
Doch darüber wollte ich jetzt keine Abhandlung schreiben, sondern nur eine Kurzgeschichte erzählen ...
Die Geschichte vom erhobenen Zeigefinger
Es war einmal ein großer, erhobener Zeigefinger, der sehr unzufrieden war mit seiner eigenen Situation: Überall bekamen die Menschen, denen er vorgehalten wurde, ernst Mienen, schauten ihn ehrfürchtig an und begannen zu grübeln. Nur ganz selten begegnete ihm ein freudiges Gesicht, und der Zeigefinger dachte dann jedes mal, alles sei gar nicht so schlimm. Doch es dauerte immer nur einen Augenblick, dann schauten ihn aus den fröhlichsten Augen betroffene Blicke an.

den Menschen vorzuhalten, dass sie doch fröhlicher sein sollten, nicht immer so ernst und so verkrampft, nicht ganz so ehrfürchtig, dafür etwas erlöster. Und weil die Menschen, die ihm zuhörten, feststellten, wie wenig fröhlich sie waren, bekamen sie ein schlechtes Gewissen. Und wenn der Zeigefinger ihnen erzählte, dass sie doch an die anderen Menschen denken sollten und sie mit Fröhlichkeit und Freude anstecken sollten, schauten sie betroffen zu Boden.

Nach einiger Zeit gab der Zeigefinger auf. «Die Menschen sind nicht mehr zu ändern», murmelte er leise und hörte auf, ihnen ins Gewissen zu reden. «Vielleicht gibt es die Freude ja gar nicht mehr», dachte er betrübt.

Und - was er nicht erwartet hatte - auf den Gesichtern spielte das, was er immer gepredigt hatte: Die Freude.
«Also, so was!» pfiff der Zeigefinger und spielte vergnügt weiter.
A. Tobias
Nein, auch ich möchte keine Moralpredigerin sein, euch nur viel mehr Freude wünschen. Egal an was ihr Freude findet ...
Catharina Elisabeth »Aja« Goethe (1731 - 1808), die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe sagte einmal:
"Es gibt doch viele Freuden in der Welt! Nur muß man sich aufs Suchen verstehen, – sie finden sich gewiß, – und das Kleinste nicht verschmähen. Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken, und was zu ihren Füßen liegt, nicht achten."
Hallo Margot,
AntwortenLöschendie Zeigefinger-Geschichte gefällt mir, wie oft ist man selbst wie dieser Finger und merkt es gar nicht ;) Ich finde es immer wieder erstaunlich auf welche Geschichten man so kommt, toll :)
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich Dir
Björn :)
Lieber Björn über deine Zeilen freue ich mich immer. Sie sind jedenfalls ständig positiv. Ich möchte mich bedanken. :-)
LöschenLiebe Grüße, Margot.
Liebe Margot,
AntwortenLöschenich bin froh, endlich wieder auf deinen Blog zu kommen und auch einen Kiommentar da lassen zu können.
die Geschichte mit dem Zeigefinger finde ich toll.
Liebe Grüße
Irmi
Liebe Irmi, ich freue mich auch, dass bei dir jetzt alles wieder in Ordnung ist und auch, dass dir die Geschichte gefällt. Danke.
LöschenLiebe Grüße, Margot.
Liebe Irmi, ich freue mich auch, dass bei dir jetzt alles wieder in Ordnung ist und auch, dass dir die Geschichte gefällt. Danke.
LöschenLiebe Grüße, Margot.
Eine schöne Geschichte! Und es stimmt, erst die kleinen Freuden machen das Leben reicher und bunter. Um diese kleinen Freuden ein bisschen zu erhalten und auch weiterzugeben, halte ich die aus unserem Familienleben auf meinem Blog fest. Und auch das bereitet mir wieder kleine Freuden. Ich wünsche dir und allen Lesern ein Jahr voller Freuden! LG Astrid
AntwortenLöschenHallo Astrid, vielen Dank für deine Worte die Freude bringen. Danke auch für deine Wünsche an mich und den Lesern fürs Jahr 2015. Werde dein Blog aufnehmen und mal schauen. :-)
LöschenWünsche dir und deiner Familie ein schönes Wochenende.
Hallo Astrid, vielen Dank für deine Worte die Freude bringen. Danke auch für deine Wünsche an mich und den Lesern fürs Jahr 2015. Werde dein Blog aufnehmen und mal schauen. :-)
LöschenWünsche dir und deiner Familie ein schönes Wochenende.