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Sonntag, 11. November 2012

Gestern Quarktorte, heute Schröder...

Josef Neumayerpixelio.de
... eine furchtbare Mischung für mich. Es ist wie ein Absturz ... Wenn ich an Schröder denke, denke ich an eine verfehlte Politik. Nein, nicht an Quark, sondern an Quak, Quak ... was hat dieser Mann als Kanzler alles erzählt? Was ist heraus gekommen, Sozialabbau, Hartz IV. Und die Nachfolger machen munter weiter ... Wie muss so ein Artikel, nachzulesen bei Focus-Online, nicht nur auf die Betroffenen sondern auf uns alle wirken. Für nichts ist Geld da, nur für den Selbstbedienungsladen Regierung. 

Luxusflotte für den Altkanzler: Bezahlt der Staat Gerhard Schröder sieben Dienstwagen?
- weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/luxusflotte-fuer-den-altkanzler-bezahlt-der-staat-gerhard-schroeder-sieben-dienstwagen_aid_856910.htmlfür 

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat beschlossen, die Privilegien von zukünftigen Ex-Staatschefs zu beschneiden. Grotesk erscheint vor diesem Hintergrund, welche Leistungen Altkanzler derzeit angeblich bekommen.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am Donnerstag, dass Kanzler und Präsidenten nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt künftig nur noch maximal vier Mitarbeiter in ihren Berliner Büros bezahlt bekommen. Um weitere Kosten zu sparen, sollen diese Büros in Gebäuden des Bundestags untergebracht werden. Die Einsparungen sollen aber erst für künftige Amtsinhaber greifen.

Rainer Sturm_pixelio.de
Die SPD wollte vor allem die Amtsausstattung von Christian Wulff beschneiden, der im Februar 2012 nach nur eineinhalb Jahren als Bundespräsident zurückgetreten war. Ein Antrag der Opposition sah vor, dass Staatsoberhäupter, die wie Wulff ihre erste Amtszeit vorzeitig beenden, nur noch so lange Anspruch auf Sach- und Personalleistungen haben, wie sie im Amt waren. Ein unbefristeter Anspruch sollte erst nach einer vollen Amtsperiode gelten.

Dienstwagenflotte für Ex-Amtsinhaber keine Ausnahme
Die Geldbezüge, die 2013 für Ex-Präsidenten von derzeit 199 000 Euro auf 217 000 Euro im Jahr steigen sollen, werden nach dem Beschluss aber nicht angetastet. Die Bundesregierung wird aber aufgefordert, im betreffenden Gesetz über die Ruhegelder das Wort „Ehrensold“ durch den Begriff „Altersbezüge“ zu ersetzen.

Angesichts dessen erscheinen die Altkanzler-Privilegien von Gerhard Schröder geradezu grotesk: Laut eines Online-Berichts der „Hamburger Morgenpost“ stehen dem in Hannover lebenden Schröder sieben Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Haushaltsexperten hätten dies in einer Aufstellung über die Ausstattung der Büros ehemaliger Regierungschefs bekannt gegeben. Einige Teilnehmer waren offenbar „mehr als überrascht“ über die „üppige Versorgung“ mit Mitarbeitern und Limousinen. Nach Angaben von Haushaltspolitikern kann Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl demnach auf sechs solcher „personengebundener Sonderschutzfahrzeuge“ zurückgreifen, Helmut Schmidt auf vier. Die Kosten für die luxuriösen, gepanzerten Fahrzeuge trage das Bundeskriminalamt – also der Steuerzahler.
...
Was soll man zu diesem Artikel, und den Machenschaften der jeweiligen Regierungen noch sagen. Gibt es in Deutschland keine Politiker die Stolz und Ehre in sich fühlen etwas für ihr Land zu tun, wie sie es geschworen haben, nicht nur für sich selbst? Was das Schlimmste ist, diese Menschen glauben auch noch, sie hätten diese Privilegien verdient. 
Gerd Altmann_pixelio.de
Wer darüber spricht, dem wird eine Neid-Debatte nachgesagt. Oder, es bleibt in diesem Land alles ruhig, weil, ich habe nachgedacht, weil es die ehemaligen Bundesbürger so schon 40 Jahre lang vor dem Mauerfall,von ihrer Regierung, kennen.;-)


