
Bis die Seele nachkommt
Ein europäischer Biologe hatte für eine Himalaja- Expedition eine Gruppe indischer Träger angeheuert. Der Forscher war in großer Eile, denn er wollte schnell an sein Ziel kommen. Nachdem die Gruppe den ersten großen Pass überschritten hatte, erlaubte er ihnen eine kurze Rast. Nach einigen Minuten rief er aber wieder zum Aufbruch. Die indischen Träger blieben aber einfach auf dem Boden sitzen, als hätten sie ihn gar nicht gehört. Sie schwiegen und ihr Blick war zu Boden gerichtet. Als der Forscher die Inder schärfer aufforderte, weiterzugehen, schauten ihn einige von ihnen verwundert an. Schließlich sagte einer: "Wir können nicht weitergehen. Wir müssen warten, bis unsere Seelen nachgekommen sind."
Indische Geschichte
Die Botschaft erkennen
Ein Reisender kam in ein Kloster, um den Meister zu hören. Nach einer Weile sprach er zu einem der anderen Schüler: "Ich bin weit gereist, um dem Meister zuzuhören. Aber jetzt, wo ich ihn höre, finde ich seine Worte ganz gewöhnlich. "

"Und wie macht man das?"
"Halte dich an einen Satz, den er sagt. Schüttle ihn dann gut durch, bis alle Wörter herausfallen. Was übrig bleibt, wird dein Herz entflammen."
Mello, Anthony
Der Hund und sein Spiegelbild
Es war einmal ein Hund.

Irgendwann aber war sein Durst so groß und unerträglich, dass er seine Furcht überwand und mit einem großen Satz ins Wasser sprang.
Und tatsächlich verschwand da auch der "andere" Hund.
nach Shah, Idries: "Lebe das wirkliche Glück"
König Akbar und die längere Schnur

Schließlich stand einer seiner weisesten Leute auf und spannte eine längere Schnur daneben. Durch diese zweite, längere Schnur wurde die erste automatisch verkürzt. Sie war nicht verknotet, nicht abgeschnitten und dennoch verkürzt worden.
Ähnlich sollen wir die Meinung eines anderen weder umbiegen noch beschneiden, sondern nur unsere eigene lange Schnur daneben spannen. Dann mögen die anderen entscheiden, was länger und was kürzer, - was besser oder schlechter ist. Wir sollen nicht für die anderen entscheiden, wir sollten ihnen nur unsere Wahrheit darlegen.
Quelle unbekannt
Die Natur
Sie belohnt nicht mit Geld.
Ihr Geschenk ist Reichtum im Überfluss:
Wasser, Erde, Luft und Wärme.
Die Natur kennt zwar so was wie Arbeit,
dennoch gibt es kein Finanzsystem.
Wie ist das bionisch umzusetzen?
Sauberes Wasser, gesunde Nahrung,
Liebe, Freundschaft, Glücklichsein...
Diese Pflege ist der Sinn des Menschseins.
Schön ist so ein Miteinander!
Allein das Anwenden fällt mir schwer.
Und was machst Du so Tag für Tag?
Gabriela Lumpi
Ein Strauß voller Weisheit, danke liebe Margot. Nehme es mit in den Tag.
AntwortenLöschenWünsche dir ein schönes Wochenende, herzliche Grüße, Lore
Vielen Dank liebe Lore. Deine Worte nehme ich mit in den Tag. :-)
LöschenEin schönes Wochenende wünsche ich auch dir.
Liebe Grüße, Margot.
Wunderbare Weisheiten, Margot.
AntwortenLöschenMir gefällt am besten die Geschichte mit dem Hund. Sie ermuntert einen, sich nicht von seiner Angst lähmen zu lassen, sondern sich ihr zu stellen und sie somit zu besiegen. Eine Lektion, die ich schon häufiger lernen musste und ich bin stolz, dass ich darin immer besser werde.^^
Liebe Grüße
Sonja
Hallo Sonja, es ist schön, dass du dich nicht lähmen lässt. Du wirst immer deine Angst besiegen, darauf kannst du wirklich stolz sein.
LöschenLiebe Grüße, Margot.