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Donnerstag, 26. Februar 2015

Trotzdem ...

Fast jeder Mensch kennt die zwei Worte "Mutter Teresa", man nimmt diese Worte sehr oft in den Mund, ohne diese Mutter Teresa gekannt zu haben. Ich kenne sie auch nicht und habe sehr wenige Worte von ihr gelesen, sie aber immer mit Güte und Menschlichkeit in Verbindung gebracht. Nun ist mir ein Zitat von ihr in die Hände gefallen, was mir gefällt und ich möchte es auch euch zu lesen geben. Für mich sind diese Worte ein Zeichen der Demut und es fällt mir so furchbar schwer demütig zu sein. Doch ich möchte mich an diese Worte halten ... weil ich die Menschen liebe, trotzdem.



Trotzdem

Die Menschen sind unvernünftig, irrational und egoistisch.
Liebe diese Menschen trotzdem.

Wenn du Gutes tust, werden dich die Menschen beschuldigen, dabei selbstsüchtige Hintergedanken zu haben.
Tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und wahre Feinde.
Sei trotzdem erfolgreich.
Das Gute, das du heute getan hast, wird morgen schon vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar.
Sei trotzdem ehrlich und offen.

Die Menschen bemitleiden Verlierer, doch sie folgen nur den Gewinnern.
Kämpfe trotzdem für ein paar von den Verlierern.
Woran du Jahre gebaut hast, das mag über Nacht zerstört werden.
Baue trotzdem weiter.

Die Menschen brauchen wirklich Hilfe, doch es kann sein, dass sie dich angreifen, wenn du ihnen hilfst.
Hilf diesen Menschen trotzdem.

Gib der Welt das Beste, was du hast, und du wirst zum Dank dafür einen Tritt erhalten.
Gib der Welt trotzdem das Beste.
Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen dir und Gott.
Sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen dir und anderen.

(Mutter Teresa)




Was ich noch gefunden habe, sind diese nachfolgenden Worte. Sie beeindrucken mich und geben mir schöne Erinnerungen zurück.




Die große und die kleine Hand

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:

"Du, große Hand, ich brauche dich,
wenn ich wach werde,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn ich meine ersten Schritte versuche und du mich hältst,
wenn ich zu dir komme, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich."

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:

"Du, kleine Hand, ich brauche dich,
das spüre ich,
weil ich für dich sorgen darf,
weil ich mit dir spielen und lachen kann,
weil ich mit dir wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme fühle und dich lieb habe,
weil du ein Teil von mir bist.
Ich bitte dich, bleib in meiner Nähe und halte mich."

(Verfasser unbekannt)



Kommentare:

  1. Die Worte von Mutter Theresa sind Worte der allumfassenden Liebe, die ich nicht geben kann. Vielleicht noch nicht, wer weiß das schon. Bei einigen Versen kann ich sagen, ja das habe ich geschafft, bei anderen muss ich sagen, nein, dass schaffe ich noch nicht. Bei anderen wiederum muss ich zugeben, bin ich auch gar nicht bereit dazu. Wie gesagt, vielleicht noch nicht bereit. Ich weiß nicht, wie sich mein Wesen, meine Ansichten noch verändern werden.

    Das letzte Gedicht ist wunderschön und da kann ich mit vollen Herzem ja zu sagen.
    Solch ähnliche Worte sage ich oft zu meinem Sohn. Das ich dankbar dafür bin, dass ich seine Mama sein darf und er bei mir ist. Und oft bitte ich ihn auch, mich zu halten und immer zu mir zurück zu kommen, wenn er später einmal Flügel bekommen hat und in die große Welt der Erwachsenen fliegt.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Liebe Sonja in deinen Worten hängt ein Zauber trotz deiner Ehrlichkeit. Nein ich weiß auch nicht, ob ich alles einhalten kann. Wie gesagt, ich bin kein demütiger Mensch und soll mich plötzlich "Klein" machen. Ich werde es sehen, es kommt immer auf die Situation an.
      Das letzte Gedicht ist wirklich wunderschön und du trägst so viel Liebe zu deinem Sohn in dir, dass er bestimmt immer wieder zu dir zurückkommt.

      Einen schönen Tag und liebe Grüße, Margot.

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  2. Liebe Margot,
    das Gedicht gefällt mir besonders gut.
    Ansonsten muss man auch die andere Seite der Mutter Teresa
    sehen. Es ist nicht nur eitel Sonnenschein.
    Einen sonnigen Tag wünscht dir
    Irmi

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    1. Liebe Irmi, ich freue mich, dass dir das Gedicht gefällt.
      Die andere Seite von Mutter Teresa kenne ich leider nicht, werde mal nachgrasen. Doch dir wünsche ich nur Sonnenschein.
      Ganz liebe Grüße, Margot.

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  3. Hallo Margot,

    ich habe mich, ich gebe es offen zu, bisher nicht wirklich viel mit Mutter Theresa beschäftigt. Ihre Worte, welche Du hier geschrieben hast, finde ich allerdings beeindruckend.

    Es sind einige dabei, welche ich heute schon lebe, andere nicht - dazu fehlt vielleicht die Kraft, denn Kraft braucht man um danach zu leben.

    Aber Ehrlichkeit und so sein wie man ist, auch wenn man vielleicht verlacht wird oder "nicht dazu gehört" muss einfach sein.

    Liebe Grüße und einen netten und gemütlichen Abend
    Björn :)

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    1. Hallo Björn, ich finde ihre Worte auch sehr beeindruckend, so wie deine Worte:

      "Aber Ehrlichkeit und so sein, wie man ist, auch wenn man vielleicht verlacht wird oder "nicht dazugehört" muss einfach sein".

      Deine Worte Björn, finde ich wirklich sehr beeindruckend, sich so annehmen, wie man ist, sie gefallen mir sehr gut.
      Bleibe so, wie du bist.
      Liebe Grüße, Margot.

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