Samstag, 10. November 2012

Quarktorte ohne Boden, eine Leckerei

Heute werde ich den Tag mal sehr langsam angehen und mich in der Küche betätigen. Wie schon mal geschrieben, ich bin keine gute Hausfrau und habe als Einzelperson noch nie viel gebacken. Früher war ja meine "Mutsch" da, die mich mit Essen kochen und Backen verwöhnt hat. Sie fehlt mir noch immer, nicht wegen des Essen, aber auch. Ich habe nun großen Appetit auf Quarktorte ohne Boden, nach Muttis Art aus Ostpreußen. Der Kuchen schmeckte immer fantastisch. Vor einigen Tagen habe  ich mir einen kleinen Halogen-Ofen gekauft und möchte ihn mit diesem Rezept ausprobieren. Falls Sie dieses Rezept auch mal ausprobieren möchten. Bitte sehr:

Quarktorte ohne Boden


Zutaten:
100 gr. Butter
100 gr. Zucker
1kg Quark
4 St.Eier
1P. Vanillepudding
1P. Vanillezucker
1 Teelöffel Backpulver


Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren und den Quark dazugeben, anschließend das Puddingpulver, Vanillezucker, mit einem guten Teelöffel Backpulver verrühren. Zum guten Schluss, Eischnee unterschlagen und ca. 50 - 60 Minuten bei 200 Grad backen. Backform gut einfetten und Semmelmehl einstreuen. Rezept ist eigentlich nicht für Halogen-Öfen gedacht. Auf ein gutes Gelingen, und ein schönes Wochenende.


15:00 Uhr

Mein Erfahrungsbericht bei Verwendung von Halogen-Ofen: Bei 200 ° Backtemperatur und 50 Minuten Backzeit wird die Torten-Decke ziemlich dunkel aber die Festigkeit der Quark-Masse könnte etwas besser sein. Schnittfest aber wie geschrieben, noch einen kleinen Hauch mehr, wäre besser. Geschmack sehr gut, trotzdem hat es bei Muttern anders geschmeckt, - wie immer :-))Beim nächsten Mal werde ich die Backtemperatur nur auf 160°/175° stellen und lieber die Backzeit auf 60-/70 Minuten erhöhen. Ich werde wieder berichten ...  würde gerne Quarktorte zum probieren austeilen, muss aber noch auskühlen. ;-)

Freitag, 9. November 2012

Erinnerungen an den 9. November 1989 ...

Mikroelektronik Erfurt
... Öffnung der Grenzen. In dieser Nacht, ich hatte gerade Nachtschicht, damals war ich im Werk für Mikroelektronik Erfurt tätig, als ich einen Anruf von einem Kollegen bekam, der eigentlich einen anderen Kollegen sprechen wollte. Uwe war aber nicht am Arbeitsplatz und so bat er mich ihm auszurichten, - die Grenze ist auf ... Meine Reaktion, schallendes Gelächter und die Worte "ja, ja, na klar, guter Witz" ... Natürlich habe ich es allen erzählt und wir haben gemeinsam gelacht. Dann kamen aber Zweifel, wegen der vorhergehenden Demonstrationen, und wir haben eine Kollegin gebeten ihren Vater anzurufen der Offizier bei der Volksarmee war. Er bestätige diese Nachricht, danach war nicht mehr viel an Arbeit zu denken ... Und am frühen Morgen waren die ersten Kollegen schon auf dem Weg nach Berlin. Warum ich diese Zeilen überhaupt schreibe, weil ich nicht mehr viel von der Staats-Treue der SED-Genossen gesehen habe, ... was heutzutage so oft beschworen wird ... besonders, als die Nachricht kam, jeder DDR Bürger bekommt, nach Vorlage des Personalausweises, 100 DM Begrüßungsgeld. Meine Gedanken waren: Was Geld aus einem Menschen machen kann ... 


