Seiten

Montag, 6. Mai 2013

Du bekommst was du denkst ...

... dieser Sonntag beginnt mit herrlichstem Sonnenschein, wann hat es das in diesem Jahr schon gegeben. Ich geh auf den Balkon, breite meine Arme aus, und bevor ich noch anfange zu fliegen ... gehe ich lieber ins Zimmer zurück. Wer möchte schon aus der 3. Etage plumpsen. Damit möchte ich nur sagen, es ist ein herrlicher Sonntag und ich fühle mich wohl. 
Na ja, nach der Online-Zeitungslektüre nicht mehr so richtig, es wird nur über Krieg, Tote in Afghanistan, Mord und Totschlag und über den Verfall des Geldes geschrieben. Da muss man doch die Heiterkeit verlieren, ich möchte es aber nicht, und so denke ich an eine gelesene Geschichte, die mit dem Irrsinn der heutigen Zeit zu tun hat, ich "Teile" sie mit euch. Vielleicht macht sie Euch auch nachdenklich aber Ihr behaltet etwas Heiterkeit:

Du bekommst was du denkst


Ein Mann lebte mit seinem Stand am Straßenrand und verkaufte Würstchen.
Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio. Er sah schlecht deshalb las er keine Zeitung. Aber er verkaufte köstliche, heiße Würstchen.
Es sprach sich herum und die Nachfrage stieg von Tag zu Tag. Er investierte in einen größeren Stand, einen größeren Herd und musste immer mehr Wurst und Brötchen einkaufen. Er holte seinen Sohn nach dessen Studium an der Universität zu sich, damit er ihn unterstützte. Da geschah etwas..                                                                                                             
Sein Sohn sagte: "Vater, hast du denn nicht im Radio gehört, eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen - du solltest nichts mehr investieren!"
Der Vater dachte: "Nun, mein Sohn hat studiert, er schaut täglich Fernsehen, hört Radio und liest regelmäßig den Wirtschaftsteil der Zeitung. Der muss es schließlich wissen."
Also verringerte er seine Wurst- und Brötcheneinkäufe und sparte an der Qualität der eingekauften Waren.
Auch verringerte er seine Kosten, indem er keine Werbung mehr machte. Und das Schlimmste: Die Ungewissheit vor der Zukunft ließ ihn missmutig werden im Umgang mit seinen Kunden.
Was daraufhin passierte? Es ging blitzschnell: Sein Absatz an heißen Würstchen ging drastisch zurück.
"Du hast Recht mein Sohn, sagte der Vater, es steht uns tatsächlich eine schwere Rezession bevor."

So, nun wisst Ihr wie es mit einer Rezession geht ...



Kommentare:

  1. Hallo liebe Margot,
    diese Geschichte ist so wahr!
    Wünsche dir einen sonnigen Tag
    liebe Grüsse Babs

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke liebe Babs, ja es ist wirklich so. Die Rezession wird hoch geschrieben und geschrien, ich muss nur an die Nachrichten-Sendungen, Börsenberichte denken. Doch heute soll es uns nicht stören, die Sonne scheint. Wünsche Dir auch einen wunderschönen Tag.

      Liebe Grüße, Margot.

      Löschen
  2. Hallo Margot, du hast wirklich nette Geschichtchen und tolle Bilder, sehr interessant!!!
    Liebe Grüße,
    Ute ✿

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ute, vielen Dank für die freundlichen Worte. Schön, dass du meinen Blog interessant findest. Es sind Geschichten die das Leben schreibt oder geschrieben hat.;-)

      Liebe Grüße, Margot

      Löschen
  3. Spontan fiel mir zu Deinem Post folgendes Zitat ein:

    "Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht."

    Hilbert Meyer, Professor für Schulpädagogik, Universität Oldenburg

    Interessante Seite hast Du, ich werde gelegentlich mal hereinschauen.

    LG wurkseln

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo, wurkseln im blog, danke für die netten Worte und das Zitat. Ja, dieses Zitat finde ich auch sehr gut. Überhaupt, ich mag Zitate. Würde mich freuen, wenn Du wieder einmal hier hereinschauen würdest. Danke.

      Liebe Grüße, Margot

      Löschen