nicht so liebe, aber ich möchte diese Tage, die für viele Menschen wichtig sind, nicht vergessen.



Wünsche euch viel Spaß.





Herzlichst Margot.

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Margot,
    ich habe mit dem Karneval auch so gar nichts am Hut, lasse die anderen feiern und halte mich raus. Für die Kinder ist es sicher noch schön, sie verkleiden sich meist gern. Sollen sie, ich mag diese niedlichen kleine Elfen, Indianer, Cowboys und Prinzessinen!
    Liebe Grüße
    Regina

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    1. Guten Morgen, meine liebe Regina, ich habe das Gefühl Zuschauerin zu sein und finde die Vorstellung nicht gut. Ja, mit den Kindern akzeptiere ich es, sie sehen so niedlich aus.
      Wünsche dir einen Tag, mit schönen Momenten und grüße dich von ganzem Herzen,♥♥♥ Margot.

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  2. Hallo Margot,

    darüber habe ich mir bisher nie Gedanken gemacht - schön zu lesen woher dieser Name stammt :)

    Die Sitzung in Saarbrücken hatte ich irgendwann auch einmal im TV gesehen und ich bin der gleichen Ansicht wie Du ;)

    Liebe Grüße und Helau
    Björn :)

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    1. Lieber Björn,
      ich habe geglaubt, der Name ist spektakulärer, aber auch ich bin zufrieden.
      Sende dir liebe Grüße und sage Helau, Margot.

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