Nein, auch ich habe nicht darauf verzichtet, weil ich es zur Überbrückung gebraucht habe, denn am 5. Dezember habe ich meinen Wohnort nach Hessen verlegt, zu meiner Schwester. Doch diese Zeit war auch nicht so einfach, 32 Jahre Trennung entfremden  auch Geschwister und Verwandtschaft. Nun ist die Trennung, leider, für immer vollzogen ... doch wir haben noch gemeinsam diesen Tag der Vereinigung erlebt. Es war ein schöner Tag, auch wenn später die Ernüchterung kam, die bis heute anhält.

Donnerstag, 8. November 2012

Unser tägliches Brot ...


... diese Worte lesen sich wie ein Gebet, ich möchte aber kein Gebet sprechen. Von Frömmigkeit bin ich auch nicht durchdrungen. Nur kurz andeuten, mein gestriger Tag war schön. Vieles was ich mir vorgenommen, hatte geklappt und so habe ich mich noch Extra belohnt. Indem ich mir kein Essen kochte, sondern in der Pizzeria  Essen bestellte. Hähnchen-Ananas-Curry Pizza, einen großen Hähnchen-Salat mit Honig-Senf-Dressing und als Nachtisch Tiramisu, was alles großartig schmeckte. Natürlich kamen noch 2 Tassen Kaffee dazu, also ein gelungener Tag ... ein besonderer Tag.
Am späten Nachmittag setzte ich mich noch an meinen Computer und las ein Gedicht von Hansjürgen Katzer. Es ist mir so in die Hände gefallen. Dieses Gedicht möchte ich nicht kommentieren aber ich finde, vieles ist für uns selbstverständlich geworden, ohne einen Gedanken an Dankbarkeit zu verschwenden ... für andere Menschen bleibt sehr oft nur das Gebet.


Rainer Sturm_pixelio.de

Unser tägliches Brot 

Obwohl die halbe Welt verreckt,
am kargen Hungertisch der Perversion,
reden wir vom verheizen,
von Mais und von Weizen.
Welch widerliche, kranke Diskussion,
wo doch der Nachbar nur den Hunger schmeckt!

Der Überfluss, der uns gegeben ward,
lässt uns zu ungeheuren Kreaturen werden.
Welch Geist liegt unsrer Welt zugrunde,
wir, die wir gieriger als Höllenhunde,
im Egoismus still vereint, die Herzen hart,
wir auf der Sonnenseite hier auf Erden!
Julien Christ_pixelio.de

Wir, die wir haben unser täglich Brot,
vergaßen viel zu oft den Überfluss zu teilen.
Wir haben alles und es ist doch nie genug,
wir raffen weiterhin, bis hin zum Selbstbetrug,
trotz all der Tränen, die geboren sind aus tiefer Not,
die jeden Tag aufs Neu durch viele Lande eilen!
 © Hansjürgen Katzer, Januar 2006


Mittwoch, 7. November 2012

25.000 € auch für Gauck ...

... von den Stadtwerken Bochum, für einen Auftritt schon am 11. Dezember 2010. Was mich an dieser Meldung aufregt, kein Neid wegen der hohen Summe, sondern, dass diese Summe von einem Staatsunternehmen kommt. Bekannt wurde schon die Summe von 25.000 € an Herrn Steinbrück und ich frage mich, wie viele Zahlungen wurden noch an andere Personen geleistet? Was mich aber am meisten interessieren würde, wie viele Staatsunternehmen haben noch so eine Verschleuderung von Geldern vorgenommen oder machen es noch heute. Sind nicht nur die Bochumer-Bürger als Stromkunden betroffen? Eine Antwort habe ich momentan nicht gefunden, aber einen guten Artikel aus der FAZ. Ein paar Passagen daraus möchte ich zitieren:

Nachtrag: Heute wurde in der Bild-Zeitung noch folgendes geschrieben.

