Seiten

Samstag, 4. April 2015

Wie kam der Hase an das Ei?

Gestern hatte ich geschrieben, der Karfreitag ist ein "Stiller-Tag." So soll es auch sein, ich mache kein Krach beim Schreiben, ich bin still, aber möchte, da morgen Ostern ist, wieder einige Gedichte aufschreiben. Sie sind von Anita Menger und man merkt, sie hat Spaß an ihren Gedichten. Und nicht nur sie, sondern auch ich, hoffentlich ihr auch ... 


Wie kam der Hase an das Ei?

Die Frage stellt sich nebenbei:
„Wie kam der Hase an das Ei?“
Gelegt hat er es sicher nicht -
auch einiges dagegen spricht,
dass er mit Hühnern hat ´nen Deal.
Doch wie passt dann der Has´ ins Spiel?

Ein Götterbote – liest man dann
war früher er – fing´s damit an?
Dem Ei und ihm sei eins gemein -
ein Fruchtbarkeitssymbol zu sein.
Vor Jahren brachten Kuckuck, Hahn
und auch der Fuchs noch Eier an

Der Has´ behielt die Oberhand -
ist nun bekannt in Stadt und Land.
Warum auch immer er erwählt -
das einzige was wirklich zählt
ist dass man eines nicht vergisst:
Dass Christus auferstanden ist.

© Anita Menger




Krümelhase

Opa Hase, Mama Hase
selbst der kleine Krümelhase
malen bunt die Eier an.
Papa Hase schaut derweil
hier und dort in aller Eil´
wo man sie verstecken kann.

Ostersonntag in der Frühe
Krümelhase gibt sich Mühe -
Eier sind bald gut versteckt.
Unter diesem großen Busch
und schnell weiter - husch, husch, husch,
dass man ihn nur nicht entdeckt.

Hinter Hecken unter Buchen
Kinder ihre Nester suchen -
Krümelhas´ die Ohren spitzt.
Frohes Lachen und Geschrei
„Hier ist noch ein Osterei!“ -
Krümelhäschen lacht verschmitzt.

© Anita Menger




Teamarbeit

Zwischen Hase und Henne gibt’s keinen Streit
die beiden setzen auf Teamarbeit.
Sie legt die Eier, er malt sie an,
so tut ein jeder was er kann.

Und da sind auch noch die Elfen,
die dem Osterhasen helfen.
Sie legen die fertigen Ostereier
in Nester die sie, zur Osterfeier,
im hohen Gras, unter Busch und Hecken,
oder, bei Regen, im Zimmer verstecken.

Kommen die Kinder dann angerannt,
tarnen sie sich, doch unerkannt
sind sie bei der Suche dabei.
Erst wenn ein Kind mit Jubelschrei
sein Nest mit den bunten Eiern findet,
lächelt ein Elfchen und verschwindet.

 © Anita Menger



Hallo Maria Hahn, du bist neu zu uns gekommen,
ich begrüße dich recht herzlich auf meinem Blog. 
Ich hoffe du fühlst dich wohl. :-)



Herzlichst Margot

Keine Kommentare:

Kommentar posten