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Mittwoch, 23. Juli 2014

Als ich mich selbst zu lieben begann

... gestern war ich mit einer Geschichte "Auf der Suche nach Liebe" unterwegs. Ich hatte und habe noch einen kleinen Durchhänger bei diesem Thema, denn meine Selbstliebe ist zur Zeit nicht sehr groß. Und heute begegne ich einer Rede von Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag 1959. Er sprach von ...


... als ich mich selbst zu lieben begann

"Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man "Vertrauen".

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man "authentisch sein".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man "Reife".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man "Ehrlichkeit".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute weiß ich, das ist "Selbstliebe".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man "Demut".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es "Bewusstheit".

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute "Herzensweisheit".

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. 
Heute weiß ich: "Das ist das Leben"!


Durch diese Rede fühle ich mich besser und möchte ohne Ressentiments gegen das Leben und die Liebe, so weiter leben. Ich lebe, ist das nicht schön?


Kommentare:

  1. Diese Rede ist ja unglaublich... er hat direkt aus meinem Herzen gesprochen und aus meinem Leben geschrieben!

    Nach Ehrlichkeit Selbstliebe (auch ich nenne es derzeit noch "gesunden Egoismus") lebe ich bereits. Immer mehr lerne ich nach Reife und Bewusstheit zu leben.
    Arbeiten muss ich noch an Vertrauen, authentisch sein, Bewusstheit und Herzensweisheit.

    Besonders der letzte Abschnitt macht auch unglaublich viel Mut finde ich.
    Und ja, ich finde es auch schön zu leben!

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Liebe Sonja bei deinen Kommentaren muss ich nichts dazu schreiben, sie stimmen mit meinen Gedanken und Gefühlen überein. Ja, diese Rede ist wunderbar, sie ist ein Wegweiser fürs Leben.
      Wünsche dir einen wunderbaren Tag. Liebe Grüße, Margot.

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  2. Hallo Margot,

    ich bin immer wieder erstaunt, was Du alles so findest :)
    Die Rede ist sehr schön, ich arbeite noch daran, an manchen Lektionen und hoffe irgendwann wirklich in mir "zu ruhen" ;)

    Liebe Grüße
    Björn :)

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    1. Danke Björn und ich muss auch noch viel lernen, um Ruhe zu finden. Es fällt sehr schwer. Es ist alles sehr leicht gesagt, wenn aber das Herz keine Ruhe finden möchte? Du siehst, es geht mir wie dir. :-)

      Liebe Grüße, Margot.

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