Die Redner bekamen zwischen 20 000 und 25 000 Euro.
In der Veranstaltungsreihe traten seit 2008 auch Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne), Peter Maffay, Bayern-München-Boss Uli Hoeneß, Joachim Gauck (damals noch nicht Bundespräsident), Schauspielerin Senta Berger und Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) auf. Zumindest Maffay und Hoeneß sollen ihre Honorare – wie von den Stadtwerken öffentlich erklärt – gespendet haben.

Ich finde keine Worte mehr ...


Auf einen EspressoLicht für Steinbrück

03.11.2012 ·  Heike Göbel
Die Stadtwerke Bochum haben jetzt ein Problem. Was hat sie dazu gebracht, dem Vortragsredner Peer Steinbrück ein Honorar zu zahlen, das mit Großzügigkeit viel, mit Marktpreisen offenkundig nichts zu tun hat? Die 25000 Euro seien als Spende gedacht, die der Redner frei verwenden könne, redet man sich heraus. Der weiß leider von nichts. Aber auf ein paar Tausender mehr oder weniger kommt es in so manchem von Parteigeklüngel dominierten Staatsunternehmen bekanntlich nicht an, der Steuerzahler - oder besser der Stromkunde - hat es ja. Und im großen Plan der Energiewende sind das nicht mal Peanuts. Wenn die Bochumer künftig das Licht anmachen, könnte es für einen guten Zweck sein. Oder eben auch nicht.
Die Energiewende hat Umweltminister Peter Altmaier jetzt mit der Mondlandung verglichen. Super-Analogie. Zum Mond kommt man nicht als Erbsenzähler. Ein kleiner Schritt für Deutschland, ein großer für die Menschheit, jedenfalls für die Chinesen. Die freuen sich über die Milliarden aus Deutschland für ihre Solarindustrie. Und Steinbrück kriegt auch was ab. Und wenn alles gutgeht, sitzen wir irgendwann alle gebannt nachts vor dem Fernseher und schauen zu, wie statt Greenpeace der Altmaier auf dem letzten eroberten Atommeiler die deutsche Fahne hisst und den roten „Aus“-Knopf drückt. Wenn das Fernsehbild dann nirgendwo schwarz wird, ist die Energiewende geschafft. Falls es schiefgeht, leuchtet immer noch der gute alte Mond.
Zu den Sprüchen, mit denen der SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück Rätsel aufgibt, gehört seine Warnung: „Ich glaube, dass es Transparenz nur in Diktaturen gibt.“ Wenn es um die Verwendung öffentlicher Mittel geht, kann es aus unserer Sicht jedenfalls nicht genug Aufklärung geben. Deswegen haben wir am Mittwoch auf die krasse Selbstbedienungsmentalität der Chefs der Kassenzahnärzte hingewiesen. Die tun - im Benehmen mit FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr alles - um ihre völlig überzogenen Abfindungsregeln zu retten, ohne dass die Öffentlichkeit was merkt. Die drei Funktionäre haben zum Jahresgehalt von mehr als 240000 Euro selbst dann Anspruch auf zwölf Monate Übergangsgeld, wenn ihr Vertrag verlängert wird, es also gar keinen „Übergang“ gibt. Das summiert sich bei den derzeitigen Amtsträgern auf bis zu 30 Monate, je rund 600000 Euro - finanziert aus den Zwangsbeiträgen der Kassenversicherten. Geht’s noch gut?


Falls sich jemand fragen sollte, warum ich mich über solche Missstände überhaupt noch aufrege, dann sage ich ihm: Zu etwas muss doch die "Freiheit" gut sein. Ja, Ihr habt auch recht, wenn Ihr sagt, es wird sich nichts ändern, leider. Doch ich fühle mich besser, wenn ich meinen Ärger, sogar Zorn, öffentlich mache ...



Dienstag, 6. November 2012

Der Kuhhandel ist perfekt ...

