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Freitag, 15. Januar 2016

Heute verliere ich meinen Humor ...

Foto:DPA
Heute verliere ich meinen Humor, wenn ich an unseren Innenminister 
Thomas de Maizière denke.
Im "Spiegel" konnte ich lesen, bei dem Selbstmordanschlag in Istanbul sind nach neuesten Angaben des Auswärtigen Amtes zehn Deutsche ums Leben gekommen. Sieben deutsche Verletzte werden noch immer in Krankenhäusen behandelt, davon fünf auf der Intensivstation.

Zudem wurde nach Angaben des türkischen Innenministers Efkan Ala jeweils ein Mensch aus Norwegen und Peru getötet. Diese sagte Ala nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Thomas de Maizière.
Der Bundesinnenminister sagte, es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war. Er bat alle deutschen Touristen in der Türkei, ihren Urlaub fortzusetzen. "Ich sehe keinen Grund, von Reisen in die Türkei abzusehen", sagte de Maiziere. Allerdings müssten die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes beachtet werden.
Am Dienstagmorgen hatte sich ein Selbstmordattentäter inmitten deutscher Touristen vor der Blauen Moschee in Istanbul in die Luft gesprengt. Die türkische Regierung macht den IS verantwortlich. Der Täter soll ein 28-jähriger Syrer sein, der 1988 in Saudi-Arabien geboren wurde und vor wenigen Tagen von Syrien aus in die Türkei eingereist war. Einem türkischen Medienbericht zufolge soll der Mann dort auch als Flüchtling registriert worden sein. Laut Innenminister Ala stand der Mann nicht auf einer Liste mutmaßlicher IS-Mitglieder.
syd/dpa/Reuters

Diese Zeilen kann man  im "Spiegel" lesen, auch was Thomas de Maizière sagt und mich empört: 

 Er bat alle deutschen Touristen in der Türkei, ihren Urlaub fortzusetzen. "Ich sehe keinen Grund, von Reisen in die Türkei abzusehen", sagte de Maiziere. Allerdings müssten die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes beachtet werden.

Ich finde so eine Aussage, die nur auf Grundlage von Ängsten und Verlusten der Reiseindustrie, entstehen, furchtbar. Du darfst dein Leben opfern, nur damit die Reiseindustrie keinen Verlust aufweist, zynisch. Er, de Maiziere, fährt mit gepanzertem Wagen und Bodyguards ins Ausland. Er muss ja keine Angst um sein Leben haben. Er kann sich in und mit jedem Unglück sonnen, wie hier, mit Personenschutz in der Türkei.




Was man von seinen Reden halten kann, sieht man hier aus "Bild", im BND - Skandal.

Meine Empfehlung, bleibt in Deutschland, hier gibt es wunderschöne Urlaubsorte an den Seen und in den Bergen. 


Kommentare:

  1. Da stimme ich dir zu, ich mag den Mann sowieso nicht, die Pinocchio - Nase trägt er meiner Meinung zu Recht, habe ihm noch nie über den Weg getraut.
    Dir liebe Margot wünsche ich ein gesundes neues Jahr und einer meiner guten Vorsätze ist, öfter wieder bei dir herein zu schauen.(zwinkern) Herzliche Grüße, Lore

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  2. Liebe Lore, hab Dank für deinen guten und lieben Kommentar. Du hast Recht, an diesen Mann Thomas de Maizière, sieht man die Unfähigkeit der Regierung.
    Natürlich wünsche ich dir auch ein gesundes neues Jahr. Du musst dir keine Vorsätze machen, ich freue mich einfach wenn du kommst.
    Wünsche dir einen schönen Tag und grüße dich herzlichst, Margot.

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  3. Liebe Margot!

    Ich melde mich mal wieder, nicht ohne die allerbesten Wünsche für Sie zum noch verbleibenden größeren Jahresrest zu bekunden. Vor allem seien Ihnen Gesundheit und weiterhin Esprit beschieden!
    Zu ihrem Beitrag fallen mir neben dem neueren Film "Der Minister" auch "Banana Joe" mit Bud Spencer von 1981 ein. Da wurde der Titelfigur zum Schluß ein Ministerposten angeboten, den Joe aber mit der Bemerkung ablehnte, dafür keine Eignung zu besitzen, weil man als Minister korrupt sein muß.
    Mit meinem aus Ihrem Beitrag resultierenden Vers, versuchte ich die Regierungsnebel etwas zu lichten.

    In wessen Solde

    So mancher, der gegangen ist,
    Ward simpel ausgewechselt
    Und für das Volk bleibt weiter trist,
    Zu zahlen für denselben Mist,
    Den Politik gedrechselt.

    Dem Kapital verpflichtet sind
    Als stete Auftragsnehmer
    Politiker, daß nicht ein Wind
    Die Nebel lichtet. Wirtschaft spinnt
    Ihr Netz für sich bequemer.

    Und in dem Netz gefangen liegt,
    Was den Profit vermehret.
    Das Volk zum Beispiel, doch es kriegt
    Von allem meist, was rechts abbiegt
    Nur Nebel reich bescheret.

    Ob innen oder außen nun,
    Die Politik verbleibt
    Im Solde, immer das zu tun,
    Für Lobbyisten nicht zu ruh’n,
    Von jenen einverleibt.

    Ihr
    E.Rasmus

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    1. Lieber E.Rasmus, vielen Dank für Ihre Zeilen und Gedicht. Natürlich wünsche ich Ihnen auch ein wundervolles Jahr, mit viel Gesundheit.
      Bud Spencer lehnte im Film den Ministerposten ab, Thomas de Maiziere ist Minister, soll man sich dabei etwas denken?
      Überhaupt, unsere Regierung, nein, die Regierung, meine ist es nicht, ich lese bei diesem Wort Regierung, nur die Silbe Re"Gier"ung heraus und wir sollen alles bezahlen. Nein, ich möchte nicht mehr über Politik nachdenken, es wird mir immer schlecht dabei, so wie mit "de Maiziere". Wir verschenken Milliarden Gelder in andere Länder und brauchen selbst Gelder, schon allein fürs Gesundheitswesen.
      Nein, ich höre schon auf ...
      Wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Liebe und Gute. Herzliche Grüße, Margot.

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    2. Mit herzlichen Sonntagsgrüßen aus dem Schnee in Berlin, der aber schon wieder taut, danke ich Ihnen vielmals für Ihre Wünsche und Grüße! Sehr erbauend finde ich Ihre Extrahierung aus dem Wort Regierung; die ist ganz toll! Danke! ich bevorzuge - Sie, liebe Margot, gewiß ebenso - gegenüber einer Re-GIER-ung die Neugier - auch auf einen hoffentlich baldigen Frühling. Noch ist

      Nur ein Januartag

      Vom abendlichen Sonnenschein
      Begnadet lag der Tag,
      Als ob er selbst davor erschrak,
      Mit einem Hauch trotz Winterspein
      Aus Abschied, den ich mag.

      Sich in den Fenstern spiegelt keß
      Willkomm'nes Abendlicht.
      Vorm Dunkelwerden widerspricht
      Ein Hoffen, Sehnen. Besseres
      Gibt’s wohl zur Zeit noch nicht.

      (08.01.011)
      E.Rasmus

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