... kann man in jeder Zeitung oder TV, lesen, hören, sehen. Die Politiker haben gefeilscht wie beim Kuhhandel, um Betreuungsgeld und Praxisgebühr. Es gab noch andere Verhandlungspunkte, die aber noch nicht spruchreif sind und wieder auf das kommende Jahr verschoben wurden. Es ging und geht doch auch wirklich nicht um uns Bürger sondern nur um ein Wahlgeschenk. Was uns Bürger nicht viel bringt. Wir sollen diese "Koalition der politischen Feilscher", zum Ende ihrer Legislaturperiode in guter Erinnerung behalten. Die nächste Wahl steht an ... Vielleicht hätte ich eine bessere Meinung von dieser Koalition, wenn sie schon im Jahr 2010 einen Erfolg zu verbuchen gehabt hätte. Nur von "Hätten, Wenn und Aber", kann man nichts erreichen.
Wilhelmine Wulf_pixelio.de
Und ist es wirklich ein Erfolg der Politiker eine "Herdprämie" zu zahlen, um die Kleinsten von einer Krippe fern zu halten? Ist es wirklich richtig gehandelt die Praxisgebühr nicht mehr zu erheben, trotzdem Pflege-Notstand herrscht? Es wird ständig gejammert die Menschen werden immer älter und die Pflege immer teurer. Warum wird dieses Geld nicht zum Ausbau dieser Pflege genommen. Gestern habe ich die Sendung von Günther Jauch über dieses Thema gesehen. Hier wurde wieder die Problematik behandelt und gejammert, in meinen Augen zum Teil berechtigt ... trotzdem kann ich nicht verstehen, warum immer hohe Personalkosten vorgeschoben werden. Es wird immer weniger Personal eingestellt und die Löhne des Pflegepersonals gedrückt. Es sollte mal untersucht werden, wohin diese Gelder fließen. Die Verwaltung gehört ja auch zum Personal, oder? Was bekommen diese Herrschaft für Gehälter? Wie viel Rendite geht an die Investoren, die das Gesundheitswesen, besonders die Altenpflege, als Goldgrube entdeckt haben ... an allen Ecken und Enden fehlt das Geld aber die Politiker treten eine Diskussion los, ob die Bundeskanzlerin Merkel mit 290.000 € im Jahr, nicht unterbezahlt ist ... ich fasse es nicht! 
Für mich ist ein politisches Amt ein Ehrenamt, und man sollte es nicht mit den Posten und Gehältern überbezahlter Manager vergleichen. Vielleicht sehe ich wieder alles falsch, wie sicherlich die Millionen von Menschen in Deutschland ... da ist es aber zu verstehen, wenn auch nur ironisch gemeint, dass sich ein Kanzlerkandidat Steinbrück durch Nebentätigkeiten 2 Millionen Euro ansparen muss, falls er in dieses hohe Amt gewählt wird ... und wir müssen nicht befürchten, dass er mal am Hungertuch nagen wird ... 

Ein passendes Zitat von Ekkehard Fritsch.
 Politik: eine Hand wäscht die andere, und wenn's mit Schmierseife ist. 



Montag, 5. November 2012

Gedicht einer Frau ...


... eigentlich wollte ich gestern im Internet etwas Nettes an Gedichte finden. Etwas was mich den grauen, regnerischen Sonntag vergessen ließ. Und auf meiner Suche habe ich wirklich viele schöne Gedichte gefunden. Nur bin ich bei diesem spaßigen Gedicht, dass die Denkweise zwischen Mann und Frau wohl deutlich machen soll, hängen geblieben. Ich weiß, es gibt viele verschiedene Denkweisen zwischen den Geschlechtern aber solche Menschen wie hier beschrieben, sind mir auch schon begegnet. Also, warum nicht ... lesen wir es mit Augenzwinkern.


GEDICHT EINER FRAU


Müde bin ich, geh zur Ruh,

mache meine Augen zu.

Lieber Gott bevor ich schlaf,
bitte ich Dich noch um was.
Schick mir mal ‘nen netten Mann,
der auch wirklich alles kann.
Der mir Komplimente macht,
nicht über meinen Hintern lacht,
mich stets nur auf Händen trägt,
sich Geburtstage einprägt,
Sex nur will, wenn ich grad mag
und mich liebt wie am ersten Tag.
Soll die Füße mir massieren
und mich schick zum Essen führen.
Er soll treu und zärtlich sein
und mein bester Freund obendrein.

GEDICHT DES MANNES:

Lieber Gott,
schicke mir eine taubstumme Nymphomanin
die einen Getränkehandel besitzt
und Jahreskarten für die Commerzbank Arena.
. . . . . . .

Und es ist mir scheißegal, dass sich das nicht reimt.
                                   






Sonntag, 4. November 2012

Der Morgen ragt schon weit in den Tag ...

... hinein, es ist Samstag, es regnet und am Himmel ist keine Wolke zu erkennen, nur alles grau in grau. Eine kleine Freude spüre ich aber in mir, weil ich bei diesem Wetter nicht zum Einkauf muss. Nein, nicht weil ich wasserscheu bin, sondern wegen diesem angenehmen Gefühl, dass ich mich selbst überlistet habe. Mein Einkaufstag war schon gestern. Nun kann ich in der warmen Stube sitzen bleiben ... wenigstens ein Stündchen, der Tag beginnt. 


Hans Peter Reichartz


Wenn du am Morgen erwachst, denke daran,

was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben,

zu atmen und sich freuen zu können.
Mark Aurel


Uschi Dreiucker_pixelio.de


Grausam unter stillen Sternen
würgt das Leben dich kaputt.
Heulst du? Laß dich nicht entkernen:
Lachen ist dein Menschengut.

François Rabelais


Matthias Mittenentzwei_pixelio.de


So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen

und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
Gottfried Keller


Uschi Dreiucker_pixelio.de


Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts;

ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
Gottfried Keller


Oliver Mohr_pixelio.de


Jeder neue Morgen ist ein neuer Anfang unseres Lebens.

Jeder Tag ist ein abgeschlossenes Ganzes.
Dietrich Bonhoeffer


Astrid Kirchhoff_pixelio.de


Wenn du im Herzen Frieden hast,

wird die Hütte zum Palast.
Bauernweisheit


Allen netten Menschen wünsche ich einen schönen Sonntag, mag auch der Regen fallen.






Samstag, 3. November 2012

Ruhe und Stille ...

Dagny Waesch_pixelio.de

... möchte ich nach meinen gestrigen Worten walten lassen. Es fällt mir schwer, gleich wieder in einen lockeren Ton zu verfallen. Deshalb, ein wenig Stille und Nachdenklichkeit ... und ich fühle eine stille Freude in mir, weil sich ein lieber Bekannter gesundheitlich auf dem Weg der Besserung befindet ...

Laß deine Augen offen sein,
geschlossen deinen Mund,
und wandle still,
so werden dir geheime Dinge kund.
Hermann Löns

Still sitzen
Nichts tun
Der Frühling kommt
Das Gras wächst
Aus dem Zen-Buddhismus

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
der Lärm nicht auf den Märkten der Städte;
beides ist in den Herzen der Menschen.
Aus Indien


Andreas Nikelski_pixelio.de

Wie das Meer
Sei still in Gott, still wie das Meer!
Nur seine Fläche streift der Wind,
und tobt als Sturm er noch so sehr,
wisse, dass die Tiefen ruhig sind.

Sei weit in Gott, weit wie das Meer!
Es wogt nicht bloß am heim'schen Strand,
und wird dir's auch zu glauben schwer,
wisse, drüben gibt's doch wieder Land.
 Sei tief in Gott, tief wie das Meer!
Nach dort, wo dich die Welt vergißt,
sei dein Verlangen, dein Begehr,
wisse, dass die Tiefe Höhe ist.

Ja, sei, mein Herz,
stets wie das Meer in Gott so still,
so tief, so weit!
Dann landest du nicht hoffnungsleer
am Küstensaum der Ewigkeit.
Karl May, 1842 - 1912



Günter Havlena_pixelio.de


Unsere größten Erlebnisse sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden.
Jean Paul



Die wichtigsten Lebensvorgänge geschehen in aller Stille.
Lautlos und still setzt eine Blüte Frucht an,
still wachsen die Bäume des Waldes,
still reift das Korn auf dem Felde,
still und ohne Getöse folgt der Tag auf die Nacht,
der Frühling auf den Winter. 
Ernst Schmitt





Freitag, 2. November 2012

Niemand ist wieder Schuld ...

Susanne Ulmke_pixelio.de

... für das Unglück, was ich in dem unten stehenden Artikel lese. Nicht die Strom-Werke, nicht der Staat in seiner Gier nach immer mehr Steuern. Steuern von einer Gesellschaftsschicht, die sowieso schon um ihren Lebensunterhalt kämpfen muss. Ich weiß, nun heißt es wieder mit einem Schulterzucken, "bedauerlich, aber da kann keiner etwas dafür, ein Unglück". Nur frage ich mich, immer wieder, was ist das für ein Staat, der nicht einmal dafür sorgt, dass Strom für seine Bevölkerung bezahlbar bleibt. Vier Menschen mussten sterben, weil sie ihren Strom nicht mehr bezahlen konnten und aus Not ein Notstromaggregat angeschlossen haben, um nicht zu frieren ... die Bundeskanzlerin Merkel sollte es eigentlich wissen, in der DDR gab es vieles nicht, aber Strom, Wasser, Miete und die Lebensmittel-Grundversorgung, waren bezahlbar. Deshalb finde ich, die DDR war das sozialere Deutschland. Ich brauche keine Erdbeeren oder Tomaten im Winter, auch keine Bananen, aber wenigstens eine warme Stube. Wie viel Unglück wird diese ungerechte Verteilung der Lasten noch mit sich bringen ... und nie wird der Staat der Schuldige sein.

Vier Tote durch Kohlenmoxidvergiftung: Geldnot führte zur Familientragödie in Thüringen - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/vier-tote-durch-kohlenmoxidvergiftung-geldnot-fuehrte-zur-familientragoedie-in-thueringen_aid_850824.html


Das Notstromaggregat, dessen Abgase in Thüringen vier Menschen tötete, wurde vom Familienvater offenbar aus Geldnot betrieben. Weil er die Stromrechnung nicht bezahlen konnte, stellte er das Gerät unsachgemäß auf.
Zum Tod eines Vaters und seiner drei Kinder in Thüringen wurden weitere Details bekannt. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, hatte der Energieversorger dem Mann aus Otterstedt wegen Zahlungsrückständen den Strom abgestellt. Deshalb hatte er im Keller ein Notstromaggregat betrieben, an dessen giftigen Abgasen die vier Menschen starben. Die Leichen wurden am Dienstag zufällig entdeckt.
...
memphys_pixelio.de
In stillem Gedenken, Margot  

Donnerstag, 1. November 2012

So ein Tier ist auch nur ein Mensch ...

Stefan Heerdegen_pixelio.de

Schlaf’, müde Seele

Schlaf’, müde Seele,
daß nichts dich mehr quäle!
schlaf und vergiß
deines Tagewerks Last!
schlaf und vergiß,
wie viel du auch heute
an Lieb und Freude verloren hast,
wie viel es wieder dir
Sylvia Voigt_pixelio.de
Rosen zerriß ...
schlaf, müde Seele,
schlaf und vergiß!

Was dir zerrann
an Glauben und Glück,
in seligem Traum
träum es zurück! ...
Ob die Welt dich auch verdamme,
deiner Sehnsucht heilige Flamme
Lisa Spreckelmeyer_pixelio.de
zwingt die Nacht, durch die du wanderst,
zwingt die Furcht, die dich umdroht,
lodert auf zu frühlingslichtem
ostergoldenem Morgenrot!

Cäsar Otto Hugo Flaischlen


Gute Nacht Sprüche
Die Nacht legt sich über unsere Seelen,
Renate Cislowski_pixelio.de
verzaubert mit geheimnisvoller Schönheit.
Lass dich entführen von ihren Träumen
und schlafe wohl in ihren Armen.

Ein süßer kleiner Schmusetiger schaut
ganz lieb zu dir herüber.
Er gibt heut´ abend auf dich acht

und wünscht dir eine gute Nacht! 
Ulla Trampert_pixelio.de